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Cinematic Orchestra Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (13. Mai 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Ninja Tune (rough trade)
  • ASIN: B00005Y49T
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.259 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. All That You Give
2. Burnout
3. Flite
4. Evolution
5. Man With The Movie Camera
6. All Things To All Men
7. Everyday

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Jazz pulsierte schon früh in den Adern von Jason Swinscoe. Bereits 1990 fusionierte der Kunststudent am Cardiff College mit seiner ersten Band Crabladder Jazz, Experimentalklänge und Hardcore-Punk, was wie eine Kreuzung aus NoMeansNo und John Coltrane geklungen haben muss. Es folgte der Schritt zu Sampling und Elektronik sowie eine fast logische Karriere als DJ. Dann gründete der ehemalige Mitarbeiter des Labels Ninja Tune das Cinematic Orchestra, dessen brillanter Bandname schon zu Qualität verpflichtet. Dem furiosen 1999er-Debüt Motion folgt mit immerhin drei Jahren Abstand der würdige Nachfolger Everyday.

In den mit belanglosen Platten aus den Bereichen TripHop, Chill-out-Samplern, Fusion oder Easy Listening voll gestopften Regalen sollten Cinematic Orchestra einen Logenplatz erhalten. Wie auch der nicht häufig genug zu erwähnende Matthew Herbert (steuerte einen Remix des als Single ausgekoppelten Songs "All That You Give" bei), arbeiten auch CO mit Samples und organischen Sounds. Swinscoe lässt den Plattenspielern, Effektgeräten und elektronischen Instrumenten genauso viel Spielraum wie Bass, Gitarre, Drums oder Saxofon.

Nur sieben Tracks enthält Everyday, doch einige Kompositionen wurden großzügig ausgewalzt, filigran verziert, atmosphärisch verdichtet und spannend arrangiert. Soundtrack-artig verschmelzen Jazz-Zitate aus den 60er- und 70er-Jahren mit moderner Clubmusik und einem Hauch Postrock. Eine nie nervös machende Langsamkeit, die stets unheilvolle Stimmung sowie zwei überaus gute Gastauftritte von Roots Manuva und der alten Soul-Lady Fontella Bass erheben Everyday in den Adelsstand. Eindringlich unaufdringlich dieses Album! --Sven Niechziol

Produktbeschreibungen

Lush 2002 album of orchestral acoustics 'n' sampledelic jazz! Cameos by Roots Manuva and Fontella Bass.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tiefgehendes Klangkino 31. Januar 2004
Von Jonas
Format:Audio CD
Das Cinematische Orchester macht loungige, entspannte Musik, schafft atmosphärische Songs zwischen sechs bis elf Minuten Länge und erhebt Klangwelt und Stimmungen, in die Musik den Zuhörer versetzen kann, zur wohligen Maxime, die über der ganzen Platte zu schweben scheint. Gekonnt und homogen lässt Jason Swinscoe, der Mann hinter dem Cinematic Orchestra, Jazz, Lounge und das DJ-Handwerk zu stimmigen Klangteppichen und Kompositionen, die sich wohltuend vom Lounge und Chillout Einheitsbrei abheben, zusammenfließen. Mal minimalistisch, mal komplex, mal entspannt, mal melancholisch und auch mal verwirrend wie das urbane Leben selbst, ein Spiel wie mit Licht und Schatten. „Every Day is dark and a little twisted..." wie Gilles Peterson in den Liner Notes treffend formuliert.

Erstes Highlight der Platte ist der Opener "All that you Give", dem die Soul Sängerin Fontella Bass die Seele verlieht. Auch „Man with the Movie Camera" weiß mit einer perfekten Mischung aus Jazz-Instrumentierung (Saxofon und Rhythmus-Sektion), Sampling und elektronischen Klängen mitzureißen. Dunkel beginnend ist es als ob man durch schlecht beleuchtete Gassen schlendert, die Drums bilden den Takt des Schrittes, bis man dann langsam in das hektische und bunte Leben einer Stadt eintaucht, improvisiert wirkendes Saxofonspiel und unterstützende Perkussion verschmelzen dann zu einer ruhigeren Songpassage die von breiteren aber ruhigen Saxofontönen und Pianoklängen getragen wird über, um danach das Tempo wieder zu erhöhen und zum nächsten Schauplatz zu rennen.

Ähnlich atmosphärisch, interessant und dennoch entspannend geht es auf dem Rest der Platte zu. In „All Things to all Men" kann der Zuhörer 11 Minuten lang Roots Manuva, von seinem Leben erzählend, auf einem langsamen 4/4 Takt und breiten Piano und Saxofon Klängen zuhören.

In „Flite" trumpft Drummer Luke Flowers voll auf und tobt sein Talent auf Samples und homogen eingewobener Elektronik aus. Der letzte Song und 10 minütige Titeltrack „Everyday" ist tatsächlich dunkel und von einer melancholischen Tiefe, die bei den restlichen Songs nicht zu finden ist. Bassgezupfe, dass den ganzen Song durchwebt, leitet das an ein pianoähnliche Moogspiel von John Ellis ein und so spinnt der Song einen immer tiefer werdenden Tunnel durch das Gehör. Verfremdete Stimmsamples, die an den Gesang von Naturvölkern erinnern und Chorpassagen, die wirken als hätten sie sich nur aus der Ferne in den Song geschlichen. Ein wunderbar tiefgehender Abschluss einer durchweg stimmigen Platte.

Die Fusion aus elektronischer Handarbeit, DJ-Handwerk, Jazz-Instrumentierung und atmosphärischer Loungeelemente in Verbindung mit den Gesangsfeatures von Fontella Bass und Roots Manuva funktioniert und alles scheint nur der Tiefe und Atmosphäre der Klangwelten zu dienen.
Großes Klangkino!

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Surreale Klangwelten 4. Juni 2003
Von "godl11"
Format:Audio CD
Cinematic Orchestra liefern mit dieser CD ein Meisterwerk ab.
Waren bei "Motion" die einzelnen Samples noch herauszuhören, sind nun bei "Evereday" die Klänge so dicht verwoben, dass man nicht mehr sagen könnte von wo sie kommen.
Im Vergleich zur Vorgänger CD sind nun die Tracks wirklich "kinoreif". Cinematic Orchestra verstehen es aus jedem Klangschnipsel das Maximum herauszuholen, was dann im Gesamten einen umwerfenden Sound ergibt. Dabei ergeben sich Kombinationen die eigentlich gar nicht möglich sein dürften. Instrumente und Klänge werden zusammengemischt, die man so noch nie miteinander gehört hat. Manchmal hat man daher schon den Eindruck in einem dieser neuen Science Fiktion Filme mit Computeranimation zu sitzen. Trotzdem es funktioniert! Ob die, meiner Meinung nach etwas zu kitschigen Harfenklänge sein müssen, ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Die Musik ist sehr entspannend, lässt einen in faszinierende Klangwelten eintauchen, und mach Lust auf mehr.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Satte Platte! 16. November 2002
Von hankcgn VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
War das Debütwerk "Motion" noch sehr dunkel und abstrakt, ist "Everyday" von J. Swinscoe etwas zahmer geworden, wobei den einzelnen Tracks die wunderschönen Vocals richtig gut tun. Weg vom Bösen zu verrauchten Jazz-Kneipen ist es eine konsequente und schöne Weiterentwicklung, die mir persönlich besser gefällt als der Vorgänger. Die Melodien und Arrangements tragen eine wunderbare, leichte Melancholie, allen voran "All that you give". Perfekt zum Rotweinsüppeln. Sehr angenehm!!
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