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In der Sowjetunion der Mitt-80er gehen politische Veränderungen vor, mit denen der erzkommunistische Hochschullehrer Andrej Evilenko keineswegs einverstanden ist. Als er seinen Job verliert, weil er ein Mädchen sexuell belästigte, behauptet er, seiner politischen Überzeugung wegen verfolgt zu werden und heuert beim KGB an. In den folgenden zwei Jahren missbraucht und tötet er über 50 Kinder. Ein abgebrühter Polizist und ein pädophiler Psychologe kommen ihm auf die Schliche, doch Evilenko bleibt gefährlich.
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Ein historisches Serienkiller-Kapitel über einen kannibalistischen Kindermörder verarbeitet der Ex-Journalist David Grieco in dieser italienischen Produktion mit internationaler Besetzung. Malcolm McDowell, auf charismatische Bösewichte abonniert seit Stanley Kubricks "Uhrwerk Orange", zieht alle Register des tragischen Unhold, und erhält einen würdigen Gegenspieler in dem nicht nur optisch an Russell Crowe erinnernden Marton Csokas. Atmosphärisch dichtes, gut gespieltes und beunruhigendes True-Crime-Drama ohne aufgesetzte Effektshow.
Blickpunkt: Film
In der Ukraine der Gorbatschow-Ära findet ein pädophiler Kannibale über fünfzig Opfer, bevor ihm ein listenreicher Kommissar das Mordwerk legt. Gut gespieltes, stimmungsvolles Kriminaldrama nach einer wahren Begebenheit.
Kurzbeschreibung
Andrei Evilenko wird 1984 aus dem russischen Schuldienst entlassen, nachdem er sich an einer minderjährigen Schülerin vergehen wollte. Doch seine neu gewonnene Freizeit lässt seine Phantasien außer Kontrolle geraten. Kinder und junge Frauen sind seine Opfer. Vom KGB missverständlicher Weise protegiert, gelingt es Evilenko, die Polizei über Jahre hinweg in die Irre zu führen. Polizist Vadim Lesiev beginnt, die scheinbar zusammenhangslosen Taten zu verstehen und die Schlinge um Evilenkos Hals zieht sich langsam zusammen...