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Everything is Illuminated (Englisch) Taschenbuch – 14. Februar 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Penguin; Auflage: New Ed (5. Juni 2003)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0141008253
  • ISBN-13: 978-0141008257
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1,8 x 19,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.407 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

Mehr über den Autor

Als "Alles ist erleuchtet" erschien, war Jonathan Safran Foer gerade einmal 25 Jahre alt und wurde für sein schräges Roadmovie quasi über Nacht als "Wunderkind" und "Vertreter einer neuen Literatur" gefeiert. In Foers Erstling macht sich die Hauptfigur auf die Suche nach einer ukrainischen Frau, die einst seinen jüdischen Großvater vor den Nazis gerettet hat. Protagonist des zweiten Romans "Extrem laut und unglaublich nah" ist der neunjährige Oskar, der bei den Terroranschlägen vom 9.11.2001 seinen Vater verloren hat. Später legte Foer mit "Tiere essen" ein Buch ganz anderer Art vor: Er beleuchtet darin die moderne Massentierhaltung philosophisch, journalistisch und wissenschaftlich. Foer, der in Princeton Philosophie studiert hat, lebt mit Frau und Kindern in New York.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

The simplest thing would be to describe Everything is Illuminated, Jonathan Safran Foer's accomplished debut, as a novel about the Holocaust. It is, but that really fails to do justice to the sheer ambition of this book. The main story is a grimly familiar one. A young Jewish-American--who just happens to be called Jonathan Safran Foer--travels to the Ukraine in the hope of finding the woman who saved his grandfather from the Nazis. He is aided in his search by Alex Perchov, a naïve Ukrainian translator, Alex's grandfather (also called Alex) and a flatulent mongrel bitch, named Sammy Davis JR JR. On their journey through Eastern Europe's obliterated landscape they unearth facts about the Nazi atrocities and the extent of Ukrainian complicity that have implications for Perchov as well as Safran Foer. This narrative is not, however, recounted from (the character) Jonathan Safran Foer's perspective. It is relayed through a series of letters that Alex sends to Foer. These are written in the kind of broken Russo-English normally reserved for Bond villains and Latka from the US television series Taxi. (Sentences such as "It is mammoth honour for me write for a writer, especially when he is American writer, like Ernest Hemingway"; "It is bad and popular habit for people in Ukraine to take things without asking" are the norm.) Interspersed between these letters are fragments of a novel by "Safran Foer"--a wonderfully imagined, almost magical realist, account of life in the Shetl before the Nazis destroyed it. These are in turn commented on by Alex creating an additional metafictional angle to the tale.

If all this sounds a little daunting don't be put off; Safran Foer is an extremely funny as well as intelligent writer. Admittedly he has an annoying habit of capitalising great chunks of text, but minor typographical nuances are easy to ignore in a book that combines some of the best Jewish folk yarns since Isaac Bashevis Singer with a quite heartbreaking meditation on love, friendship and loss. --Travis Elborough -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

'An astonishing feat' The Times

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Dirk Schellnack am 6. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Jonathan Safran Foer ist gerade Mitte 20 und hat mit seinem Erstling bereits ein Meisterwerk abgeliefert. So einfach ist das. An Komplexität kaum zu toppen, erzählt Illuminated die Geschichte von Jonathan Safran Foer, der mit einem vergilbten Photo in der Hand durch die Ukraine reist, um eine Frau namens Augustine aus dem Dorf Trachimbrod zu finden, die einst seinem Großvater Safran das Leben rettete. Begleitet wird er dabei von Alex Perchov, seinem «Übersetzer» aus Odessa, der natürlich gar kein Übersetzer ist und ein wunderbar falsches Pidgin-Englisch spricht und schreibt, Alex’ leicht geisteskranken und zu Wutattacken neigenden Großvater, der ein dunkles Geheimnis verbirgt, und dem Blindenhund Sammy Davis Junior, Junior, der allerdings kein Blindenhund ist, weil er aus einem Heim für geisteskranke Hunde kommt, was sich aber trifft, weil der Großvater zwar behauptet, er sei blind, es aber gar nicht ist – was sich auch wieder trifft, denn sonst wäre er wirklich eine denkbar schlechte Wahl als Busfahrer von Heritage Touring.

Illuminated ist erzählt in Form von Briefen von Alex an Jonathan und Alex Bericht über die Reise, gekontert von Jonathans fiktiver Historie von Trachimbrod und seiner Familie, die ihrerseits ein wilder Stil-Mix aus oft absurden Materialien und Exkursionen ist, wie etwa die Auszüge aus den Book of Dreams oder dem Book of Antecedents.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 6. März 2005
Format: Taschenbuch
Kann Literatur wirklichen Horror adequat repräsentieren? Kann ein Buch die Ursachen und Konsequenzen einer Lebenslüge in ihrem ganzen Ausmaß darstellen? Ja, es funktioniert. "Everthing is illuminated" erzielt diese Wirkung nicht durch einen moralisch-triefenden Betroffenheitsstil, sondern durch pechschwarzen Humor und ständig wechselnde Zeit- und Erzählperspektiven, die langsam, ganz langsam die finale Tragödie offenbaren. Die Geschichte spielt hauptsächtlich in einem kleinen ukrainischen Dorf zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten (1791-1804; 1941-1944; 1997-1998). Zusätzlich dazu wird die Handlung von drei verschiedenen Erzählern dargestellt. Da dies zu Beginn der Kapitel nicht immer extra erwähnt wird, muss der Leser höllisch aufpassen, um sich nach 100 Seiten nicht zu wundern, warum denn auf einmal der (vermutete) Erzähler über sich selber in der dritten Person berichtet. Dennoch sollte sich niemand abschrecken lassen diesen Roman zu lesen. Seit Heller's "Catch 22" gab es kein Buch in welchem Horror und Humor so nahe zusammen liegen wie bei "Everthing is illuminated". Ständig muss sich der politisch korrekte Leser frage, ob sein (ihr) erneueter Lachanfall, ob der tragischen Thematik, denn überhaupt zu rechtfertigen sei. Der Aufbau des Romans ist schlicht beeindruckend. Nach und nach verbindet Foer die unzusammenhängenden Zeitebenen der Erzählung, bis sich auf den letzten Seiten das ganze Bild endgültig zusammenfügt. Es bleibt zu hoffen, dass der Debütroman von Foer keine Eintagsfliege bleibt, sondern vielmehr der Beginn einer langen Karriere markiert.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. August 2003
Format: Taschenbuch
Anfangs war ich eher kritisch, ob Everything is Illuminated wirklich das richtige für mich ist.
Schon wieder so eine Holocaustgeschichte, die bestimmt ganz wichtig aber auch zu traurig zum entspannten lesen ist.
Doch es kam dann ganz anders.
Das Buch ist gespickt mit feinem Humor und geht das Thema trotzdem mit allem Würde und Respekt an.
Zusätzlich ist Jonathan Safran Foers Schreibstil unglaublich innovativ. Drei sehr geschickt miteinander verwobene Handlungsstänge, die zusätzlich jeder einen anderen Erzähler haben.
Da macht jedes Wort Spaß.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Else Kling am 26. August 2010
Format: Taschenbuch
Jonathan, US-Amerikaner, reist in die Ukraine, um dort die Frau ausfindig zu machen, die seinen Großvater vor den Nazis versteckt hielt. Helfen sollen ihm dabei der junge Ukrainer Alexander als Dolmetscher sowie dessen Großvater als Fahrer. Der vierte im Bunde ist der schlecht erzogene Hund der beiden Ukrainer, Sammy Davis Jr. Jr.
Schon diese Beschreibung zeigt, dass es sich bei diesem Roman kaum um eine "typische" Erzählung über den Holocaust handelt. Allein die Kombination der sehr unterschiedlichen Hauptfiguren bringt eine Menge Humor mit ins Spiel. Es ist der Kunst des Autors zu verdanken, dass ähnlich wie in seinem Buch "Extremely loud and incredibly close" der Humor trotz eines tragischen Themas keineswegs unpassend wirkt, sondern vielmehr dabei hilft, die Dramatik der Geschichte besser zur Geltung zu bringen und die Menschlichkeit der Figuren herauszustellen.
Seinen Humor gewinnt das Buch zum einen aus dem völlig unbrauchbaren Englisch des vermeintlichen Dolmetschers Alexander sowie aus seiner Naivität im Umgang mit Jonathan, den er entweder unterwürfig oder respektlos behandelt. Doch durch das Geschick des Autors wandelt sich die Beziehung der beiden Männer schließlich doch in eine Freundschaft.
Die Erlebnisse der vier werden umrahmt von Briefen Alexanders an Jonathan sowie von Erzählungen aus der Vergangenheit des jüdischen Shtetls, in dem Jonathans Großvater einst lebte.
Diese Vielfalt der Erzählstränge und Figuren, diese Mischung aus Humor und Schrecken und die große Menschlichkeit der Protagonisten machen dieses Buch zu einem großen Kunstwerk.
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