Skandalbuchautor Dries staunt nicht schlecht, als eines Tages der lispelnde Sänger Koen, der halbtaube Gitarrist Ivan und der linksarmig gelähmte Bassist Jan an die Pforten seines Seepromenaden-Penthouse klopfen und den Ex-Drummer auffordern, fortan in ihrer Punk-Kapelle namens Die Feministen zu trommeln. Als Behindertentruppe mit Promibonus hätte man Chancen, von der Jury eines kommenden Talentwettbewerbs bevorzugt zu werden. Dries willigt ein und stürzt sich kopfüber in ein Abenteuer jenseits aller gesellschaftlichen Tabus.
Produktbeschreibungen
Eines Tages stehen sie vor seiner Tür: Drei Möchtegernmusiker aus dem tiefsten Sumpf der belgischen Provinz bitten den erfolgreichen Buchautor Dries darum, den noch vakanten Posten des Schlagzeugers in ihrer geplanten Rockband zu übernehmen. Dries, fasziniert von der morbiden Aura sozialer Verelendung, willigt ein und tauft das glücklose Häufchen "The Feminists". Fortan ist er immer dabei: im Proberaum auf dem Bauernhof von Jans Eltern, wo die Mutter den kranken Vater per Zwangsjacke ans Bett fesselt, im blutigen Apartment von Koen, der nur Lust empfindet, wenn er Frauen misshandelt, und in dem verkommenen Loch, in dem Ivans Frau auf der Couch vor sich hindämmert und das schreiende Baby mit Kokain ruhigstellt.
Dries ist ein Beobachter, der neugierig die Verkommenheit der Welt in sich hineinsaugt und abends heimkehrt in sein Designerloft hoch über den Dächern von Oostende, wo ihn seine hübsche Frau und manchmal auch eine Gespielin erwarten. Wie ein Gott steigt er immer wieder hinunter in den Sündenpfuhl, kommentiert, manipuliert, intrigiert ... bis er sich schließlich selbst als mythischen Erlöser wähnt, der die Welt um ihre Übel erleichtert. Die Katastrophe
Auch wenn es wie eine Floske klingt: ich kenne keinen vergleichbaren Film. So viel Kaputtsein und Zerstörung auf einem Haufen und in einem sozialen Gefüge, dass es kaum zu erfassen ist. Der film läßt einen keine Sekunde zum Weggucken, höchstens für fassungslose blicke untereinander. Ab 16 Jahre finde ich etwas niedrig eingestuft - 18 wäre passender meiner Meinung nach. Ich habe den Streifen schon gesehen gehabt, war aber von der aufwendigen Verpackung sehr positiv überrascht - ist das Geld auf jeden Fall wert und sollte nicht in einer Sammlung fehlen.
Ein Tiefschwarzer Politisch absoult nicht der Norm entsprechender Film der eher einem tritt in die Weichteile gleicht. Die Figuren sind komplet abgedreht und haben alle ihre Ticks. Finde es aber super das sie nicht einfach nur der lächerlichkeit preisgegeben werden sondern einem zum Teil sogar sehr symphatisch sind bis man wieder z.B. beim Nazi darann erinnert wird was er mit den Frauen macht. Der Schriftstelelr z.B. gleicht eher einem bößem Gott der zum Pöbel herrabsteigt und diesen zu seinem spaß manipuliert und gegeneinander aufhetzt. Seine Coolnes ist eigentlich nurnoch reine Arroganz. Selbst das Baby weckt keine Gefühle in ihm sondern nur das Interesse an der Story. Der Soundtrack ist wirklich genial auch wenn ich sonst eher eine andere Musikrichtung bevorzuge. Schön find ich auch das man hier mal nicht mit Hintergrund Info zu den Figuren zugemüllt wird sondern sich als Zuschauer selber Gedanken machen muss was wohl anscheinend viele Leute mittlerweile überfordert. Wer auf etwas anderes Kino steht und mal für etwas experimentierfreudiegere Filme offen ist sollte diesem Streifen wirklich eine chance geben.
grauslicher Film irgendwie, Story nicht unbedingt wichtig, ist ein Randfilm, ich finde ihn nicht so gut, er ist deprimierend, hat nur Punk Musik und ein paar Irre die rumlaufen ne danke