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Everyone Is Here

Finn Brothers Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (20. August 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI (EMI)
  • Kopiergeschützt (Was bedeutet das?)
  • ASIN: B0002ONCFO
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.427 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Won't Give In
2. Nothing Wrong With You
3. Anything Can Happen
4. Luckiest Man Alive
5. Homesick
6. Disembodied Voices
7. A Life Between Us
8. All God's Children
9. Edible Flowers
10. All The Colours
11. Part Of Me, Part Of You
12. Gentle Hum

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit sich die neuseeländische Popformation Crowded House Ende der Neunziger auflöste, leben sich die Brüder Neil und Tim Finn gern abseits der Hektik des ganz großen Pop-Geschäfts aus. Everyone Is Here, das zweite Album der beiden, weist nicht die satte Produktion und die grandiosen beatlesschen Melodien auf, die Titel wie "Weather with You" und "Fall at Your Feet" beiderseits des Atlantiks zu Radiohits machten, sondern kommt mit einem warmen, weichen, nicht so vielschichtigen Akustik-Sound daher, der fast genauso gut zu den Songs des Duos passt. Die Höhepunkte des Albums finden sich vor allem in der ersten Hälfte. "Luckiest Man Alive" ist ein kräftiger Rocker, ein Song, wie ihn die Stereophonics auch mal gerne hinbekommen würden. Das an U2 erinnernde "Anything Can Happen", ein wuchtig-monumentaler Song mit klirrender Gitarre und wummerndem Schlagzeug, soll wohl früh klarstellen, dass die Finns keineswegs an ihrem bewährten Stil kleben. Wahrscheinlich werden zu diesem Album keine Videoclips gedreht, die auf Heavy Rotation bei MTV laufen. Muss ja auch nicht sein. Wer die unaufgeregte Musik der Finn-Brüder mag, dem dürfte Everyone Is Here ans Herz wachsen. --Louis Pattison

Produktbeschreibungen

FINN BROTHERS Everyone Is Here (2004 Taiwanese 12-track CD album from the former Crowded House and Split Enz front men includes the single Wont Give In picture sleeve with obi-strip sealed!)

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meßlatte nach oben 20. August 2004
Format:Audio CD
Wer das erste Album des Split Enz Gründers Tim und seines Bruders Neil (am ehesten bekannt für seine Arbeit als Mastermind von Crowded House) gut kennt, wird von diesem schwer überrascht sein - keine LoFi-Produktion, keine absolut ungewöhnlichen Instrumente wie T-Baß oder Ukulele, statt dessen eine klassischere Instrumentierung, die in ihrer Zusammensetzung auch gut hätte eine neue Crowded House - CD sein können. Dazu mögen Mitchell Frooms Produktion und Bob Clearmountains Mischung beigetragen haben, die beide schon bei Woodface ("Weather With You") am Mischpult saßen.

Der Einstieg ist die Single "Won't Give In", ein extrem eingängiger Song mit entspannten 104 BPM, der sich um eine Rede auf einem Familientreffen dreht (hat schon jemand einmal dieses Thema popmusikalisch behandelt gehört? Ich nicht). Das Markenzeichen der Finns, ihr makelloser Harmoniegesang, fügt sich ideal in diesen Ohrwurm, der schon häufiger im Radio zu hören war. "Nothing Wrong With You" beginnt sehr ruhig und zweistimmig, wandelt sich aber im Refrain zu einer trotzigern Hymne gegen Xenophobie (Tims Text handelt von den Anfeindungen, denen seine halbasiatische Frau Marie im Einwandererland Neuseeland ausgesetzt ist, seit sie dort wohnt, und von ihrer inneren Stärke, die ihr hilft, damit klarzukommen). Die Melodie ist ansteckend, aber sie wird ihrer starken Stimmungswechsel wegen wohl kaum den Sprung ins Radio schaffen. Das gilt auch für "Anything Can Happen", ein Song, der im 12/8-Takt und mit lärmenden E-Gitarren ein idealer Einsteiger für Livekonzerte geworden ist. It doesn't matter / What we did wrong / Makes no difference to me / I see the light in your eyes / And your dancing feet - gut möglich, dass es sich hier um die Empfindungen der Brüder während eines Konzertes handelt.
Der erste Durchhänger ist für mich "Luckiest Man Alive". Tim übernimmt den Gesang alleine über einem leichten Offbeat und akustischen und elektrischen Gitarren, um ein recht konventielles Hohelied auf diejenigen zu singen, die die Partnerin ihres Lebens gefunden haben. Für mich etwas unter dem Standard der Finns, da zu simpel gestrickt. Der live häufig gespielte Titel "Homesick" ist auch nicht ganz meine Kragenweite, obwohl es um meine künftige Wahlheimat Neuseeland geht und das, was dieses Land den Brüdern (wieder) bedeutet - leicht verträumte Klänge mit Steel-Gitarren über einem Breakbeat täuschen nicht darüber weg, dass dieser Song strukturell und melodisch durchschnittlich tönt.
Das Highlight des Albums beginnt mit dem einzigen überlebenden Track aus den Sessions in den Allaire-Studios. "Disembodied Voices" bildet zusammen mit "A Life Between Us" eine Einheit, da beide sich um das gleiche Thema drehen. Mit einem sehr ansprechenden Schuß Melancholie behandlen beide Lieder das Band zwischen Tim und Neil, die nun schon seit 40 Jahren miteinander musizieren und natürlich alle Schwierigkeiten miteinander erlebt haben, die Bruderschaft mit sich bringt: Brother must be the different / Direction we're facing / You're still as unknown as ever / Are you still someone / Who'll watch over me? Diese beiden Lieder - für mich neben Edible Flowers Highlight des Albums - erinnern musikalisch an Simon & Garfunkel, wären sie im 21. Jahrhundert zusammengekommen. Hätten sie ihr Talent makellosen Zweiergesangs mit Texten, die diese Harmonien in anderem Licht erscheinen lassen, unter modernem Kontext entwickelt - so hätte sich das vielleicht angehört.

"All God's Children" klingt nach 70er Jahre David Bowie (hey Tony Visconti, doch Deine Finger dringehabt?); wie ein trotziger One-World-Gruß aus der Zeit, als sich noch nicht alles wieder um sich selbst drehte. Das bietet die ideale Steilvorlage für "Edible Flowers", den ältesten Song dieses Albums. Wenn es ein Epos auf dieser CD gibt, dann dieses Lied über Sterblichkeit. Neils aufsteigend schwebender Refrain gräbt sich in die Gehörgänge, Tims Gesang erinnert zeilenweise an die Stimmung von Phil Judds Time For A Change. Wer diesen Song mag, liegt hier sicher nicht falsch. Alle anderen übrigens auch nicht.

"All The Colours" ist mit 2'11" der kürzeste Song des Albums, der kurzen Prozeß mit der Melancholie macht, obwohl es um Abschied und Trost geht. Hier wie in "Part Of Me, Part Of You" sägen sich die E-Gitarren in den Vordergrund. Der schwungvolle Hymnus erwies sich als sehr gut live präsentierbar und verleitete zuweilen zu langen Interpretationen. Die Energie dieses Songs läßt den Hörer enspannt und müde zurücksinken, um dem letzten Titel zu lauschen, dem eigenwillig charmanten "Gentle Hum", das Harmonien mit Dissonanzen geschickt wechselt, und mit ruhig tickender Percussion das Album ausklingen läßt.

Es hat sich wieder einmal erwiesen, dass die Finns am besten beraten sind, wenn sie ihre Kompositionen nicht allein produzieren: Inhalt und Klang stimmen hier überein, und die Titelreihenfolge der Scheibe ist - zum ersten Mal überhaupt - makellos. Die Brüder sind zu recht stolz auf diese Leistung - die hohen Erwartungen an die weltweit führenden songschreibenden Geschwister können als erfüllt betrachtet werden. Nimmt man hinzu, dass es sich bei dieser Kritik um meinen Ersteindruck handelt (bisher haben praktisch alle Finn-Alben eine gewisse Gewöhnungszeit gebraucht), kann ich davon ausgehen, daß diese Scheibe in eine lange Heavy Rotation gehen wird.

Sehr empfohlen (einen Stern Abzug gibt's wegen "Homesick" und "Luckiest Man Alive")!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Spoony
Format:Audio CD
Nachdem sich die Gebrüder Neil und Tim Finn durch zahlreiche Soloveröffentlichungen und Livealben gekämpft haben, aber nie wieder einen Ohrwurm im Stile der alten Crowded House Kunstwerke landen konnten, erscheint jetzt das lange erwartete Werk "Everyone's Here". Wer dieses Album mit einem simplen "Belanglos und nett" abtut, hat nicht richtig zugehört. Diese Sammlung an melodiösen neuseeländischen Popperlen muss man über Kopfhörer geniesen, es geht gar nicht anders. Der Tod der Mutter führte die Brüder Finn wieder auf gemeinsame Wege. Hatten sie doch ausser dem eher flachen und folklastigen Debütalbum Finn und einigen wenigen Live-Auftritten nicht viel gemeinsames Songwriting betrieben. Mit dem Opener "Everyone's Here" ertappt man sich schon bei den ersten Sekunden beim Mittippen mit den Füssen, Songs wie "Luckiest Man Alive" oder "Disembodied Voices" treiben das Album Minute für Minute voran und (obwohl viele Akkordwechsel fast schon klischeehaft sind) erwischen die Brüder immer die richtige Entscheidung für die Songs. Traumhafte Songs die Crowded House ein würdiges Aufbäumen bescheren. Dazu auch noch Produzent Toni Visconte, der dazwischen auch zu spartanisch eingesetzten Instrumenten greift und das Album nur so veredelte. Ein Muss für jeden Finn Fan, ein Muss für jeden, der insgeheim auf ein neues Crowded House Album hofft und ein unumgängliches Album für jeden Freund emotionsvoller Gitarren-Musik mit perfektem 2stimmigen Gesang. Wow, Hut ab Gebrüder Finn und bitte weiter so!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Neil und Tim Finn, das sind um die 50 Jahre geballte Erfahrung im Musikgeschäft. Trotz dieser Routine und vielen gemeinsamen Platten schafft es "Everyone is here", so frisch und gleichzeitig zeitlos zu klingen, daß ich von der ersten Minute an völlig begeistert war. Wie immer umwerfend: die Gesangsharmonien, die scheinbar mühelosen Arrangements, und die offenkundig unerschöpflichen melodischen Wendungen. Paul McCartney würde sich beide Hände abhacken, um wieder so gute Songs schreiben zu können. Diese Songs verfolgen mich seit einer Woche, und sie werden wohl, so wie's aussieht, zu langen Begleitern werden. Einzig die Produktion ist etwas diskutabel, da sehr gefällig und etwas zu glatt geraten. Edible Flowers, beispielsweise, ist in der "nackten" Version auf Neil Finns "7 worlds collide" doch deutlich intensiver; hier bricht der Song unter der Last des Streicherarrangements fast zusammen. Aber wer will schon eine perfekte Platte? Diese hier kommt verdammt nahe dran.
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Veröffentlicht am 19. März 2006 von beatnoir
neues + hammergeiles aus neuseeland!
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Veröffentlicht am 19. November 2004 von A.K.
Mehrmals hören....
Endlich mal. Nach naja... nur gute Alben von den beiden in den letzten 5 Jahren, "Everyone is Here" ist wirklich der Hammer.
Nicht das erste mal, vielleicht. Lesen Sie weiter...
Am 14. September 2004 veröffentlicht
Crowded House lässt grüssen....
wem das erst finn brothers album zu schräg und die letzt neil solowerke zu experimentel waren dem kann ich dieses album wärmstens empfehlen. Lesen Sie weiter...
Am 8. September 2004 veröffentlicht
Crowded House lässt Grüssen
wem das erste finn brothers album zu schräg und die solo alben von neil zu expirementel waren, dem kann ich dieses werk wärmstens empfehlen. Lesen Sie weiter...
Am 8. September 2004 veröffentlicht
(zu)schön um zu begeistern
Ich konnte es kaum abwarten die neue Scheibe der Finn brothers in den Händen zu halten. Endlich war es soweit und nach dem ersten Hören war ich erfreut aber nicht gerade... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2004 von Christoph Wüstefeld
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