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Everyone Is Everybody Else
 
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Everyone Is Everybody Else [Original Recording Remastered]

Barclay James Harvest Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Barclay James Harvest

Fotos

Abbildung von Barclay James Harvest

Biografie

Once Again (40th Anniversary Edition)

Bevor das englische Quartett BARCLAY JAMES HARVEST Mitte der 70er Jahre zu einem der Aushängeschilder des progressiven UK-Bombast-Rocks wurde (Stichwort-Titel: "Hymn"), hatte es, in relativ kurzer Zeit, von 1970 bis 1972 insgesamt 4 Alben beim EMI-eigenen Harvest-Label veröffentlicht. Diese LPs mit einer musikalischen Mixtur aus Rock, Folk und auch… Lesen Sie mehr im Barclay James Harvest-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (17. Juni 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B00009029L
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.863 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Child Of The Universe 5:04EUR 0,99
Anhören  2. Negative Earth 5:30EUR 0,99
Anhören  3. Paper Wings 4:16EUR 0,99
Anhören  4. The Great 1974 Mining Disaster 4:38EUR 0,99
Anhören  5. Crazy City 4:06EUR 0,99
Anhören  6. See Me See You 4:32EUR 0,89
Anhören  7. Poor Boy Blues 3:04EUR 0,99
Anhören  8. Mill Boys 2:45EUR 0,99
Anhören  9. For No One 5:07EUR 0,99
Anhören10. Child Of The Universe 2:51EUR 0,99
Anhören11. The Great 1974 Mining Disaster 4:47EUR 0,99
Anhören12. Maestoso (A Hymn In The Roof Of The World) 5:29EUR 0,99
Anhören13. Negative Earth 5:33EUR 0,99
Anhören14. Child Of The Universe 3:36EUR 0,99


Produktbeschreibungen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
An BJH scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Meist wird die Band nur an ihren eher seichten Hits wie „life is for living" oder dem unvermeidbarem „Hymn" gemessen.
Dass die Band gerade in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern Pionierarbeit in Sachen „Rock meets classic" und Artrock allgemein geleistet hat, bleibt häufig unbeachtet. Nachdem nun in der Vergangenheit ihre EMI Alben remastered wiederveröffentlicht wurden, liegen nun auch die ersten fünf Alben für POLYDOR remastered vor. Alle sind mit zusätzlichen unveröffentlichten Extra-tracks aus der jeweiligen Band Phase und informativen Booklets mit Texten (bei diesen Album fehlen die Texte leider!) und Entstehungsgeschichte der Alben ausgestattet.

Das hier vorliegende erste Album für POLYDOR mit dem Titel „Everyone is everybody else" zeigt BJH deutlich weniger symphonisch als auf den Vorgänger Alben. Gleich der Opener „Child of the universe" ist ein echter BJH Klassiker und einer der Höhepunkte des Albums. Interessanterweise sind noch zwei weitere Versionen des Songs als Extra-tracks enthalten. Im Übrigen sind es meist die Kompositionen von John Lees die aus dem Album heraus stechen. Ein weiteres Beispiel ist „The great 1974 mining disaster", ein Song der stark an den ähnlich betitelten Song der „Bee Gees" angelehnt ist. Hier setzt sich Lees textlich mit dem Niedergang des Bergbaus in GB auseinander. Das rockige „Crazy city", komponiert von Les Holroyd, zeigt mit seinem markanten Gitarren-Riff eine ganz andere Seite der Band.
Das reguläre Album schließt mit denen zu einer Suite verbundenen Titeln „Mill boys", „poor boy blues" und dem epischen „For no one" Hier hört man deutlich die musikalische Verwandtschaft zu der befreundeten Band „The moody blues" heraus.
Es folgen dann noch einige Alternativversionen vorhandener Songs und das bislang unveröffentlichte „Maestoso" aus der Feder von Stuart Wolstenholme, das unverständlicherweise auf dem Originalalbum keinen Platz fand.

Fazit: Nach dem Labelwechsel wirken BJH insgesamt geradliniger, und legen mit neuem Elan ein abwechslungsreiches Album vor, das einige spätere Klassiker der Band enthält. Hierfür gibt's natürlich fünf Punkte.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Bevor - Everyone Is Everybody Else - bei der neuen Plattenfirma Polydor das Licht der Welt erblickte, produzierten Barclay James Harvest vier durchaus gute Alben, die zum Teil mit einem großen orchestralen Aufwand aber vor allem mit immensen Kosten verbunden waren. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, wäre der gewünschte Erfolg, trotz hervorragender Songs wie - Mockingbird, She said, Medicine Man etc. - nicht weitestgehend ausgeblieben. Die Barclay-James-Harves-Formation, die in Musikerkreisen sehr oft mit - The Moody Blues - verglichen wird, da sich die Vokalharmonien von - Holroyd und Lees - sehr mit denen von - Hayward und Lodge - ähneln, war damals so gut wie Pleite, um nicht zu sagen, so gut wie gestorben.

Ein Plattenwechsel und die Veränderung des Sounds, hin zu hymnischeren und durchaus floydigeren Klängen, brachte dann schließlich die Wende. Eingeläutet wird dieses hervorragende Album durch den BJH-Meilenstein - Child of the Universe - ein Gänsehautsong über die Sinnlosigkeit des Krieges. Barclay James Harvest erheben zu dieser Zeit ,ähnlich wie Pink Floyd und Supertramp, scharfe gesellschaftliche Kritik und singen über Elend, Not und Katastrophen, ohne dabei den eigentlichen gesellschaftlichen Wert des Individuums in ihrem Song - For No One - in der - Crazy City - zu vergessen.

Das Album - Everyone Is Everybody Else - ist aufgrund seiner berechtigten gesellschaftlichen Kritik und der anschaulichen Darlegung der aktuellen Tatsachen nach wie vor immer noch mein Lieblingsalbum von Barclay James Harvest, wobei die Gruppe im Laufe ihrer Karriere noch andere sehr gute, und kommerziell um ein Vielfaches erfolgreichere Platten produziert hat.

Als Bonustitel, der sehr gut remasterten Version, gibt es die verkürzte US.-Single-Version und den US.-Remake von - Child of the Universe - sowie die Originalmixe von - The great 1974 Mining Disaster und Negative Earth. Besonderer Leckerbissen für alle Fans ist allerdings der von Woolly Wolstenholme produzierte Song - Maestoso (A Hymn In Th Roof Of The World). Absolute Kaufempfehlung für jeden Musikfan.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von wilson
Format:Audio CD
Das erste Album, dass nicht auf dem Harvest-Label erschien hieß "Child Of The Universe" und es war zugleich das erste, welches ohne Orchester- unterstützung aufgenommen wurde. Oder war es das zweite ohne Orchester, ich weiß es nicht genau.

Wir haben hier ein wirklich gelungenes Machwerk vor uns, welches seltsamer Weise nicht häufig verkauft wurde. Aber ich will an dieser Stelle nicht über das Verhalten von Kommerzialität und Qualität in der Musik sprechen. Statt dessen zum Album selbst:

Der Opener "Child Of The Universe" ist ein großer Klassiker der Band. Beginnend mit Piano und ergreifendem Gesang, entwickelt es sich zu einem echten, leicht bombastischen Leckerbissen mit tollen Moogs und ergreifendem Gitarrensolo. "Negative Earth" ist dagegen ruhiger gehalten, es hat leich bluesigen Charakter. Es wurde genauso wie das nachfolgende "Paper Wings" von Les Holroyd und Mel Pritchard zusammen geschrieben. Das war dann auch das letzte BJH-Stück, welches von mehr als einem Bandmitglied geschrieben wurde. Im folgenden wurden alle Stücke jeweils nur noch von einem Mitglied geschrieben. In den meisten Fällen von John Lees oder Les Holroyd, in den seltensten von Woody Wolstenholme. "Paper Wings" beginnt mit E-Gitarre und tollem Gesang, zu dem sich eine Akkustikklampfe und Moogs dazugesellen. Mel Pritchard's Handschrift bei diesem Stück meinte ich beim flotteren, zweiten Part, der von Orgelläufen eingeleitet und im Nachhinein von Trommelwirbeln und E-Gitarre dominiert wird. "The Great 1974 Mining Disaster" hat lyrischen Charakter und ist hauptsächlich mit Klavier und Akkustikgitarre instrumentiert. "Crazy City" beginnt mit kratziger E-Gitarre und es entfaltet sich ein einschmeichelnder Song mit nettem Refrain. "See Me See You" ist ein ebenfalls gelungenes Stück. Das nachfolgende "Poor Boy Blues" ist anfangs sehr schnulzig gehalten, bis sich ein fast Country-artiges Midtempo-Stück entfaltet. Naja, nix weltbewegendes. "Mill Boys" ist sehr unspektakulär gehalten, enthält aber ein etwas flotteres Gitarrensolo. Zum Schluss findet das Stück eine plötzliche Überleitung in das anschließende, von majestätischen Mellotrons und E-Gitarren dominierte "For No One". Das Album ist irgendwo mein persönlicher Geheimfavorit von Barclay James Harvest.

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