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Das Evangelium der Maria. Die weibliche Stimme des Urchristentums
 
 
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Das Evangelium der Maria. Die weibliche Stimme des Urchristentums [Gebundene Ausgabe]

Jean-Yves Leloup
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 239 Seiten
  • Verlag: Ansata (18. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3778772627
  • ISBN-13: 978-3778772621
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 332.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Zeugnis der Evangelien des Neuen Testaments war Maria Magdalena zwar die erste Augenzeugin der Auferstehung Jesu, aber doch nur eine Nebenfigur des Geschehens. Nach dem Bericht der gnostischen Evangelien dagegen, die Jahrtausende lang von der Kirche unterdrückt wurden, war sie seine Frau und wichtigste spirituelle Vertraute, der er seine geheimen Lehren vermittelte. Unter ihrem Namen wurde, noch bevor die biblischen Evangelien kanonisch fixiert waren, ein Augenzeugenbericht des Wirkens Jesu in Umlauf gebracht. Obwohl immer noch der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt, ist "Das Evangelium der Maria" doch einer der wichtigsten christlichen Basistexte, der Leben und Lehre Jesu sowie die Gemeinschaft der Gläubigen im frühen Christentum in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.

Die ausführliche Kommentierung durch Jean-Yves Leloup erschließt eine spirituelle Schatzkammer, deren Bedeutung für den modernen Menschen gar nicht überschätzt werden kann!

Über den Autor

Jean-Yves Leloup ist orthodoxer Priester und Theologe sowie Doktor der Psychologie und Philosophie. Er lehrt an Universitäten und Forschungsinstituten für Anthropologie in Europa, den Vereinigten Staaten und Südamerika. Er hat ca. 30 Bücher über die Ursprünge des Christentums und christliche Mystik veröffentlicht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
99 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch beginnt mit einer geschichtlichen Zusammenfassung woher das Evangelium der Maria kommt und erläutert, dass es nicht nur die vier kanonischen, in der Bibel enthaltenen, Evangelien und das Evangelium der Maria gibt, sondern noch eine beträchtliche Anzahl weiterer. Hier bleibt das Buch aber leider sehr an der Oberfläche. Man erfährt kaum etwas Neues. Auch die Frage, warum die katholische Kirche nur die vier bekannten Evangelien in das Neue Testament aufgenommen hat, die anderen aber systematisch unterdrückt werden, wird nur sehr am Rande gestreift. Für geschichtlich Interessierte ist das Buch von Leloup also enttäuschend.

Im zweiten Teil wird dann das Evangelium im Original wie auch in der deutschen Übersetzung abgedruckt. Und das ist auch der einzige, wirklich interessante Teil. Hier erfährt man schnell, weshalb der katholischen Kirche das Evangelium der Maria höchst unangenehm ist. Steht doch im Evangelium u.a. "Es gibt keine Sünde. Ihr seid es, die der Sünde Bestand verleiht."

Im dritten Teil interprtiert nun Leloup das Evangelium. Doch hier interpretiert er es in einer teilweise höchst sträflichen Form. Nur ein Beispiel: Leloup schreibt: "...doch das Wort des Erlösers erscheint hier klar, deutlich, ja sogar kategorisch 'Es gibt keine Sünde. Ihr seid es, die der Sünde Bestand verleiht.' Diese Worte lassen sich selbstverständlich auf verschiedenen Ebenen interpretieren. Beginnen wir mit der traditionellen Deutung: Es gibt keine Sünde, es gibt nur Sünder." Lieber Herr Leloup, das steht so aber nicht im Evangelium.

Leloups Interpretationen sind höchst verwirrend geschrieben, wie halt "abgedrehte" Philosophen schreiben...viel geredet, aber nichts gesagt. Ein Beispiel: "Wir haben es hier nicht mit einer Metaphysik des Subjekts zu tun, die im Gegensatz zu einer Metaphysik des Objekts steht (es gibt kein Objekt ohne das Subjekt, das es entwirft und für sich darstellt; es gibt kein Subjekt, das nicht Reaktion auf ein Objekt oder Reaktion auf als äußerlich oder andersartig wahrgenommene Umstände wäre). Wir haben es hier mit einer Metaphysik der Offenheit zu tun....." Alles klar???

Dieser dritte Teil ist der schlimmste, da die Interpretationen teilweise so abgefasst sind, dass man sie auch nach mehrmaligem Lesen nicht versteht und wenn man sie versteht, erkannt man, dass sie nicht richtig sein können.

Fazit: Das Buch hat mich enttäuscht. Die geschichtlichen Erläuterungen sind zu oberflächlich, die Textinterpretionen kaum nachvollziehbar und in meinen Augen teilweise sogar falsch und den Text des Evangeliums selbst, kann man sich im Internet durchlesen.

Besorgen Sie sich den Evangelientext und lesen Sie ihn selbst. Man braucht keinen Philosophen, der den verständlichen und guten Text des Evangeliums mit unverständlichen Worten interpretiert.

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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk! 30. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Das Buch beginnt mit einer wissenschaftlich fundierten Auslegeordnung des dokumentierten Wissens über das Wirken und Leben von Jesus. Dabei wird sofort klar, dass die im neuen Testament enthaltenen Evangelien keineswegs die einzigen erhaltenen Schriften sind, sondern dass zahlreiche andere Dokumente von der Kirche offenbar "unterdrückt" wurden. So auch das Evangelium der Maria, das im zweiten Teil des Buches parallel in Originalsprache und in deutscher Übersetzung abgedruckt ist. Im dritten und grössten Teil des Buches erläutert Jean-Yves Leloup Zeile für Zeile, denn das für ein tiefgreifendes Verständnis benötigte Hintergrundwissen nimmt bereits Ausmasse eines Lebenswerkes an.

Das Buch überzeugt mit einer fundierten Darstellung, in welcher die Grenzen zwischen objektivem Wissen und der wahrscheinlichen Botschaft des Schriftstückes stets deutlich bleiben. Demnach sind wir selber aufgerufen, die Fesseln unserer Existenz zu erkennen und sie zu überwinden. Im Vergleich zu einer Theologie mit einem ausserhalb von uns liegenden, auf Bedingungen/Gnade basierten Errettung durch Gott bringt uns das Evangelium der Maria die wahrhaftig frohe Botschaft!

Dieses Buch ist ein Meisterwerk!

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Weiter zu empfehlen!! 13. September 2008
Von Nanna
Es ist wissenschaftlch gut sortiert. Man bekommt Einblicke in Evangelien und gnostische Schriften die von der Kathl. Kirche nicht anerkannt wurden und werden.Da aber Seiten in dem Evangelium nach Maria Magdalena fehlen hat man das Gefühl das dieses Bch am Schluß ewas oberflächlch wird.
Aber der Stein der Weisen hat kein Evangelium oder gnostische Schrift bis jetzt ans Tageslich gebracht !!!!Hoffentlich wird noch das alles gefunden und ist nicht in einem Sicherheitstrakt oder verbrannt :-)
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