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Evolution [Englisch] [Taschenbuch]

Stephen Baxter
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 656 Seiten
  • Verlag: Del Rey; Auflage: Reprint (3. Februar 2004)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0345457838
  • ISBN-13: 978-0345457837
  • Größe und/oder Gewicht: 10,7 x 2,7 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.146 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Stephen Baxter
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Stephen Baxters neuer umfangreicher Roman unternimmt nicht weniger als eine Geschichte der Evolution, angefangen bei den ersten, rattenhaften Primaten über die so genannte "Moderne" bis hunderte Millionen von Jahren in die Zukunft. Dabei ist eine Naturgeschichte entstanden, die einen sonst oft trocken abgehandelten Stoff spannend erzählt, und uns außerdem Dinge vor Augen führt, die nur ein Visionär vom Kaliber Baxters vorauszusehen wagt.

Den Zusammenhang der einzelnen Abschnitte bildet ein einzelner DNS-Strang, der dem Paläontologen Joan Useb im Jahre 2031 eingepflanzt wird. Das wirkt etwas künstlich, denn die Abstammung Usebs von Dinosauriern, Affen und antarktischer Fauna aus dem Pleistozän ist mehr als zweifelhaft. Aber es erfüllt seinen Zweck, Baxters Folge von spekulativen Essays zu einem größeren Ganzen zu verknüpfen. Und so nimmt uns der Autor bei der Hand und zeigt uns ausgesprochen detailreich, wie sich manche evolutionäre Entwicklungen durchsetzen, andere der Vergessenheit anheim fallen, und erinnert uns immer wieder daran, dass jede noch so lange "Zwischenzeit" nur ein Augenzwinkern ist, macht man sich bewusst, wie viele Jahrmillionen das Buch insgesamt umfasst.

Es soll allerdings nicht verschwiegen werden, dass Baxter seinem Stoff nicht ganz gewachsen ist. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind zwar mit einem Sinn für das Wesentliche aufbereitet und werden spannend dargelegt, aber viele Figuren bleiben blass, und auch der Sinn und Zweck so mancher Nebenhandlung ist nicht ersichtlich. Trotz dieser Einschränkungen ist Evolution ein würdiger Nachfolger solcher mit großer Geste erzählter Zukunftsgeschichten wie Döblins Berge, Meere und Giganten oder Stapledons Last and First Men. Eher Sachbuch als Roman, ein Schmöker für neugierige Leser! --Helge Basler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.co.uk

In Evolution, Stephen Baxter explores deep time to dramatise the story of Earth's evolving primates--from tiny shrew-like creatures dodging reptilian predators in the Cretaceous era, to humans of the 21st century and beyond.

The long drama starts with a bang: the Chicxlub meteor impact 65 million years ago--the dinosaur killer--bringing a holocaust of extinctions. Baxter describes that apocalyptic strike and aftermath in lurid, compelling detail.

By now the crater was a glowing bowl of shining, boiling impact melt, wide enough to have engulfed the Los Angeles area from Santa Barbara to Long Beach. And its depth was four times the height of Everest, its lip further above its floor than the tracks of supersonic planes above Earth's surface.

This book's hero is evolution itself, shaping surviving pre-humans into tree dwellers, remoulding a group that drifts from Africa to a (then closer) New World on a raft of debris, confronting others with a terrible dead end as ice clamps down on Antarctica. Elsewhere the river of DNA runs on, and ape-like creatures in North Africa are forced out of dwindling forests to stumble across grasslands where their distant descendants will joyously run.

Although the episodes resonate with one another, each is a separate triumph or tragedy whose early protagonists are uncomprehending animals ("He knew on a deep cellular level that..."). Darwin's imperatives force their successors to grapple with self-awareness, consciousness, memory, abstract thought. Tools emerge, and art, and language. One troubled genius of 60,000 years ago is seen inventing a theory of magic in hope of understanding and controlling the environment--and her contemporaries. Her reward is to become "the first person in all human history to have a name."

The story continues, and the apparent framing narrative--about a last-ditch global conference hoping to solve the ecological nightmares of 2031--is not the end. Baxter's final snapshot is 500 million years in our future....

Enormously ambitious in scope, Evolution shows the whole sweep and precariousness of pre-human and human development. We are so lucky to be here--although, as Baxter makes it clear, the luck may be running out. --David Langford -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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At the edge of the clearing, Purga crept out of a dense patch of ferns. Lesen Sie die erste Seite
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ist das Sience Fiction? 17. Februar 2004
Format:Taschenbuch
Der Roman (kann man ihn als solchen bezeichnen) verfolgt die wohl längste Familiensaga, die jemals geschrieben wurde. Es wird die Genlinie der Menschen verfolgt. Angefangen vom ersten Primaten über die verschiedenen Vorstufen und Frühmenschen bis zu uns und darüber hinaus.
Warum dieses Buch im Bereich SF eingeordnet wird, ist mir nicht so ganz klar, sicher ist das hier geschilderte fiktiv beruht doch aber auf dem aktuellen Stand der Forschung, was den Ausblick auf die Zukunft der Primaten angeht, ist der Autor allerdings vollständig auf Spekulationen angewiesen.
In szenischen Berichten werden uns die verschiedenen Entwicklungsstufen in Gestalt der unterschiedlichsten Protagonisten vorgestellt. Den Anfang macht Purga die noch zwischen den Beinen der Dinosaurier herumwuselt und schließlich das Aussterben derselben erlebt.
Die verschiedenen Entwicklungsstufen werden zum einen in der Geschichte erzählt zum andern wird in einem populärwissenschaftlichen Ton die Situation und das Leben der Primaten geschildert.
Hier wird Darwins „Von der Entstehung der Arten" in anschaulicher und verständlicher Weise vermittelt. Wir erfahren, wie die natürliche Auslese wirkt und was sie für Folgen hat. Wir erfahren warum die menschliche Kultur so funktioniert, wie sie es tut und wie Religion und Kunst entstanden sind.
Dann erhalten wir einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft, die nicht all zu rosig aussieht und die menschliche Geschichte, oder besser die Geschichte der Primaten bis zum Kollaps der Sonne fortschreibt.
Das ganze ließt sich wie alle Bücher von Baxter ungemein spannend, wenn man sich ein wenig mehr für das Nachdenken über Bücher, als für die Aktion in Büchern interessiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch beschreibt die Evolution von Anfang bis Ende, d.h. sie beginnt etwa 145 Mio. Jahre vor unserer Zeit und endet ca. 500 Millionen Jahre in unserer Zukunft. Erzählt wird die Geschichte in Form von geschlossenen Episoden, die jedoch aufeinander aufbauen. Als Hauptperson der jeweiligen Episode setzt Baxter stets einen Vertreter unserer Evolutionskette ein. Den Beginn macht die zu den ersten Primaten gehörende Purga, die zur Zeit der Dinosaurier ständig den größten Bedrohungen ausgesetzt ist. Höchst beeindruckend schildert Baxter das Aussterben der Urgiganten und bringt dem Leser die Erlebnisse eines so weit entfernten Vorfahren unglaublich nahe. Auf dramatische und monumentale Art und Weise gibt der Autor uns einen genauen Einblick in die Entwicklung nachfolgender Primatenarten bishin zur Entstehung des heutigen Menschen. Baxter schreibt im Detail über die Sexorgien der Primaten, sowie über Machtkämpfe und brutale Tötungsszenarien. Wir erfahren wie sich eine gemeinsame Sprache bildet und werden mit den frühesten Ansätzen einer Religion konfrontiert. Natürlich darf auch das Leben im antiken Rom nicht fehlen und so wird dieser Ort zur letzten Etappe der Vergangenheit.
Der Rest ist Science Fiction. Und was Baxter sich da erdacht hat, ist eher düster als optimistisch. Doch mehr wird nicht verraten, da ich niemandem das Leseerlebnis verderben möchte.
Anmerken sollte man, dass nicht nur die Zukunftsvisionen erfunden sind, sondern auch manche Lebewesen wie z. B. der urzeitliche „Luftwal". Derartige Spekulationen Baxters empfand ich jedoch als interessante und fantasievolle Ergänzung - teilweise habe ich mich bei Google über die Echtheit mancher Tierarten erkundigt, da ich kein Evolutionsexperte bin.
Dazu muss ich sagen, dass Baxter mir mit seinem Werk den Sinn und die Bedeutung der Evolution verständlicher gemacht hat. Viele Momente dieses Romans werden mir jedenfalls noch lange in Erinnerung und sogar vor Augen bleiben. Und diese Tatsache beweist die Qualität von „Evolution".
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Atemberaubend 19. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Evolution" ist das ungewöhnlichste aber auch das beste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Stephen Baxter unternimmt den Versuch, die gesamte Geschichte der Menschheit von der fernsten Vergangenheit bis in die entfernte Zukunft zusammenzufassen. Dies geschieht in relativ kurzen Episoden, die in verschiedenen Zeitaltern spielen, angefangen bei Purga, einem kleinen Nagetier, welches zur Zeit der Diosaurier lebte, bis hin zu den ganz entfernten Nachkommen der Menschheit in der Zukunft. Diese Kurzgeschichten werden dabei durch eine Rahmenhandlung zusammengefügt, die ungefähr in unserer Zeit spielt.
Es gibt verschiedene Gründe, warum mich "Evolution" so beindruckt hat: Zum einen schafft es Stephen Baxter zu verdeutlichen, dass die Entstehung von Leben, insbesondere von intelligentem Leben, äußerst unwahrscheinlich ist. Baxter verdeutlicht dies unter anderem anhand des Meteroiteneinschlags, der die Dinosaurier auslöschte und so die Entwicklungdes Homo Sapiens erst ermöglichte. Die Entstehung des intelligenten Menschen war nicht zwangsläufig, sondern wurde erst ermöglicht durch geographische und klimatologische Umwälzungen sowie durch verschiedene Einzelereignisse, die zusammmen eine sehr unwahrscheinliche Kette bilden.
Zum anderen wird in diesem Buch deutlich, welches genetische Erbe wir in uns tragen, ein Erbe, welches Jahrmillionen weitzurückliegt, aber immer noch Einfluss auf unsere heutigen Handlungen nimmt.
"Evolution" ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil handelt von den Vorfahren der Menschen. Dass in diesem Teil nicht alles wissenschaftlich plausibel ist, wie hier in einer anderen Rezension bemängelt wird, halte ich nicht für schlimm. Es könnte zumindest so gewesen sein, wie geschildert, und das allein zählt. "Evolution" ist eben ein spannender Roman und kein wissenschaftliches Werk.
Der zweite Teil handelt von dem modernen Menschen, und hier wird verdeutlicht, wo die Wurzeln des selbstverschuldeten Übels liegt, das die Menschheit über die Erde gebracht hat.
Die Zukunftsvision, die den letzen Teil des Buches bildet ist ein pessimistischer Abgesang auf die Menschheit, der noch einmal verdeutlicht, wie abhängig die Evolution von äußeren Umständen ist. Es gibt dennoch Grund zur Hoffnung...aber ich möchte nicht zuviel verraten.
Unverständlich bleibt mir nur, warum dieser Roman in der Science Fiction Reihe von Heyne erschienen ist. "Evolution" ist viel mehr als Science Fiction, nämlich Eine unglaubliche atemberaubende Geschichte über die Rasse der Menschen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gute Idee, aber zu langatmig
Zu Beginn ist das Buch noch interesant und spannend. Mit jeder Episode mehr lässt beides nach, weil sich irgendwie alles wiederholt, nur den entsprechenden Umweltbedingungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2010 von Detlef Menzel
Incredibly BIG - and worth the patience in between!
My precedents have already explained in detail why this book is breathtaking and incredibly vast at the same time. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von bio77
Dawkins meets Mitchener
Baxter takes on a huge theme and works it out within a half-billion year time frame. Yet the title is well-chosen, for the hero of the book is the evolutionary (sometimes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2009 von germanyfran
Epische Erzählung , wiederholt lesbar...
bestimmt einer der besten Science-fiction die ich gelesen habe (1x im Original, 2x Deutsche Ausgabe).

Was fasziniert so daran? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2009 von yukon_kid
Langweilig
Selten ein so langweiliges SF-Buch gelesen. Statt Flügen durch Weltall werden (in meinen Augen uninspirierte) Geschichten über das Leben in der Kreidezeit erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2009 von Michael Traut
Warum nicht fünf Sterne...
eine Leseprobe:
(Die Ausschwärmenden Menschen *Anatolien, Türkei vor ca. 9600 Jahren)

''die ersten Roggenpflanzer waren aber nicht sofort sesshaft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2008 von Elmar Arndt
Evolution von Stephen Baxxter
Leicht zu beschreiben ist dieses Buch wirklich nicht. Es ist kein klassischer Science Fiction Roman, den Baxxter uns hier präsentiert, sondern eine Ansammlung episodenhafter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2007 von Simon God
Kein Lehrbuch für Kinder
Im Anhang schreibt Stephen Baxter "dies ist kein Lehrbuch" und begründet so den Stil, welcher erfundene Geschichten, in deren Mittelpunkt sich zumeist Primaten befinden und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von Wilfried Elmenreich
fantastisch!
Stephen Baxter schafft es mal wieder aus wissenschaftlichen Fakten eine gute, spannende Geschichte zu machen. Es ist durchweg interessant dieses Buch zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von sinfath
Eine Geschichte der Menschheit
Entweder mag man Stephen Baxter, oder man macht einen weiten Bogen um seine Bücher. Dazwischen gibt es kaum etwas. Und ich mag ihn (wer hätte das gedacht? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2006 von Threejay Tasker
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