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Everything That Happens Will Happen [Vinyl LP] [Vinyl LP]
 
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Everything That Happens Will Happen [Vinyl LP] [Vinyl LP]

David Byrne, Brian Eno Vinyl
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Vinyl (13. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: 99999 (rough trade)
  • ASIN: B001OFM32I
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 367.431 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Art Elektro-Gospel: erste Kooperation der beiden Ausnahmemusiker seit 30 Jahren.

Ein Album als Ergebnis einer Essensunterredung: Während eines Dinners mit David Byrne in New York erwähnte Brian Eno, dass er viele Kompositionen auf Halde hätte, die es einfach nicht schafften, zu Songs zu werden. Der ehemalige Talking-Heads-Chef bot seine Hilfe an. Beide Musiker besannen sich auf ihre Stärken: Eno kümmerte sich um die Instrumente, Byrne um Texte und Gesang. Und wie gut das funktionierte, hört man auf "Everything That Happens ...". "Während der Arbeit", erinnert sich Eno, "realisierten wir, dass das Ganze auf eine Art elektronischen Gospel hinausläuft." In der Tat steht die Stimme stets im Mittelpunkt, allerdings klingt ihre Sound-Umgebung weniger sakral als experimental. Die CD enthält selbstverständlich Elemente aus dem großen Fundus der beiden, aber gleichzeitig entstand auch etwas Neues. Die Stimmung der elf Songs ist durchgehend positiv, aufbauend und Hoffnung stiftend, ohne jemals in Klischees zu verfallen. Byrne + Eno: Das ist mehr als die Summer zwei großer Musiker.


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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Wohlfühl-Album 12. Oktober 2008
Format:Audio CD
Ja, es ist ein Wohlfühl-Album, im positiven Sinne. Coldplay und Travis produzieren auch Wohlfühl-Alben, aber David Byrne und Brian Eno wollen dabei überhaupt nicht melancholisch sein. Die Musik stammt von Eno, der allerlei Harmonien auf seiner Festplatte hatte und sie Byrne zum Texten gab, mit offenem Ende, wie beide betonen. Das Ergebnis ist etwas anderes "My Life in the Bush [..]". Es wird eher von Byrnes Vocals dominiert und erinnert mehr als "More Songs about Buildings and Food" von den Talking Heads im Jahre 1978, damals ebenso von Eno produziert. Knackige und schöne Songs über Alltägliches, nie ohne Spott und Witz, aber dennoch gutgelaunt und lebensbejahend. Eno spricht gar von elektronischem Gospel.

Beide sind seit vielen Jahren ein eingespieltes Team und so klingt auch die Produktion. Übrigens auch ein Live-Tipp, da Byrne gerade tourt. Zum Reinhören kann ich empfehlen: "The river", "Everthing that..", "Home".
Für 5 Punkte fehlen allerdings ein paar Knaller. Das Album bleibt konstant auf einem guten, aber nie faszinierenden Niveau. Zudem hat Eno noch immer Schwächen bei elektronischen Beats, wie "I feel my stuff". Dennoch ist das Album ein gelungene Abwechlung auf einem momentan, wie ich finde, musikalisch recht unentspannten Markt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Intellektuelle Tanzmusik 15. Dezember 2008
Von Udo Kaube
Format:Audio CD
Kurz bevor das Jahr 2008 zu Ende geht, kann es doch noch mit einer CD-Veröffentlichung aufwarten, die die Bezeichung Highlight verdient.
Vom Fachblatt "Stereoplay" zu der CD des Monats Dezember gekührt, möchte ich sogar so weit gehen und behaupten, dass "Everything that happens will happen today" eines der Alben sein wird, an das man sich erinnern wird.
Derartig entspannt Musik, die sich nahtlos zwischen scheinbar gegensätzlichen Genres wie Gospel, Elekronik, Rock, Pop und Blues bewegt, findet man äußerst selten.
Am ehesten erinnert diese beschwingende Gebräu an die legendären "Talking Heads" in ihrer innovativsten Phase, allerdings klingen die beiden Altmeister anno 2008 noch abgeklärter als zu Beginn ihrer Zusammenarbeit Anfangs der 80-er Jahre.
Byrne/Eno beweisen mit dieser Veröffentlichung wieder eindrucksvoll, dass auch intellektuelle Künstler gelegentlich Musik einfach zum mittanzen und mitsummen aufnehmen und das ist gut so ...
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26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wie groß war die Vorfreude:
Endlich wieder ein gemeinsames Werk der beiden Avantgarde-Heroen, die beide Musikgeschichte geschrieben haben: Brian Eno erst mit Roxy Music, dann mit Robert Fripp, als Produzent von DEVO und den Talking Heads; David Byrne mit den Talking Heads, deren Alben "Fear of Music" und "Remain in Light" von zeitloser Faszination sind und bleiben werden.
Und dann erst die erste Zusammenarbeit der beiden für " My life in the bush of ghosts" Anfang der 80-ger Jahre. Ein Jahrhundertwerk! Polyrythmik, Weltempfänger-Radio-Schnipsel vereinigen sich zu einer Dynamik und Dramatik, etwa bei "America is waiting" und "Jezabel".
Aber jetzt: Grenzenloser Kitsch, Schunkel-Pop, Slow gospel mit artifiziellem Gesang, langweiliger 4/4 Takt Bumbatsch, Country at its worst, hawaiianisch anmutender heyahoo Gesänge. Irgendwann haben sie dann wohl gemerkt, daß es zu langweilig wird und etwas abwechselungsreichere Rhythmik gewählt oder mal im Stück das träge Tempo angezogen. Hören ohne Schmerzen kann man das 3. Stück "I feel my stuff", da gibt es etwas Dramatik und Stück Nr. 10 "Poor Boy", das klingt wie eine halbwegs aus den Wurzeln der ersten Zusammenarbeit gegorenes Extrakt. Radio Schnipsel sind aber auch da nicht zu hören. Der absolute Abschuß nach dem Hansi Hinterseer Geschunkel der Stücke 1 und 2, sind jedoch die Stücke 5 und 9 "Life is long" und "One fine day". Hier wird Tom Petty in seiner "Learning to fly" Phase so schlecht imitiert, daß sich der Magen des Musikliebhabers meldet.
Also absolute Warnung an alle, die Talking Heads super fanden oder "My life in the bush of ghosts". Finger weg! Geldrausschmiss!
Ach ja, den 2. Punkt habe ich für die gute Covergestaltung gegeben.
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