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Verschlafene, behäbige Stücke wie "Sister Reneé" und "Fire Flies Take Flight" kontrastieren mit dem erfrischend aufgedrehten "Watching The Sun Come Up", das in einem Take entstand. Harcourts Sinn für das Makabre scheint auch noch intakt zu sein. Der unwiderstehliche heitere Charme des Albums wird nur durch Harcourts Faible für schaurigen Goth-Rock-'n'-Roll getrübt -- Tom Waits und Marilyn Manson geben sich die Hand. So sind mit "Ghostwriter" und "Undertaker Strut" absolute Höhepunkte entstanden, die eine leichte Gänsehaut verursachen und daran erinnern, dass Ed Harcourt alles andere ist als ein Nullachtfünfzehn-Singer/-Songwriter mit einem gebrochenen Herzen. --Dan Gennoe
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eds zweiter Geniestreich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: From Every Sphere (Audio CD)
Es gibt Platten, denen bangt man fast entgegen. Weil ihr Vorgänger einen so großen Schatten vorauswirft, dass das neue Werk kaum eine Chance hat. Der Nachfolger von Ed Harcourts Klasse-Album "Here Be Monsters" (2001) war so eine Platte und hat meine Erwartungen mehr als nur erfüllt. 56 Minuten wunderbarer, melancholischer Songwriter-Stoff von der Insel - eine hochintelligente, ambitionierte Melange aus Beatles ("Bittersweetheart"!), Bowie, Beach Boys, Flaming Lips, aber das ist noch längst nicht alles. Auch Tom Waits ("Ghostwriter"), Jeff Buckley oder Ben Folds lassen sich heraushören, ohne dass "From Every Sphere" zu irgendeinem Moment unter Plagiatsverdacht gerät. Dazu hat die Platte zu viele Ecken und Kanten, zu viel Stil, zu viele ausgefallene Ideen. Und am Ende mit "Fireflies" und "Metaphorically Yours" auch noch zwei Balladen für die Ewigkeit. Piano-Mann Harcourt ist mit dieser CD über das eher konservative Singer-Songwriter-Genre mit Bravour hinausgewachsen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein gereifter Ed Harcourt mit altbekannter Qualität!!!,
Rezension bezieht sich auf: From Every Sphere (Audio CD)
Mit dem neuen Album "From Every Sphere" ist Ed Harcourt erneut ein Geniestreich gelungen. Das neue Album ist unverkennbar ein "echter Harcourt", jedoch wirkt der junge Songwriter, Instrumentalist und zugleich Sänger Harcourt im Vergleich zum Debutalbum "Here Be Monsters" gereifter und involviert ein weitaus größeres Spektrum an musikalischer Experiementierfreudigkeit, was eindeutig aufgeht. Er verbindet konservative Bigband-Brass-Sounds mit futuristisch-surreal anmutenden Samples, in die sich in gewohnter Marnier die melancholischen Klavierpassagen à la "The Ashes of Creation" par excellence einfügen und mit der unaufdringlichen Gesangsstimme ein harmonisches Gesamtgefüge bilden. Ed Harcourt hat sich weiterentwickelt, und, ohne Frage, in die richtige Richtung. Sein Mut, Ungewöhnliches mit Harcourt-Typischem zu kombinieren, zahlt sich aus. Für all jene, die das erste Album mögen, ist "From Every Sphere" der absolute Muss, doch auch für alle, die sich von harmonisch-melancholischen Träumereien verzaubern lassen möchten.
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