Das sogenannte "Sideproject" von Andrew McMahon hat mehr zu bieten, als die groesste Anzahl der zuletzt (und ich meine damit die letzten 2-3 Jahre) veroeffentlichten Werke in den Segmenten "Emo, Nu-Rock, Pop-Rock" etc. Diese These besteht ganz simpel, habe ich doch selbst in der Vergangenheit oftamls nur dann aufmerksam Kritiken gelesen, sobald dort die zuvor aufgefuehrten "musikalischen Genre-Beschreibungen" erwaehnt wurden. Zum Schluss blieben lediglich Aehnlichkeiten bezueglich Songstruktur/-Aufbau und auch eine Art Austauschbarkeit haengen. Zurueck zu meiner These: Der CD "Everything in Transit" habe ich mich ohne vorherige Erwartungen hinsichtlich Schubladen (wird es Emo oder mehr Punk, wird es mehr Pop oder Nu-Rock sein...?) genaehert. Eher so wie frueher; freudige Spannung und die noetige Ruhe zum Hoeren. Jack's Mannequin verfolgte ich im Grunde, weil Something Corporate eine Band ist, die sowohl musikalisch als auch textlich bei mir in der Topliga spielt und mit McMahon einen (noch jungen) Ausnahmesaenger/- songschreiber hat. Zumindest bei mir war nach dem dritten Song ("Bruised") klar, dies ist einfach ein ueberragendes Stueck Musik. Es beherbergt viele Ohrwurmqualitaeten, ohne angestrengt zu wirken. Es rockt an den richtigen Stellen und zeigt sich intensiv und auch ein wenig melancholisch, wo ich als Hoerer auch mitgegehn moechte. Intrumentierung, Gesang, Text als auch Produktion sind ueber jeden Zweifel erhaben und die CD ist schlicht eine Empfehlung, auch und gerade weil sie kein Haltbarkeitsdatum hat! Fuer mich so stark und besonders wie "Sleepwalker" von Jamison Parker! Viel Freude beim Hoeren, mehr kann man bei einer der besten Veroeffentlichungen im Jahre 2005 nicht wuenschen.