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Humorvoll, berührend und mit viel Gespür für ehrliche Emotionen erzählt die bittersüße Tragikomödie mit Starbesetzung (Oscar-Preisträger Robert De Niro, Drew Barrymore, Kate Beckinsale und Sam Rockwell) von den Irrungen und Wirrungen des Lebens und den Menschen, die es prägen: die Familie.
Als alle seine vier Kinder einer nach dem anderen den geplanten Wochenend-Besuch absagen, entschließt sich Witwer Frank Goode (Robert De Niro) zu einem Road Trip der besonderen Art: Er packt den Koffer für eine spontane Reise quer durch die USA mit dem Ziel, seine Kinder zu überraschen: den Künstler David (Austin Lysy), die Werbeagentur-Chefin Amy (Kate Beckinsale), den Dirigenten Robert (Sam Rockwell) und die Tänzerin Rosie (Drew Barrymore). Doch nach und nach stellt er fest, dass die Vier lange nicht so erfolgreich und zufrieden mit ihrem Leben sind, wie er immer dachte.
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Nach dem Tod seiner Frau fehlt Frank der Mittelpunkt und seinen vier erwachsenen Kindern der Mensch, mit dem sie ihr Leben besprechen und teilen konnten. Um dieser Mensch für sie werden zu können, bricht Frank zu einem Road Trip inklusive Überraschungsbesuch auf. Zwei Töchter und einen Sohn trifft er an, aber sie verbergen, wie es wirklich um sie und um den abwesenden Bruder steht. Doch Frank durchschaut die Lügen und bleibt fest entschlossen, die Familie zu vereinen und den Kindern das Gefühl zu geben, dass alles wieder gut werden könnte.
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Etwas oberflächlich in der Zeichnung von Figuren, Problemen und deren Überwindung streift dieses von Kirk Jones ("Lang lebe Ned Devine!") inszenierte Remake einer Tragikomödie von Giuseppe Tornatore durch die Baustelle Leben. Doch der leise Humor, die sympathischen Stars wie Kate Beckinsale und Sam Rockwell, und eine überzeugende Darstellung von Robert De Niro sorgen dafür, dass sich die Wärme des Films ausdehnt und sich der Titel von Tornatores Original erfüllt. "Allen geht's gut" am Ende - auf und vor der Leinwand.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
US-Remake von Giuseppe Tornatores Tragikomödie über einen Witwer, der aufbricht, um seinen erwachsenen Kindern, ihren Sorgen und Enttäuschungen, wieder näher zu kommen.
So ganz nachzuvollziehen ist es nicht, dass "Everybody's fine" der große Kinoerfolg verwehrt blieb - hatte doch mit "About Schmidt" eine ähnliche Geschichte über den (unbeabsichtigten) Selbstfindungstrip eines Witwers (Hauptrolle: Jack Nicholson) hervorragend funktioniert. Frank (Robert De Niro) besucht vorfreudig seine drei übers Land verstreuten Kinder - und wird von ihnen abgewimmelt und abgespeist. Was zuerst herzlos scheint, entpuppt sich jedoch als (Ver)Schonung des Vaters. Die immer wieder ins Bild gerückten Telefonleitungen, die Frank einst herstellte und an denen er jetzt entlangreist, verkörpern einen Informationsfluss, von dem ihn die Kinder bewusst abschneiden. Derweil zieht ein Sturm namens Alice herauf, was vom griechischen Wort für Wahrheit abgeleitet ist - bittere Metapher dafür, dass Frank sich schon bald all seinen Lebenslügen stellen muss. "Everybody's fine" ist ein ästhetisch klug gestaltetes Roadmovie über Selbstbetrug und die Macht der Tabus. Den jeden Manierismus meidenden De Niro schickt Regisseur Kirk Jones durch seltsam menschenarme Städte und Straßen; es wird halt immer einsamer um einen, der stets redete, statt zuzuhören. Ein rührender, doch nicht rührseliger Film.(mw)Extras: Making-of, zusätzliche und erweiterte Szenen
Kurzbeschreibung
Nach dem Tod seiner Frau fehlt Frank der Mittelpunkt in seinem Leben sowie seinen vier erwachsenen Kindern der Mensch, mit dem sie ihr Leben besprechen und teilen konnten. Um dieser Mensch für sie werden zu können, bricht Frank zu einem Road Trip inklusive Überraschungsbesuch auf. Zwei Töchter und einen Sohn trifft er an, doch sie verbergen, wie es wirklich um sie und um den abwesenden Bruder steht. Frank durchschaut jedoch ihre Lügen, bleibt fest entschlossen, die Familie zu vereinen und den Kindern das Gefühl zu geben, dass alles wieder gut werden könnte.