Nachdem ich dieses Buch (ein Geschenk) beinahe ein Jahr unberührt im Bücherregal bei mir zuhause stehen hatte, ließ ich mich doch endlich dazu überreden, es zu lesen.. Die Kurzbeschreibung auf dem Cover fand ich nämlich überhaupt nicht ansprechend, da ich für so "Übersinnliches" nicht unbedingt zu haben bin. Geister? Laaaangweilig.. Naja, wie man sich ja wegen meiner Bewertung des Buches denken kann, wurde ich schnell vom Gegenteil überzeugt. Ambrose schafft es, auch den "Ungläubigsten" in seinen Bann zu ziehen. Wahrscheinlich deshalb, weil die Hauptakteurin seines Buches, Joanna (eine Journalistin), offensichtlich "mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht" und erst allmählich beginnt, an die Existenz paranormaler Aktivitäten zu glauben. Geisterbeschwörung bedeutet in Ambroses Buch nicht etwa, mit Verstorbenen zu sprechen, sondern eine Gruppe von Leuten (darunter auch Joanna) beginnt, sich bis ins Detail eine Persönlichkeit auszudenken, die niemals wirklich existiert hat. Dadurch, daß sie alle zur gleichen Zeit über ihren Geist sprechen oder an ihn denken, soll er Gestalt annehmen. Bis auf den Initiator dieses Experiments, einen Wissenschaftler der Universität, der paranormale Aktivitäten erforscht, sind die Teilnehmer alle ganz normale Leute, u.a. Joanna, die sich erhofft, eine gute Story für ihre Zeitung zu bekommen. Tatsächlich klappt das Experiment, und Adam, ein Amerikaner, der zur Zeit der französischen Revolution in Paris lebte (so hat die Gruppe sich das ausgedacht), erscheint ihnen zwar nicht "in Fleisch und Blut", aber er beginnt, mit ihnen zu kommunizieren. Und allmählich müssen die Teilnehmer feststellen, daß Adam keineswegs der Held ist, den sie erschufen, sondern zu Bösem fähig ist... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)