Meine im Titel aufgestellte Behauptung hat mehrere Gründe: Vor allem einmal sucht man beim österreichischen Autorenduo Schilddorfer/Weiss Recherchenfehler oder Ungenauigkeiten vergebens. Aber natürlich spielt es auch eine Rolle, dass der Roman weitgehend in heimischen Gefilden Spielt. Das macht Lust, die Orte der Handlung in Wien, Klosterneuburg, Wiener Neustadt, Graz und dem Waldviertel zu besuchen. Man könnte da aber auch noch viel weiter reisen, etwa nach Chemnitz, Peking, Tel Aviv, Prag oder St. Petersburg.
Wer eine spannende Handlung, voll Action und Mystik und mit viel historischen Bezügen liebt, der ist bei "EWIG" gut aufgehoben. Allerdings sollte man sich schon Zeit zu Lesen nehmen, denn es fällt schwer, das Buch auf die Seite zu legen und sich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Und das kann bei 528 Seiten schon zum Problem werden, gerade weil die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite nicht nachlässt.