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Evil Words
 
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Evil Words

Michel Côté , Patrick Huard , Éric Tessier    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michel Côté, Patrick Huard, Catherine Florent
  • Regisseur(e): Éric Tessier
  • Komponist: Ned Bouhalassa
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: WVG Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 29. Juli 2011
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004XG842S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.966 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Seit der prominente Horrorliterat Thomas Roy mit üblen Selbstverstümmelungen und bar des gesunden Menschenverstandes in die Klinik von Dr. Paul Lacasse eingeliefert wurde, sieht sich der Chefarzt vermehrt mit rätselhaften Vorfällen auf seiner Station konfrontiert. Auch erreichen ihn kryptische Warnungen seitens eines Enthüllungsjournalisten und diverser auffällig bald darauf toter Geistlicher betreffend Roys Vergangenheit. Als Lacasse gemeinsam mit einer jungen Kollegin Nachforschungen anstellt, geraten beide in Teufels Küche.

Produktbeschreibungen

Ein Polizist, der scheinbar grundlos mit seiner Pistole auf eine Gruppe von Kindern schießt. Ein erfolgreicher Schriftsteller, der sich mit einem Sprung aus dem Fenster versucht das Leben zu nehmen. Zwei unterschiedliche Vorfälle, die offensichtlich nichts miteinander zu tun haben. Nur ein
Psychiater und ein Journalist erkennen, dass hinter diesen beiden Vorfällen mehr steckt als anfangs angenommen. Beide kommen einem grausamen Geheimnis auf die

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Kundenrezensionen

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
"Evil Words" ist mittlerweile schon der dritte Titel in der bekannten Störkanal-Reihe, der auf einem Drehbuch von Patrick Senecal basiert. Bisher waren die Filme "7 Days" und "5150 Elm's Way" erschienen, wobei letztgenannter Titel auch schon unter der Regie von Eric Tessier entstand. Und so handelt es sich auch bei vorliegendem Werk aus dem Jahre 2003 wieder einmal um eine kanadische Produktion, in der eine äusserst faszinierende Geschichte erzählt wird, deren Thematik allerdings nicht unbedingt als neu zu bezeichnen ist. Denn schon in Filmen wie "Stark" oder auch "Die Mächte des Wahnsinns" bekam es der Zuschauer mit ähnlich gelagerten Szenarien zu tun, in denen fiktiv niedergeschriebene Horrorgeschichten auf einmal zur schrecklichen Realität wurden und eine Menge Schmerz und Unheil über die Menschen brachten. Ziemlich schnell merkt man, das auch "Evil Words" genau auf dieser Schiene fährt und obwohl keine großartige Innovation zu erwarten ist, entpuppt sich das Geschehen doch als äusserst spannend-und faszinierend.

Vergleicht man den Film mit Carpenters "Die Mächte des Wahnsinns", dann stößt man zwar auf etlichen Ähnlichkeiten und dennoch spürt man auch ganz eindeutig, das die beiden Werke vollkommen unterschiedlicher Natur sind. Erscheint doch Tessiers Variante der Thematik eher nüchtern und realisttischer, so spielt Carpenter in seinem unterschätzten Meisterwerk doch intensiver mit der Fantasie des Betrachters und verleiht seiner Story durch den Einsatz mehrerer Fantasy-Elemente einen Anstrich, der dem eines Horror-Märchens gleichkommt. Tessier hingegen beschränkt sich eher auf eine realitätsnahe Erzählweise und bringt den kontroversen Aspekt zwischen Wissenschaft und Kirche in den Focus des Geschehens, der insbesondere im letzten Drittel der Story sehr stark in den Vordergrund rückt. Besonders hervorstechend ist meiner Meinung nach Tessiers Feingefühl für den dramaturgischen Spannungsaufbau der Geschichte, die mit 2 scheinbar vollkommen zusammenhanglosen Tragödien beginnt und erst im späteren Verlauf immer mehr eine erschreckende Wahrheit ans Tageslicht bringt, gegen die sich insbesondere der Psychater Dr. Paul Lacasse innerlich verschließt, der den Schriftsteller Thomas Roy nach seinem Selbstmordversuch behandelt. Lacasse vertritt ganz eindeutig den wissenschaftlichen Aspekt und weigert sich zunächst strikt, über den logischen-und erklärbaren Horizont hinauszusehen. Erst nachdem immer mehr unbestreitbare Vorfälle und Beweise zum Vorschein kommen, verändert sich seine Sichtweise der Dinge zusehends und er stellt eigene Nachforschungen an, um der erschreckenden Wahrheit auf die Spur zu kommen.

"Evil Words" ist kein Film der auf explizite Gewaltdarstellungen setzt, obwohl es im furiosen Showdown durchaus einige Momente zu sehen gibt, die ziemlich derbe und blutig in Szene gesetzt wurden. Insgesamt gesehen bezieht das Werk allerdings seine große Stärke aus der von den Ereignissen ausgehenden Faszination, die einem spürbar unter die Haut kriecht. Hinzu kommt eine äusserst dichte Grundstimmung, die mit zunehmender Laufzeit immer bedrohlichere Züge erkennen lässt und eine Darsteller-Riege, die durch die Bank mit ausgezeichnetem Schauspiel aufwarten kann. Alles zusammengenommen kann man ohne Übertreibung von einem überdurchschnittlich gutem Film sprechen, auch wenn es sich vielleicht nicht um einen der besten Titel der Störkanal-Reihe handelt. Mir persönlich hat das Werk aber extrem gut gefallen, denn Geschichten mit einem mysteriösen-und religiösen Hintergrund strahlen eigentlich immer eine ganz besondere Intensität aus, die auch hier keinesfalls zu übersehen ist.

Nicht so fantasievoll und bildgewaltig ausgestattet wie "Die Mächte des Wahnsinns" kann "Evil Words" dennoch in allen Belangen überzeugen und bietet ein jederzeit sehenswertes Filmerlebnis. Bei einer Spielzeit von knapp 100 Minuten bekommt man ein ganzzeitig sehr spannendes-und atmosphärisches Szenario serviert, in dem der Kontrast zwischen logischer Wissenschaft und dem Glauben der Kirche intensiv herausgearbeitet wird. Liebhaber intensiver Horrorthriller sollten auf jeden Fall zugreifen, werden sie doch mit überdurchschnittlich guter Genrekost belohnt.

Fazit:

Wieder einmal hat Störkanal einen tollen Beitrag auf dem deutschen Markt herausgebracht, der sich nahtlos in die Reihe erstklassiger Filme einreiht, die bisher schon erschienen sind. Dabei sind es gerade diese kanadischen Produktionen, die immer wieder einen sehr nachhaltigen Eindruck beim Zuschauer hinterlassen, da sie durch die von ihnen ausgehende Intensität teilweise recht schwer zu verdauen sind.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Devil inside.. 14. September 2011
Von Michael
Format:DVD
also ich kann der Rezension von Marc nur beipflichten, ein wirklich guter Horrorthriller, den man sehen sollte!
anfangs dachte ich mir, es sei ein nur ein Thriller, das änderte sich aber in der Mitte des Filmes schnell..dann, wo mit ziemlichen Schockeffekten die "Post abgeht".
Eigentlich krass gemacht für eine FSK16 Version, aber das Finale passt super..und das Ende bleibt offen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Böse erben.... 22. August 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Schockierende neue Nachrichten: In Montreal tötet ein bis dato unbescholtener Polizist mit seiner Waffe 11 Kinder, er feuerte spontan auf seine Opfer. Niemand hat eine Erklärung für diese grauenvolle Tat.
Zur gleichen Zeit will sich der rennomierte Schriftsteller Thomas Roy (Patrick Huard) aus einem Fenster stürzen, nachdem er sich vorher alle 10 Finger abgeschnitten hat.
Er wird nach diesem Suizidversuch in eine Psychiatrie in Montreal eingewiesen und dort von Dr. Paul Lacasse (Michel Cote) behandelt.
Für den angesehen Arzt, der den Prominenten gemeinsam mit seiner schwangeren Kollegin Jeanne Marcaux (Chaterine Florent) behandelt ist dies zunächst ein ganz alltäglicher Fall.
Doch als die beiden von dem Journalisten Charles Monette (Jean L´Italien) aufgesucht werden, scheint es so zu sein, dass der Amoklauf und der Suizidversuch auf mysteriöse Weise zusammengehörig wären.
Dieser Journalist schreibt ein Buch über den Schriftsteller Thomas Roy und fand in dessen Mülltonne ein Album mit unheimlichen Zeitungsartikeln.
Alle diese Artikel wurden von Thomas Roy für seine Bücher verwendet und in fünf dieser 34 Fälle scheint es sogar bewiesen zu sein, dass Thomas Roy vor Ort war als das Unglück geschah.
Mehr noch, es scheint nicht nur so zu sein, dass Roy diese Artikel als Inspiration für seine Bücher nahm, sondern dass es Anhaltspunkte dafür gibt, dass Thomas Roy vor diesen Unglücken seine dazugehörige Geschichte aufschrieb...
Mit "7 Days" und "5150 Elms Way" hat Störkanal bereits zwei Verfilmungen des kanadischen Horrorkultautors Patrick Senécal herausgebracht, die auf Psychologie und Charaktere bauen. "Evil Words" aus dem Jahre 2003, eine Adaption von Eric Tessier, der auch 5150 Elms Way drehte, fehlte noch in der Reihe.
Der Film wandelt auf den Spuren des Klassikers "Der Schrecken der Medusa", aber auch John Carpenters "Die Mächte des Wahnsinns" stand sicherlich als Inspiration für den Film zur Verfügung.
Dabei wandelt sich der langsam erzählte Horrorthriller von einer interessanten Recherche zu einer teuflischen Angelegenheit ins Reich des Bösen. Und wo könnte es besser sein Unwesen treiben, als bei den Gegnern im Hause Gottes. Die Spur führt zurück, vor 36 Jahren gab es drei Priester.
Leider ist die deutsche Synchronisation stellenweise nicht sehr gut und wenig engagiert gelungen. Nach einem etwas behäbigen Anfang in TV-Film Manier gewinnt der Film zunehmend an Fahrt. Er bleibt jedoch hinter Tessiers Thriller "5150 Elm Street" inszenatorisch zurück. Es fehlt die etwas die Rafinesse, dafür wird aber interessante Genrekost geboten.
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