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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Mädchen, dessen einziger Besitz seine Geschichten sind,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Eva Luna. (Broschiert)
"Eva Luna" ist die Lebensgeschichte eines Mädchens und einer Frau in Chile, das einen starken politischen und gesellschaftlichen Wechsel erfährt. Schon die Umstände ihrer Zeugung - ihre Mutter schläft mit einem Indio, der im Sterben liegt - lassen eine ungewöhnliche Biographie mit viel südamerikanischer Mystik erahnen. Eva Luna ist ein armes Kind, die Mutter stirbt früh, sie wird Hausmädchen, ihr einziger Besitz sind ihre reichen Geschichten, mit denen sie alle Menschen zu fesseln vermag. Die einzelnen Stationen ihrer Lebensgeschichte stellen jede für sich eine eigene Welt dar, die Isabel Allende wunderbar zu beschreiben versteht. Neben dem Leben der Eva Luna wird die Geschichte von Chile erzählt, aber aus der Sichtweise der Figuren des Romans. Dieser Roman ist - wie alle Bücher von Isabel Allende - fesselnd, so daß man nicht aufhören möchte, bis man die ganze Geschichte von Eva Luna erfahren hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meisterwerk der Erzählkunst,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eva Luna (Taschenbuch)
Für mich als Isabel Allende Fan, der alle ihre Werke gelesen hat, ist dieses Buch das beste. Ich halte es für ihr zentrales Werk in dem sie die hohe Qualität ihrer intuitiven Schreibkunst mit dem freien Spiel der Fantasie verbindet.
Eva Luna - Nomen est Omen - die erste Frau der Bibel mit dem Nachnamen Mondin, die Frau der Frauen - ihr Ursprung ist im mythischen, mit einem sterbenden Indianer gezeugt (vergleiche die Isismythologie ) und durch den frühen Tod der Mutter schon als Kind auf sich allein gestellt, geht durch ein Leben, indem sich ihr immer wieder hilfreiche Menschen öffnen. Sie durchquert auf diese Weise verschiedene Gesellschaftschichten eines südafrikanischen Landes und kommt zu der Erkenntnis, dass man sich seine Vergangenheit selbst erschaffen und erfinden kann .... Sie kauft sich in Antiquitätenläden Gemälde, die ihre nicht existenten Vorfahren darstellen. Für mich ist dieses Buch eine Art von Selbstbeschreibung der Autorin, die mich ihre Methode der Schriftstellerei erahnen lässt. Denn auch in ihrem berühmtesten Werk, dem Geisterhaus, hat sie eine "Autobiographie" erfunden. Sie schreibt von ihrer Vergangenheit und lässt gleichzeitig der Phantasie und der Eingebung freien Lauf. Das Lesen dieses Buches hat mich inspiriert selbst mit dem Schreiben von Erzählungen zu beginnen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meilenstein südamerikanischer Fabulierkunst,
Von regina.gimpel@gmx.de (Bamberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eva Luna (Broschiert)
Isabel Allende hat mit ihrer „Eva Luna" eine Romanfigur geschaffen, deren Namensgebung ansich so sagenumwoben und märchenhaft ist wie die Geschichten, von denen sie erzählt. Jede Episode ihres turbulenten Lebens erscheint schon für sich allein genug Zündstoff für einen ganzen Roman zu beinhalten, aber Eva Luna versteht es, ihre zum Teil sehr skurrilen Begegnungen mit Menschen und Geistern in so selbstverständlicher Weise zu erzählen, als wäre ihr Mysterium etwas ganz Alltägliches. Man gewinnt sie augenblicklich lieb, die Kleine, findet sich schnell in ihre poetische Sprache und in ihre Vorstellungswelt ein, bestehend aus Erinnerungen, Figuren und der Menschheit längst bekannten Romanzen. Ihr Selbstbewusstsein, ihre Unbekümmertheit, die sich aus dem Vertrauen auf erwünschte Zufälligkeiten nährt, ihre Hingabe an ihr liebgewordene Wesen - und handele es sich dabei um einen einbalsamierten Tiger - verleihen Eva Luna ihr unverwechselbares Profil. In diesem Buch wird die chilenische Geschichte, welche sich aus einem Mosaik aus unterschiedlichsten Perspektiven und Erfahrungswelten zusammensetzt, so einzigartig mit Orten und Seelen verbunden, fernab von jeglichem politischen Geschehen existierend, dass man sich als LeserIn in einen Strudel von Makro- und Mikrokosmos, Realität und Phantasie, Normalität und Außergewöhnlichkeit gerissen sieht. Mit Rafinesse führt Allende diese Pole am Ende zu einer Verbindung zusammen, die sich trotz ihrer Vorhersehbarkeit nicht mit Unabänderlichkeiten zufrieden geben wird. Der Roman wirkt wie ein Aphrodisiakum, keine Leidenschaft und keine Wehmut wird ausgelassen, bis das letzte Wort seinen Bestimmungsort gefunden hat. Was bleibt, ist ein Durst nach mehr Geschichten wie aus Tausendundeiner Nacht!
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