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Everyman [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Philip Roth
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
  • Verlag: Cape (4. Mai 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0224078690
  • ISBN-13: 978-0224078696
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.303 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Philip Roth
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Produktbeschreibungen

From Booklist

Does Roth's new novel top or even match the stunning accomplishment of his previous one, the best-selling and award-winning The Plot against America (2004)? It is shorter in length and narrower in scope. It is the portrait of an ordinary man--he novel's title is apt--who accomplishes nothing extraordinary. Strict chronology is set aside as various episodes from the past and the present jostle for center stage. The motif of death followed this man throughout his life, beginning in boyhood, and with the advent of middle age, the frailty of the flesh, in both sexual and physical terms, is increasingly apparent to him. Despite its shortness in length and relative narrowness in scope, this novel speaks eloquently about life's un fulfillments, about making adjustments if the unfolding of one's life doesn't follow the original plan. Roth continues exercising his career-defining, clear-eyed, intelligent vision of how the psychology of families works. In The Plot against America, we saw how a family reacts to external forces; here, the reaction is to a family's internal circumstances. Perhaps, then, more readers will find this lean, poig-nant novel more relevant to themselves. Brad Hooper
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Drei gescheiterte Ehen, ein gestörtes Verhältnis zu seinen Kindern, körperliche Gebrechen und der Tod von Altersgenossen: Der neue Roman von Philip Roth erzählt die traurige Geschichte eines Mannes, der dem Alter und Tod ins Auge blickt und voller Bedauern und Schuldgefühle auf sein vergangenes Leben zurückblickt.

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Format:Gebundene Ausgabe
Mit 'Jedermann' ist Philip Roth ein weiterer Hoehepunk in seinem literarischen Schaffen gelungen. Das freut umso mehr, als dass das Vorgaengerbuch 'Verschwoerung gegen Amerika' im Vergleich zum Rest von Roths Werk eher schlechter abschneidet (als fast einziges seiner Buecher).

Mit 'Jedermann' findet Roth jedoch wieder zurueck zu seiner besonderen Extraklasse, die er Zeit seines Lebens in praktisch allen seinen Buechern zu erkennen gegeben hat. Wieder (wie zuletzt schon in 'Das sterbende Tier') geht es auschliesslich um den Themenkomplex von Liebe, Alter und Tod, gepaart mit dem Umstand Mann zu sein.

Getreu seinem Motto, nur ueber sich selbst schreiben zu koennen, da er selbst das einzige ist, das er kennt, ist es geradezu zwingend, dass der inzwischen ins hoehere Alter eingetretene Roth (mittlerweile 74) sich derart intensiv mit (seinem) Altern und bevorstehenden Tod beschaeftigt.

Trotz aller Tragik gelingt es Roth jedoch wieder, Ironie und Witz zu transportieren und damit einen gleichzeitig zutiefst anruehrenden, teilweise schockierenden und dennoch immer unterhaltsamen Roman vorzulegen.

Seine einzigartige Meisterschaft und Klasse hat auch im hohen Alter in keiner Weise nachgelassen - es scheint sogar, dass sie sich vollendet: Kein ueberfluessiges Wort, jeder Satz trifft, jedes Bild wirkt - und wie immer behaelt er sich den beruehrensten Moment und Hoehepunkt fuer ganz zum Schluss auf. Roth braucht nicht mehr viele Seiten um seinen Punkt zu machen.

Fuer mich ist Philip Roth ohne Zweifel der groesste zeitgenoessische Schriftsteller. Von 'Goodbye, Columbus' bis zu 'Jedermann' - jeder Roman ein Meisterwerk. Seine Inspiration scheint nie zu enden und seine Meisterschaft mit den Jahren zu wachsen. Immer anruehrend, immer witzig, immer unterhaltend und immer das Leben, und insbesondere das Leben als Mann, in der Moderne des 20. Jahrhunderts reflektierend. Ich freue mich schon auf sein neuestes Werk 'Exit Ghost'.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Old age is a massacre" 2. Oktober 2006
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Protagonist des Romans ist ein namenloser Jedermann und wird auf der ersten Seite beerdigt. Auf den folgenden 181 Seiten lässt Philip Roth das Leben seines Protagonisten Revue passieren. Dabei steht ein Thema im Mittelpunkt der Geschichte: der Tod. Als neunjähriger entdeckt er die Leiche eines Marinesoldaten, der an einen Strand geschwemmt worden ist. Im Laufe der Jahre verfolgen ihn immer wieder tatsächliche und symbolische Begegnungen mit dem Tod, bis er schließlich selbst einem langjährigen Herzleiden erliegt.

Was ist der Mensch und was bleibt von ihm übrig? Ist er am Ende immer "nothing but a motionless cipher angrily awaiting the blessing of an eradication that was absolute?" (88) Sein Leben, seine drei Ehen und ebensoviele Kinder, der berufliche Erfolg sowie diverse Affären, doch der Wert von all diesem relativiert sich im Angesicht des unvermeidlichen Endes.

Jeder weiß, dass er mal sterben wird, doch trotzdem verweigern sich die meisten Menschen dieser Erkenntnis. Roths Erzählung zeigt den Tod als allgegenwärtiges Element, dass uns von Anfang begleitet und unser Leben determiniert. Sicherlich haben sich bereits viele Autoren mit Tod und Sterben auseinandergesetzt, doch das hohe sprachliche Niveau gibt diesem altbekannten Thema eine wunderschön-tragische Form. Und am Ende bleibt dem Everyman nur noch eines zu konstatieren: "old age isnt a battle; old age is a massacre" (156).
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Gebundene Ausgabe
Der 1933 geborene Amerikaner Philip Roth zählt unbestritten zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren der Weltliteratur. Nachdem er den Pulitzerpreis, Amerikas wichtigste Auszeichnung für literarisches Schaffen, bereits vor einigen Jahren gewonnen hat, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man das Oeuvre des großen Meisters endlich mit dem Nobelpreis würdigt. Warum diese Lobhudelei? Ganz einfach, ich kenne kaum einen Romancier, der auf nahezu gleichem, hohen Niveau exzellente Prosa veröffentlicht. Nach dem hervorragenden "Plot against America" wendet sich Roth nun dem Leben eines (Roth'schen) Durchschnittsmenschen und dem universellen Thema schlechthin, dem Tod, zu.

Dieser Tage verdrängen wir das Sterben gerne - und das nimmt nicht weiter wunder. Der allgemeine Jugendwahn ist nichts anderes als die Verdrängung des Alterns, das unweigerlich mit dem Sterben verbunden ist. Ein "memento mori" möchte niemand hören, dabei hat jedermann schon oft genug darüber nachgedacht und die Literatur geht nicht oft derart schonungslos mit dem Sterben um wie Roth. Da ist nämlich ein namenloser Mann - Roth mag man durchaus selber dahinter zu vermuten -, der am Ende seiner Tage angelangt ist. In trauter Familienidylle die Augen zu schließen, ist ihm nicht vergönnt, denn sein Siechtum ist von quälender und zehrender Art. Die Vergangenheit beschwerte das familiäre Umfeld und sein Altersstarrsinn erlaubt nicht mehr die Klärung aller Streitigkeiten.

Erzählerisch werden immer wieder Episoden aus der Vergangenheit eingewoben, es zeigt sich, dass der Tod etwas Allgegenwärtiges ist, das erst im zunehmenden Alter an Manifestation gewinnt.

In geschliffener Sprache kommt "Everyman" daher, der auf nicht einmal 200 Seiten ein sehr universelles und tiefgründiges Bild über den Menschen, die Psychologie einer Familie, Sexualität und zu guter Letzt den Prozess des Sterbens entwirft. Roth beweist, dass er es noch immer bestens kann. Der Nobelpreis kann kommen!
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