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Everything All the Time
 
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Everything All the Time

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Produktinformation

  • Audio CD (24. März 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sub Pop (Cargo Records)
  • ASIN: B000E6GBV2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. The First Song 3:43EUR 0,99
Anhören  2. Wicked Gil 2:57EUR 0,99
Anhören  3. Our Swords 2:26EUR 0,99
Anhören  4. The Funeral 5:21EUR 0,99
Anhören  5. Part One 2:35EUR 0,99
Anhören  6. The Great Salt Lake 4:45EUR 0,99
Anhören  7. Weed Party 3:09EUR 0,99
Anhören  8. I Go to the Barn Because I Like the 3:06EUR 0,99
Anhören  9. Monsters 5:21EUR 0,99
Anhören10. St. Augustine 2:41EUR 0,99


Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Alles immer: Wer sein Album so nennt, wird auch musikalisch alles Halbherzige missbilligen. So ist es: Das Duo aus Seattle geht jedes Stück so an, als sei's das letzte. Mit Hingabe dengeln sie die (akustischen und Strom-) Gitarren für den ganz großen Sound, und egal, was Ben Bridwell auch singt, er tut es so, als stünde dem Song ein jahrzehntelanger Frondienst als Hymne bevor - ob in der Kirche oder in der Fankurve, ist dabei eher sekundär. Bridwells emphatischer Geang erinnert an den von Doug Martsch (Built To Spill). Er, der auch die Gitarren zum Jubeln bringt, und sein Bassist Mat Brooke sind Überbleibsel der Orchesterpopband Carissa's Wierd, die 2004 nach fast zehn melancholischen Jahren den Gang alles Irdischen ging. Von dieser Basis aus überhöhen sie ihren Stil ins Epische, doch wenn man genau hinhört, merkt man, dass weniger Instrumente beteiligt sind, als es zunächst scheint. Ein Duo, das sich aufplustert zur Bigband des Dreampop. Und selbst wenn es manchmal mit einer Folkballade karg tut: Gesungen wird auch die wie eine Hymne. (mw)

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Affinität zu Neil Young 23. April 2006
Format:Audio CD
Wer Sänger Ben Bridwells und Gitarrist Matt Brookes früheres Projekt Carissa's Weird kennt, wird auf diesem Album ähnliches erwarten. Doch Obacht: nichts mehr zu Hören vom Codeine-ähnlichen-Lava-Rock, keine Kammermusik mehr, kein Gejammer und Gewimmer, nein, hier wird Indierock geboten - und zwar vom Feinsten.

Zunächst fällt natürlich Bridwells Stimme auf, die ganz klar im Vordergrund steht. Sie ist durchaus bemerkenswert und lässt sich in ihrer Präsenz nur sehr schwer beschreiben. Manche sagen, sie klinge wie ein früher Neil Young oder wie Wayne Coyne (Flaming Lips). Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Aber an einigen Stellen des Albums klingt Bridwell wie Colin Blunstone (Zombies), der bestenfalls versucht wie Wayne Coyne zu klingen.

Eine Affinität zu Neil Young besteht allenfalls musikalisch, denn Band Of Horses verstehen es einem Neil Young - etwa auf seinem Album Zuma - nicht unähnlich, die Stimmungen der Songs sehr abwechslungsreich zu gestalten und doch ein geschlossenes Werk abzuliefern. Außerdem hinterlässt das Album ein ähnliches Gefühl von süßer Melancholie beim Hörer, so wie es gerade Neil Youngs Zuma tut.

Gleichzeitig ist die Gitarrenarbeit hier sehr viel filigraner und vielseitiger als auf irgendeinem Neil Young Album. Nur ab und an blitzt der Gitarrensound von Carissa's Weird durch und beim Opener des Albums glaubt man für einen Moment gar Crazy Horse zu hören. Doch im großen und ganzen wird hier weniger auf Lärm sondern eher auf akustische Gitarren, Banjos u.ä. gesetzt.

Ein wirklich hörenswertes Album und eine Band die man keineswegs aus den Augen verlieren sollte!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gelungenes Album mit Hymne... 15. Dezember 2008
Format:Audio CD
Sehr schönes Album mit guten Songs .Herausragende Stücke sind "The first song" und "The great salt lake". Mit "The Funeral" ist ihnen ein Meisterwerk und Meilenstein der Rockgeschichte gelungen.Dieses Stück schreibt sich ganz ,ganz weit vorne in der ewigen Bibel der Musik ein...alle Achtung!!Insgesammt vier Sterne und den fünften alleine für "The Funeral"...eine Hymne!!!Respekt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Gäbe es einen Wettbewerb für den bescheurtesten Bandnamen, Band Of Horses lägen ganz weit vorne. Das hört sich nach "Wendy" an, nach Teenager-Fantasien und riecht von vornherein nach schmutzigem Stall.

Etwas über die Pferdeleute heraus zu finden, gestaltet sich trotz Internet als gar nicht mal so einfach. Aber die Menschen hinter dem seltsamen Namen heißen Ben Bridwell (Gitarre, Gesang) und Mat Brooke (Bass). Vor zehn Jahren nannten sie sich noch Carissa's Wierd und machten melancholische Klangmusik... oder so ähnlich.

Die Entscheidung, Band Of Horses zu gründen, war auf jeden Fall eine sehr gute. Gleich mit dem Debüt "Everything All The Time" schafft das Duo aus dem kleinen Seattle in South Carolina (nicht zu verwechseln mit dem Nirvana-Seattle) den großen Sprung in die vorderen Regionen des Indie-Folkrockpops.

Wer auf die Idee kommt, den ersten Song schlicht und einfach "The first song" zu nennen, ist von vornherein sympathisch. Zwar ist nicht jeder Song ein Knaller, aber das Album ist durchgehend stimmig. Besonders "The great salt lake" und das mainstreamige "Weed Party" sind hervorragend. Folk-Highlight der Platte ist das zweistimmig gesungene "I go to the barn because I like the". Melancholie pur ist das wundervolle "St. Augustine". Wer auch nur im entferntesten etwas mit Indie-Pop anfangen kann, sollte hier unbedingt reinhören!
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