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Ewiges Leben oder Wiedergeburt?: Sterben, Tod und Jenseitshoffnung in europäischen und asiatischen Kulturen [Gebundene Ausgabe]

Michael von Brück
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

20. März 2007
Ist mit dem Tode alles aus? Oder reicht die menschliche Bestimmung über den Tod hinaus? Dies ist die Kernfrage der menschlichen Existenz. Alle Religionen geben darauf Antwort. Die Vorstellungen von Tod und Todesüberwindung nach dem Glauben im christlich-europäischen Raum bilden einen deutlichen Kontrast zur hinduistisch-buddhistischen Lehre von Seelenwanderung, Wiedergeburt und Nirwana oder zu den Vorstellungen von der Seele und dem Tod in der chinesischen Welt. Der bekannte Religionswissenschaftler gibt einen souveränen Überblick über die verschiedenen Weltbilder und Glaubensgebäude, aber auch über Riten und Kulte, mit deren Hilfe sich Menschen mit dem Phänomen Tod und Sterblichkeit auseinander gesetzt haben. Eine faszinierende Gesamtschau der Jenseitsvorstellungen der Religionen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (20. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451295997
  • ISBN-13: 978-3451295997
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 250.450 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael von Brück, geb. 1946, Professor am Institut für Missions- und Religionswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Studium der Evangelischen Theologie Studium der Vergleichenden Sprachwissenschaft und des Sanskrit; zahlreiche Studienaufenthalte in Indien und Japan; Studium des Yoga in Theorie und Praxis am Krishnamacharya Yoga Mandiram, Madras. Studium des Zen-Buddhismus in Japan.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich möchte hier nicht die sehr detaillierte Rezension meines Vorrezensenten wiederholen, sondern lediglich zwei Aspekte hervorheben, deren inhaltliche Ausfüllung mir in der sehr lesenswerten und lehrreichen Darstellung von von Brück besonders gelungen scheint:
1. Die Omnipräsenz der Symbole der Hoffnung jenseits des Todes in allen Weltreligionen.
2. Die sich daraus ergebende Wichtigkeit einer ganzheitlichen Perspektive angesichts der bleibenden Frage nach Tod und Sterben in allen Kulturen.

Obwohl es sich bei dem Buch um eine theologisch-wissenschaftliche Arbeit handelt, zeichnet sich das Werk durch sehr gute Lesbarkeit auch für Laien aus. Mit großer Sachkenntnis entwickelt der Autor zentrale Aussagen und Überlieferungen unterschiedlicher Kulturen zu Tod und Sterben vor dem Hintergrund der in den religiösen Kontexten gültigen Zeitvorstellungen (Schwerpunkte bilden hier der von Buddhismus und Hinduismus geprägte asiatische und der christlich-europäische Raum). In den Tiefen der unterschiedlichen Traditionslinien mit ihren je eigenen Sterberitualen und Bestattungszeremonien scheint am Ende das vielleicht einzige die Menschheit als ganze einigende Prinzip auf: das "Prinzip Hoffnung", verstanden als die wirklich universale Sehnsucht der Menschheit zu allen Zeiten, dass mit dem Tod nicht "alles aus" ist. Von Brück bestimmt selbst Hoffnung als "wehfreudiges Unerfülltsein" und scheint dies auch im Titel schon nahe zu legen. Die besondere Kraft seiner Darstellung liegt dann in der Verbindung von wissenschaftlich hoch qualifizierter Sachinformation mit dem immer präsenten menschlichen Impetus des Autors.
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ost-West-Dialog 28. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Unter den christlichen Theologen, die sich mit dem Buddhismus befassen, ist der Religionswissenschaftler Michael von Brück einer der kenntnisreichsten. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit Yoga, Zen und tibetischem Buddhismus, wobei er sich immer bemüht hat, die Praxis und Lebenswelt seines Forschungsgegenstandes kennen zu lernen.

In seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit den Vorstellungen, die europäische und asiatische Kultur über Sterben, Tod und Leben nach dem Tod entwickelt haben, wobei es ihm um die Frage geht, ob beide Denkweisen so unvereinbar sind, wie manchmal behauptet wird (Stichwort: linearer gegen zyklischer Zeitbegriff, Reinkarnation gegen Auferstehung). Anlass zu seiner Untersuchung gibt die zeitgenössische Diskussion über Organtransplantation, Nahtoderlebnisse, Sterbehilfe und die Säkularisierung der Bestattungskultur.

Von Brück teilt sein Buch in drei Abschnitte ein, denen er die Überschriften Der Mythos – Der Ritus – Das Geheimnis als Hoffnung gibt. Der erste Teil stellt die philosophischen und mythologischen Grundlagen des kulturellen Hintergrundes dar, der zweite behandelt die konkrete Feier des Überganges vom Leben zum Tod, der dritte diskutiert, wie asiatische und europäische Religiosität die Angst vor dem Sterben zu überwinden versucht.

Leben und Sterben geschehen in der Zeit. Folglich hängt die Einstellung zum Tod von der Zeitvorstellung ab, die eine Kultur hat. Die europäische Zeitphilosophie ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Fortschrittsgläubigkeit, die ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert erreicht und im 20. Jahrhundert in die Krise gerät, mystischen Erfahrungen wurden jedoch schon immer Zeitlosigkeit (nunc stans) zugeschrieben.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nicht nur die Mitgliedschaftszahlen der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland sind seit Jahren dramatisch rückläufig, weitaus besorgniserregender sind die Veränderungen dessen, was eine Mehrheit der Menschen, die noch von sich sagen, dass sie an Gott glauben und dass das auch für ihr Leben irgendeine Bedeutung habe, mit diesem Glauben für sich selbst macht, ihn quasi zunehmend eigenständig und zum Teil extrem synkretistisch formt und zusammenstellt.

Wenn man selbst regelmäßige Kirchgänger und überzeugte Mitglieder der Kerngemeinden befragt nach ihren Vorstellungen von traditionellen und konstitutiven christlichen Glaubenstopoi, stellt man schnell fest, dass es hier einen schon weit fortgeschrittenen Wandel gibt, der nicht aufzuhalten scheint. Inwieweit die Kirchen und ihre professionellen Verkündiger ( und Verkündigerinnen!) in den letzten Jahren durch immer weitere Anpassung an den Zeitgeist zu dieser Aufweichung der Glaubensinhalte beigetragen haben, sei hier einmal dahingestellt.

Fest steht, dass sich besonders in den Vorstellungen durchaus gläubiger Menschen von Sterben, Tod und Auferstehung vieles verändert hat und sich, je weiter sich die Menschen von der Kirche wegbewegen, weiter verwässert und vermischt mit Vorstellungen aus anderen Kulturkreisen und Religionen.

Die Kirche und ihre Pfarrer sollten dem nicht teilnahmslos zusehen, sondern ihre eigene christliche Botschaft von Tod und Auferstehung (Paulus!!), vom neuen Leben in Christus stärker akzentuieren. Dazu ist es allerdings nötig, dass man genau weiß, wovon man redet und vor allen Dingen, wovon man sich abgrenzt.
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