Fortsetzung?
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Ob man den Film als „Fortsetzung“ von „Bruce allmächtig“ betrachten mag oder nicht, liegt jedem frei. Die beiden einzigen Gemeinsamkeiten mit dem anderen Film sind einerseits, dass Evan Baxter, der frühere Kollege von Bruce, jetzt zum Abgeordneter in den Kongress der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Die andere Gemeinsamkeit ist, dass Morgan Freeman wieder Gott darstellt.
Und worum geht es sonst in dem Film?
Handlung
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Evan Baxter, der zuvor Moderator einer Nachrichtensendung war, wird als Abgeordneter in den Kongress der Vereinigten Staaten gewählt, nachdem er den Wählern versprochen hat, die Welt verändern zu wollen. Durch ein Gespräch mit seiner Frau über Gott als Schöpfer von allem, betet Evan vor dem Schlafen gehen zu Gott, er möge ihm dabei helfen, die Welt zu verändern. Am nächsten Morgen steht vor seinem Haus ein Werkzeugkasten mit altertümlichem Werkzeug. Am nächsten Tag wird Holz angeliefert, welches er nicht bestellt hat. Tiere kommen paarweise zu seinem Haus und verfolgen ihn sogar bis in sein Kongressbüro. Kurze Zeit später erscheint ihm Gott, welcher ihn anweist, eine Arche zu bauen, weil am 22. September des Jahres eine Sintflut kommen soll. Nachdem Evan in seiner Umgebung über die Begegnung mit Gott und seinen Auftrag erzählt hat, wird er für verrückt gehalten, und es droht ihm die Suspendierung vom Amt.
Evans Ehefrau Joan sieht im Fernsehen bei einer Kongress-Sitzung Evans öffentliche Beichte, dass Gott ihn angewiesen habe, eine Arche zu bauen, woraufhin sie ihn zusammen mit den Kindern verlässt und zu ihrer Mutter fährt. Sie kehrt allerdings wieder zurück, nachdem Gott mit ihr, ohne sich als Gott zu erkennen zu geben, über den Wert des Glaubens und Vertrauens gesprochen hat. Inzwischen haben sich unzählige Tiere um die Baustelle versammelt. Zurück auf der Baustelle, helfen ihm seine Ehefrau Joan und seine drei Söhne, zusammen mit den Tieren, beim Bau der Arche.
Am 22. September ist die Arche fertig, der Himmel ist jedoch klar und die Presse hat sich vor der fertigen Arche versammelt. Die Tiere begeben sich in die Arche. Es kommen dunkle Wolken und es regnet, doch der Regen verzieht sich schnell wieder. Plötzlich bricht jedoch ein großer Staudamm oberhalb des Tals, und eine Sturzflut ergießt sich in die Richtung der Stadt. Die Menschen können sich auf die Arche retten. Die Arche fährt in der Sturzflut durch die Straßen von Washington bis zum Kapitol. Gott sagt Evan zum Abschluss, man könne die Welt bereits verändern, indem man im Kleinen gute Taten vollbringt ...
Genesis (oder 1. Buch Mose) Kapitel 6 Vers 14
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Bau dir ein Schiff, eine Arche. Mach sie aus festem Holz und dichte sie innen und außen mit Pech ab. Im Innern soll sie viele Räume haben. (nach der Guten Nachricht)
Warum ließ Gott Noah eine Arche bauen?
Nun, die Schlechtigkeit, die Boshaftigkeit, die Brutalität, die Lieblosigkeit der Menschen wurde immer schlimmer auf der Erde. Deshalb hat Gott die Sintflut über die Erde gebracht, um diese bösen Menschen zu vernichten. Der Einzige der von Gott als „anders“ als gerecht angesehen wurde, waren Noah, seine Frau, seine 3 Söhne und deren Schwiegertöchter.
(Im Film hat Evan auch 3 Söhne, allerdings sind diese noch keine Erwachsenen und daher auch nicht verheiratet). Noah und seine Familie baute über 40 Jahre (Im Film innerhalb ein paar Tagen) an der Arche, die ca. 150m lang, 25m breit und 15m hoch war. (Im Film sah sie etwas kleiner aus). Wie im Film sorgte Gott auch bei Noah dafür dass alle Tiere paarweise (von manchen Tieren auch 7 Paare zur Speise) zur und in die Arche gingen, allerdings halfen sie nicht so amüsant wie im Film beim Bau der Arche mit :-)
(Was sicher auch ein Grund dafür war dass sie etwas schneller fertig wurde :-) )
Verschiedenes im Film
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Am ersten Tag im neuen Haus klingelt Evans Wecker der Firma General Electric um 6:14 Uhr. Bibelleser fällt diese bestimmt sofort auf, als auf dem Wecker nur GEN 6:14 aufleuchtet, und bringt dies sofort mit dem Bibelbericht in Verbindung. Auch auf den Holzlieferungen steht jeweils als Hausnummer nicht 416, sondern 614 ... weitere Hinweise auf 1. Mose 6:14.
Später im Film hat sein Geländewagen „Hummer“ auch noch das Kennzeichen GEN 614!
Doch erst als er im Fernsehen ebenfalls ein Schild mit der Aufschrift GEN 614 sieht, werden ihm die Anspielung auf die Bibel bewusst und er ließt es dort nach.
Als Gott seiner Frau in einem Imbiss erscheint, hat er ein Namensschild wo „Al Mighty“ steht, was zusammengesetzt Almighty, also allmächtig steht. Am Ende des Films werden die Buchstaben ACK in den Sand gemalt. In der englischen Originalversion steht es für Act of Random Kindness. Zudem hat es aber auch eine Doppeldeutigkeit, denn Ark ist das englische Wort für Arche. In der deutschen Synchronisation wird ARK mit „Aufopfernd, Redlich und Klug“ dargestellt.
Als Christ und Bibelleser war ich zunächst etwas skeptisch, was den Film angeht. Denn oft wird vieles aus der Bibel ins Lächerliche gezogen, was hier jedoch nicht der Fall ist. Auch fand ich schon die Darstellung von Morgan Freeman als Gott in Bruce Allmächtig sehr gut dargestellt, genauso wie auch in diesem Film. Natürlich kommt Gott nicht als Mensch auf die Erde, aber durch die weiße Kleidung wird seine Reinheit, seine Heiligkeit symbolisiert. Zum anderen ist für Gott jeder einzelne Mensch wichtig, und erhört jedes einzelne aufrichtige Gebet. Er ist auch stets hilfsbereit und zugänglich, wenn man den Kontakt mit ihm sucht.
Auch sonst ist es ein „sauberer“ Film, ohne unmoralische Szenen, ohne Mord und Totschlag oder diese ganzen mystischen Elemente wie es heute oft der Fall ist. In dem Film steckt auch viel über Liebe, Vertrauen, Ehrlichkeit und Zusammengehörigkeit drin – sowohl was die Familie, als auch mit seinen Mitmenschen angeht. Es geht auch um Gott, und dass ihm die Menschen am Herzen liegen und er ihnen helfen möchte.
Also ich kann den Film guten Gewissens weiterempfehlen ...