Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Liebe - wen wundert's? --, und die Trennung, sind zentrale Themen für Minnie Driver, wie etwa in der Ballade "Home", die vom Glauben an die Kraft der Liebe handelt. Dass die 33-Jährige Sängerin bei aller Gefühlsbetontheit dennoch nie in die Gefilde von Herz-Schmerz-Kitsch abrutscht, hat sicherlich auch etwas mit einem gewissen Maß an Reife und Erfahrung zu tun. Als gebürtige Londonerin, auf Barbados aufgewachsen und in Paris, Grenoble und Hampshire zur Schule gegangen, hat sie genügend Cosmoplitinnen-Blut in den Adern, um sich souverän, nicht nur auf dem Parkett der Filmbranche, sondern auch in den musikalischen Gefilden amerikanischer Songwritertraditionen zwischen Pop, Folk und Country zu bewegen. Neben zehn eigenen Kompositionen befindet sich auch eine gelungene Coverversion von Bruce Springsteens "Hungry Heart" auf dem Album. Das musikalische Spektrum reicht von pop-orientierten Stücken wie "Wire", über stark vom Country beeinflusste Songs, wie "Invisible Girl" und "Fast As You Can", bis hin zu ruhigen, fast hypnotischen Nummern, darunter der Titelsong "Everything I've Got In My Pocket". Zu verdanken ist Everything I've Got In My Pocket nicht zuletzt der Hartnäckigkeit des Produzenten Marc "Doc" Dauer, der Minnie immer wieder zu diesem Album drängte. Als es endlich so weit war, stand er selbst mit der Gitarre und hochkarätigen Begleitmusikern, darunter Keyboarder Rami Jaffee (The Wallflowers), Pedal-Steel-Gitarrist Ben Peeler (The Mavericks), Bassist Sheldon Gomberg (Warren Zevon) und Gitarrist Jeff Trott (Sheryl Crow) im Studio bereit. Gelohnt hat es sich in jedem Fall. Andreas Schultz
kulturnews.de
Das Label über die CD
Mit ´Everything I´ve Got In My Pocket´ hat MINNIE DRIVER nun jenes Album vollendet, von dem sie schon seit ihren Teenager-Jahren träumt. Zehn brandneue Songs, die aus eigener Feder stammen oder in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Marc ´Doc´ Dauer entstanden, sowie eine wunderbare Coverversion von Bruce Springsteens ´Hungry Heart´ kennzeichnen ein Debüt, das sie als hochklassige Singer/Songwriterin auszeichnet. Marc ´Doc´ Dauer spielt auf den meisten Stücken Gitarre und hat MINNIE eine ganze Reihe exzellenter Begleitmusiker besorgt, darunter den Keyboarder Rami Jaffee (The Wallflowers), den Pedal-Steel-Gitarristen Ben Peeler (The Mavericks), den Bassisten Sheldon Gomberg (Warren Zevon) und den Gitarristen Jeff Trott (Sheryl Crow).
MINNIE DRIVER weiß genau, dass es eine große Herausforderung ist, sich als Schauspielerin in der Musikszene zu behaupten. ´Es gibt wirklich nicht viele Schauspieler, die gute Platten gemacht haben´, räumt sie freimütig ein. Sicher ist allerdings auch, dass MINNIE DRIVER aus dieser Gruppe herausstricht und so ist es kein Wunder, dass dieses rundum stimmige Folk-Pop-Album mit seinen feinen Country-Nuancen und luftigen Sounds ausgereift und souverän wirkt. (EMI)