Als ich diese Platte in der Hand hielt, fragte ich mich, ob ich das Geld nicht lieber in eine andere CD hätte investieren sollen. Eine CD, auf der sich zwar 10 Tracks befinden, es eigentlich aber nur 4 Stück sind... eine CD voller Remixe. Ein gewagtes Unterfangen. Ich bekam Zweifel, als ich die CD in den Player einlegte, doch nach den ersten paar Takten von 'Don't be light'-Original waren diese beseitigt.
Sicherlich erinnert der Mr. Oizo Remix doch sehr an den gelben, knuddeligen Flat Eric mit seinem Flat Beat und die Jack Lahana Version von 'People in the city' ist doch eine ziemliche Geschmacksache, doch Adrian Sherwood, die Neptunes, Modjo und Air selbst machen als das wieder gut...
Insgesamt ist diese Platte meiner Meinung nach wirklich meilenweit entfernt von der genialen MoonSafari und der bezaubernden Virgin Suicides, trotz allem aber ein nicht zu verachtendes Werk, das Godin und Dunckel da mal wieder zustande gebracht haben, denn es zeigt unheimlich viele Facetten von Musik und demonstriert eindringlich, was man aus einem Track so alles machen kann...