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Kundenrezensionen

48
3,5 von 5 Sternen
Age of Wonders III - [PC]
Format: ComputerspielÄndern
Preis:19,59 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich sagt der Titel des Spiels schon alles: es ist ein Wunder, dass nach so vielen Jahren endlich wieder ein PC exklusiver Titel aus dem Strategiesegment erscheint, der den Spieler aufgrund seines Umfangs, seiner Spieltiefe und Komplexität fast überfordert.
Jubelt, denn das Zeitalter der fesselnden Rundenstrategie ist wieder erwacht!

Was ist Age of Wonders ?
Spielerveteranen, die noch die ersten Titel der Reihe kennen (Age of Wonders, Age of Wonders II: Der Zirkel der Zauberer und Age of Wonders: Shadow Magic), werden sich sofort heimisch fühlen, da sich das Spielprinzip kaum verändert hat. Ansonsten lässt sich AoW3 am besten als ein 4x Spiel definieren (Erkunden, Expandieren, Ausbeuten, Auslöschen; im englischen: explore, expand, exploit, exterminate), dass Anleihen aus den klassischen Titeln Master of Magic, der Heroes of Might and Magic Reihe, der Civilization Reihe und selbstredend von Age of Wonders bezieht. D.h. man baut primär ein aus Städten bestehendes Imperium auf, kümmert sich um seine Ökonomie, erforscht und spricht Zauber, hebt Armeen aus, erkundet die Weltkarte und versucht dabei die gegnerischen Spieler zu vernichten – letzteres ist das einzig mögliche Ziel, um in AoW3 eine Partie zu gewinnen, d.h. es gibt keine anderen Siegbedingungen!

Die Spielmodi
Wie es sich für ein komplexes Strategiespiel gehört, bietet AoW3 reichlich Spielmodi zur Auswahl.
So gibt es zwei Feldzugkampagnen (Menschen und Elfen) zu je sechs Missionen, die eine nicht allzu tiefgründige Fantasystory aus dem jeweiligen Blickfeld der entsprechenden Rasse in gut vertonten Standzwischenbildern erzählen. Dabei kann zwischen den Missionen jedoch nur der Hauptheld samt Ausrüstung übernommen werden. Ideal zum Einstieg in AoW.
Des weiteren werden 8 vorgefertigte Szenarien angeboten (9 mit preorder Bonus, 10 für die Coll Edition), die unterschiedliche Spielziele verfolgen (z.B. das Wettrennen um ein Drachenei) und für 4 bis 8 Spieler geeignet sind. Herzstück stellt allerdings die „Zufallskarte“ dar, d.h. es lässt sich die Weltkarte und alle möglichen Randbedingungen aus unterschiedlichsten Parametern definieren (Größe, Anzahl Gegner, Art des Geländes, Menge an Quests, …), so wie man es aus der Civilization Reihe kennt.
Die möglichen Mehrspielermodi beinhalten neben der online Verbindung mit einem zufälligen oder bekannten Gegner (dazu muss ein online Account bei Triumph erstellt werden), einen Hot-Seat Modus für bis zu 8 Spieler (d.h. an einem (!) Bildschirm) und tatsächlich den klassischen LAN Modus zur I-Net freien Verbindung mehrerer Rechner.

Rassen und Helden
Zu Beginn eines neuen freien Spiels oder Szenarios wählt man eine von sechs Rassen aus, wobei hier grob zwischen den 3 „Guten“ (Menschen, Elfen, Zwerge) und 3 „Bösen“ (Orks, Goblins, Drakonier) Rassen unterschieden wird, die alle unterschiedliche Einheiten und Zauber bieten.
Zudem wählt man seinen Hauptheld aus einer von 6 Klassen aus (Dreadnought, Technokrat, Warlord, Zauberer, Erzdruide, Dieb), die wiederum andere Einheiten und Zauber je nach Rasse freischalten. Der Held erhält zudem mit einer Vielzahl von Einstellungen ein individuelles Äußeres – sehr hübsch! Diese Kombination aus Rasse + Heldenklasse ermöglicht demnach also quasi 36 unterschiedliche Startmöglichkeiten.
Im Laufe des Spiels besteht jedoch die Möglichkeit, Städte anderer Rassen zu erobern und so auch Zugriff auf deren Einheitenpool zu bekommen.

Der Spielablauf
In Age of Wonders 3 verwaltet man sein Imperium auf einer globalen, in Hexfeldern unterteilten Strategiekarte in sog. „Isoansicht“, d.h. man schaut von schräg oben auf die Karte, die stufenlos rein- und rausgezoomt werden kann, allerdings nicht frei drehbar ist (man kann nur ca. 30° nach links und rechts „schwenken“).
Die Städteverwaltung findet hier ebenso statt, d.h. es gibt keine separate Stadtansicht wie z.B. in der HOMM Reihe. Die Städte und deren Ausbauten, die grafisch hübsch animiert auf der Weltkarte dargestellt werden, bilden die Einnahmequelle für die Ressourcen Gold (Bau von Gebäuden und Einheiten), Mana (Kosten für Zauber) und Nahrung (zur Erhöhung der Bevölkerung bzw. Erweiterung der Städte). Dabei kann pro Runde pro Stadt entweder ein Gebäude, eine Einheit oder Nahrung/Gold prduziert werden. Eine Warteschlange mit 8 Feldern verhindert hier ständiges Micromanagement.
Die Helden und Armeen dienen dazu, um die im Kriegsnebel liegende Karte zu erforschen, Ressourcen einzusammeln, neutrale Behausungen oder Städte anzugreifen oder andere Spieler zu bekämpfen. Dabei hat das Terrain Auswirkung sowohl auf die Bewegungsreichweite der Armeen als auch deren Kampfeffektivität (so kämpfen Goblins z.B. besser im Sumpf und Zwerge haben Vorteile in Gebirgen).
Ab und zu erhält man Quests, die man in einer bestimmten Zeit erledigen muss (z.B. das Befreien einer Mine von einem Drachen) und als Belohnung Ressourcen, Einheiten oder Ausrüstung für seinen Helden erhält.
Trifft man auf gegnerische Spieler, so hat man auf einem separaten Diplomatiemenü, in dem die gegnerischen Anführer hübsch dargestellt sind eine Hand voll Optionen zur Hand, die sich allerdings nur auf ein paar rudimentäre Dinge wie z.B. Frieden schließen, Gold fordern oder Krieg erklären beschränken! Allerdings fällt es z.B. leichter, sich mit gleichgesinnten (KI)Spielern zu verbünden (Gut und Böse Ausrichtung).
Neben der Oberwelt existiert auch noch eine 2. Ebene (Unterwelt), die man an speziellen Stellen auf der Karte betreten kann und quasi nochmal die gleiche zu erforschende Spielfläche bietet, allerdings mit anderen Grafiksets und vor allem anderen Herausforderungen und Gegnern!

Der Kampf
Treffen die eigenen Armeen auf neutrale Monster oder Städte bzw. gegnerische Spieler, so kommt es zum Kampf. Diesen kann man automatisch berechnen lassen oder in einem taktischen Scharmützel – dem Herzstück von AoW3 – selber auskämpfen.
Dabei zoomt das Geschehen in einen Ausschnitt des tatsächlichen Kartengeländes, ebenfalls wieder in Hexfelder unterteilt. Jede Einheit besitzt pro Runde drei Aktionspunkte, die für Bewegung, Angriffe oder Zauber ausgegeben werden können. Bewegt sich die Einheit z.B. sehr weit, dann kann sie nur noch einmal oder gar nicht angreifen. Fernkämpfer z.B. können ohne Bewegung dreimal pro Runde angreifen, erhalten dafür aber einen Entfernungsmalus je weiter weg sie sich vom Gegner befinden. Die einzelne Reichweite pro Aktionspunkt wird sehr übersichtlich farbig dargestellt – schön gelöst! Ebenso hat es Einfluss, von welcher Seite eine Einheit angegriffen wird. Fällt man einer Einheit in die Flanke oder greift von hinten an, so verursacht man erhöhten Schaden bzw. der Gegner darf gar nicht zurückschlagen. Ebenso besitzt jede Einheit eine ZoC (Zone of Control), d.h. Einheiten, die an ihr ohne Halt vorbeiziehen, werden angegriffen ohne zurückschlagen zu dürfen. Maximal dürfen an einem Kampf 6 komplette Armeen (mit jeweils maximal 6 Einheiten) teilnehmen, so dass bis zu 42 Einheiten auf eigener Seite beteiligt sein können. Unschön ist die Tatsache, dass angeschlagene Einheiten trotz optischer Dezimierung weiterhin – auch nur mit noch einem Mann – mit 100% Kampfkraft zurückschlagen bzw. angreifen können. Hier wird hoffentlich noch per Patch nachgebessert, da es sich doch recht gewöhnungsbedürftig spielt!
Das Gelände selber hat ebenfalls Einfluss auf den Kampf: Erhöhungen (z.B. Festungen) geben Vorteile für Fernkämpfer, Bäume, Felsen o.ä. bieten gewisse Deckung und der Untergrund bestimmt u.a. die Bewegungsreichweite. Ebenso gibt es eine „line of sight“, steht der Gegner hinter Deckung, kann der Fernkämpfer ihn u.U. nicht angreifen! Da jede Rasse/Einheit zudem noch unterschiedliche Boni/Mali je nach Geländeart bekommt, gibt es für gewiefte Taktiker einiges zu beachten.
Nach jedem Kampf bekommen überlebende Truppen Erfahrungspunkte und können so im Laufe der Zeit aufsteigen (Veteranen, Elite, ..) und an Kampfkraft gewinnen.

Die Einheiten
Age of Wonders 3 bietet eine riesige Auswahl von ca. 250 (!) Einheiten, die von der kleinen Nymphe bis zum ausgewachsenen Drachen reichen und Land-, See- und Lufteinheiten beinhalten. Jede Rasse stellt mehr als 25 Einheiten auf, dazu kommen noch reichlich neutrale und herbeirufbare Monstertypen. Jede einzelne Einheit besitzt dabei teils reichlich spezielle Fähigkeiten, die vom Schadenstyp, Erstangriff, Immunität gegen gewisse Elemente, Giftangriffen, Regeneration bis zur Flugfähigkeit so ziemlich alles erdenkliche in diesem Genre bekannte abdecken. Dadurch erhöht sich die taktische Tiefe, da gewisse Einheiten immun gegen Andere sind und mehr/weniger Schaden durch gewisse Bewaffnungen erleiden, effektiver auf gewissem Gelände kämpfen usw usf ! Einheiten gewinnen durch Kämpfe Erfahrung und können dann im Rang steigen (z.B. Veteran, Elite), wodurch sie mehr Lebenspunkte und Kampfkraft erhalten.
Die wichtigsten und auf Dauer stärksten Einheiten sind aber die Helden. Den ersten wählt man vor Spielbeginn aus, weitere bieten ihre Dienste im Spielverlauf gegen Gold oder als Bestandteil von Quests an. Helden erhalten ebenfalls Erfahrung und können zu mächtigen Elite-Einheiten aufsteigen. Zudem sind es die einzigen Einheiten, die Ausrüstung tragen dürfen, die man durch Quests erhält oder an gefährlichen Orten findet. So erhält man starke Rüstungen oder Waffen, die den Helden angelegt werden können und deren Kampfkräfte bzw. Widerstände enorm steigern!

Magie
Neben den Armeen ist Magie ein weiteres Mittel, seinen Machtanspruch durchzusetzen. Dabei wird zwischen Global- und Kampfzaubern unterschieden, die alle die Ressource Mana kosten, das durch den Bau von bestimmten Gebäudetypen rundenweise erzeugt wird und auf der Karte eingesammelt werden kann. Je nach Wahl des Starthelden bzw. dessen Klasse erhält man unterschiedliche Zauber zur Verfügung. So kann z.B. nur der Warlord „zu den Waffen“ rufen, ein Globalzauber, der allen eigenen Truppen den Elitestatus verleiht und mehr Kampfkraft bietet. Die Zauber werden durch Forschung im Laufe des Spiels freigeschaltet und bieten große Vielfalt: sie reichen vom kleinen, günstigen Kampfzauber bis zu globalen Terraforming Sprüchen und dem Herbeirufen von magischen Kreaturen.

Präsentation
Die Grafik auf der globalen Karte ist sehr schön und liebevoll gestaltet und für ein Rundenstrategiespiel äußerst gelungen: so wiegen sich Bäume im Wind, das Meer rauscht und Tempel glänzen in der Sonne. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken und man kann sich toll in dieser Fantasiewelt verlieren. Auch die globalen Zauber sind teils schön in Szene gesetzt. Leider kann diese Grafikpracht sich auf den Schlachtfeldkarten nicht ganz fortsetzen – hier sieht es eher durchschnittlich, aber keineswegs hässlich aus. Die Einheiten hätten ein paar mehr Details und Animationen vertragen können, sind aber für ein Rundenstrategiespiel und aufgrund der Vielfalt durchaus akzeptabel. Zaubereffekte bzw. deren Sound lassen leider etwas den „Bumms“ vermissen, die Animationen im Kampf sind eher mau.
Positiv zu erwähnen ist noch das ingame Lexikon, das „Buch des Wissens“, dass alle Einheiten, Gebäude, Geländearten etc. extrem ausführlich erläutert und immer wieder zum Nachschlagen einlädt. Eine echte Enzyklopädie!

Zusammenfassung
Pro:
- große Auswahl an Einheiten, Gebäuden, Zaubern und Heldentypen
- unterschiedliche Spielmodi für Einzel- und Mehrspieler (u.a. Hot-Seat und LAN)
- gleichzeitige- oder abwechselnde Züge einstellbar
- drei verschiedene Schwierigkeitsgrade
- extreme taktische Tiefe durch enorm viele Einheitenfähigkeiten
- Gelände hat Einfluss auf das Spielgeschehen
- gut agierende KI
- ein Hauch von RPG durch Erfahrungsgewinn der Einheiten und Itemausstattung der Helden
- hübsche, detaillierte Kartengrafik
- gute Einheiten- und Rassenbalance
- einfache Bedienung und Menüführung
- hunderte Stunden Spielspaß !!!

Kontra:
- quasi kein Tutorial – steiler Einstieg
- angeschlagene und fast erledigte Einheiten kämpfen mit 100% Kampfkraft weiter
- kein Spiel für Genreneulinge
- Kampagne nur für 2 Rassen
- Detaillierungsgrad der Einheiten zu gering
- Sound teils etwas dünn (vor allem in den Kämpfen)
- zu wenig Diplomatieoptionen

Fazit
Age of Wonders 3 ist ein Strategiemonster – im positiven Sinn! Aufgrund seiner einfachen Bedienung, aber enormen taktischen Tiefe gilt hier tatsächlich der alte Spruch: leicht zu Erlernen, schwer zu Meistern!
Ein Fest für alle PC Strategen und damit Kaufpflicht.
Und jetzt: zu den Waffen !!
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2014
Als "Heroes of Might and Magic"-Veteran und häufiger "Civilization"-Spieler habe ich mich getraut und mir mein erstes "Age of Wonders" gekauft. Ich habe die Vorgänger nicht gespielt und bin mit dem dritten Teil eingestiegen. Vieles aus den beiden oben genannten Titeln habe ich auf Anhieb wiedergefunden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass hier mit Erfolg versucht wird, das Beste aus beiden Welten zu nehmen und als Sahnehäubchen noch eines oben drauf zu setzen. Das Spiel ist sehr komplex, man kann die verschiedensten Strategien ausprobieren und bekommt sehr viel um sein Geld. Angesichts dieser Komplexität kann ich aber nicht verstehen, warum auf die Einsteiger "vergessen" wurde. Wurde etwa damit gerechnet, dass sich nur Leute dieses Spiel kaufen, die die ersten beiden Teile schon in- und auswendig kennen?

Das größte Manko aus meiner Sicht ist, dass es kein vernünftiges Tutorial gibt. Es gibt zwar eine ausführliche Enzyklopädie, in der jede Einzelheit hinreichend gut erläutert wird, aber genauso wie man Deutsch nicht lernt, indem man einem Schüler ein Wörterbuch auf den Tisch knallt und ihn sich selbst überlässt, genauso wenig lernt man AoW, indem man das Buch der Wunder durchliest. Ich hätte mir eine kleine Kampagne gewünscht, in der man nach und nach mit den Möglichkeiten und Finessen konfrontiert wird und so Lust auf mehr bekommt. So wird man aber ins kalte Wasser geworfen und muss sehen, wo man bleibt. Ich habe mir auf Youtube und im Internet einiges zusammengesucht, aber das kann es ja nicht sein, dass einen das Spiel hier kaum unterstützt.

Daher habe ich auch die Logik nicht begriffen, die hinter manchen Aktionen steckt. Warum lerne ich mit der Heldin A im ersten Szenario der Elfen-Kampagne bestimmte Sprüche, wenn sie dann im zweiten Szenario nicht mehr vorhanden sind? Warum muss ich bereits erforschte Dinge (wie z.B. mehr Mana) noch einmal um Punkte kaufen? Warum darf der Hauptheld in einem Szenario sterben und wird wiedererweckt, aber die Nebenhelden nicht? Ganz allgemein verbringe ich meiner Meinung nach zu viel Zeit mit dem Fragen nach dem Warum als mit dem Überlegen von Strategien.

Wer sich also im Hardcore-Modus in ein Spiel einarbeiten möchte, bevor er irgendwann in die zweifellos vorhandene enorme Spieltiefe eintauchen kann, der ist hier richtig. Wer sich langsam herantasten möchte, so wie er das beispielsweise aus HoMM VI gewöhnt ist, der ist definitiv falsch.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
Da meine erste Rezension teilweise wirklich falsch war, muss ich sie revidieren.

Das Spiel ähnelt sehr dem bekannten und allseitsbeliebten Heroes of Might and Magic Teile 1-unendlich.

Ich kann Jedem nur raten sich Heroes zu kaufen, AOW III ist ein ganz gutes Spiel aber es vermag mich nicht länger zu fesseln als 40-60 Stunden. Mehrspielermodus funktioniert bei vielen Spielern nicht (Support Seite auf englisch; hilft auch nicht)

Größte Kritikpunkte:

Schlechtes Einheiten-Balancing (Golddrachen bzw. fliegende Reiter-Armeen machen jeden KI Gegner auf der höchsten Schwierigkeitsstufe platt).
Wenig Spieltiefe (bis man das recht komplexe Spielprinzip mit seinen vielen Werten etc. verstanden hat, fängt das Spiel auch schon an zu langweilen.
Wenig Taktieren erforderlich (man braucht nicht wirklich herumzutaktieren, man kann in jedem Skirmish-Spiel 40 mal auf Runde weiter klicken bis man die besten Einheiten hat und damit die Map plattmachen, kein wirklicher Anreiz leider. Auch sind die Kämpfe recht stumpf durch teilweise zu starke Kampfzauber.

Ein Beispiel

Man kann schon mit 3-4 Golddrachen locker gegen 20-30 Stufe 2-3 Einheiten ankommen --> ganz lustig aber motiviert mich nur 1-2 Spiele, danach ists langweilig.

Wer ein nettes Spiel für 30-60 Stunden sucht mit lockerer KI und einer ganz guten Kampagne ist hier gut aufgehoben, allerdings würde ich das Spiel nicht wieder für 40,- € kaufen, die Hälfte wäre angemessen.

Vielen Dank Allen für die Rückmeldungen zu meiner ersten Bewertung!
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30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2014
Das wichtigste an einer Rezi sollte ja immer sein, daß Fans von vergangenen Produkten eine Orientierung haben, ob der Nachfolger was für sie ist oder nicht. Deswegen versuche ich mich genau darauf zu konzentrieren, was noch so ist wie früher und was anders... (und das so kurz und kompakt wie es bei einem game möglich ist...;)
(dafür ist es m.E. nicht unbedingt erforderlich ins kleinste Detail zu gehen...)

Vorab - ich war im Beta-tester team - von daher kenne ich das Produkt wie es heute ist, sehr sehr gut und habe wie alle anderen in diesem Team auch zu einigen Änderungen beigetragen (ich bin aber natürlich nicht schuld an den Dingen, die jetzt als nicht gut empfunden werden sondern nur für die positiven Veränderungen mitverantwortlich lol :D:D)

1) Das wichtigste vorab (für ein Runden-basiertes Strategiespiel mit der entsprechenden Klientel...): Es läuft auch auf "alten Geräten"... Sprich... auf meinem Intel Dual-Core mit 2GB Ram und 512MB Grafikkarte. Und zwar auf HÖCHSTER Auflösung, max. Details vollkommen angenehm. Lediglich bei Mega-schlachten mit zig Einheiten merkt man manchmal wie er leicht in die Knie geht der alte Knabe aber das ist verkraftbar. Man sollte seinem System allerdings Win 7 spendieren oder zumindest ein neuereres Windows als XP... da lief es bei mir doch recht merklich schwächer...
Bugs bzw. Abstürze konnte ich in meinen letzten Spielen nicht mehr feststellen, ich denke da haben wir im Beta-Vorfeld auch schon enorm viel entdeckt und ausmerzen lassen.

2) Es ist 3D. Schön. Das ändert m.E. am Spiel eigentlich gar nichts. Ist halt Zeitgemäß. Nicht mehr und nicht weniger - verstehe nicht, wieso sich darüber so viele alte TBS-Puristen aufregen.

3) Einheiten sind von nun an nicht immer als Einzelfigur dargestellt sondern sind - wenn besonders mächtig wie z.B. ein Drache eben eine Einzeleinheit aber bei Grüppchen wie Longswordmen oder Archers eben eine Gruppierung die - sofern sie Schaden erleidet - entsprechend (auch graphisch) deszimiert bis auch der letzte aus der Gruppe gefallen ist.
Eben diese Technik war u.a.dafür mitverantwortlich, daß einige (nicht viele) der aus dem grandiosen Vorgänger bekannten Spezialfähigkeiten wie "grasp" - ich weiß nicht wie es auf deutsch hieß, also das Ergreifen der Einheit und fortschleudern wie es z.B. der Roc konnte, nicht mehr vorhanden ist weil eben ein Drache nicht eine ganze Armee ergreifen und fortschleudern könnte...

4) die eben genannten Fähigkeiten sind größtenteils noch vorhanden UND um ETLICHE GENIALE erweitert worden was m.E. eines der wichtigsten Element von AOWSM war und selbiges zu meinem Lieblings TBS game aller Zeiten machte - und ich kenne sie alle - wirklich.

5) Das Aufleveln der Heroes ist sehr geil geworden - nichts total neues aber trotzdem genial. Jeder Stufenaufstieg bringt 5 Punkte die frei auf zig Fähigkeiten oder Attribute verteilt werden können.
Auch Einheiten haben jetzt beim Aufleveln mehr als Gold & Silber Medaille. Es gibt jetzt 4 Level des Aufstiegs.

6) OK, jetzt wirds langsam Zeit auch mal ein Wörtchen über die Rassen & Klassen zu verlieren ;)
Also: Wie einschlägig bekannt sein dürfte, es gibt 6 Klassen und 6 Rassen - macht 36 Kombinierungsmöglichkeiten.
Worauf habe ich heute Lust: Den Elf-Druiden oder doch den Orc-Theocrat...? Alles ist denkbar! Die Vielfalt ist insofern gewaltig weil eben diese Auswahl auch Einfluß auf das hat, was man später researchen kann (Sprüche & Kreaturen die man dann bauen kann - ja richtig gehört, man kann jetzt den Bau von Kreaturen RESEARCHEN, d.h. man baut ein bestimmtes Gebäude in einer Stadt und kann von da an die Kreatur in dieser Stadt bauen, die man zuletzt ge-researched hat.)

Nachteil der ganzen Angelegenheit: Die Artenvielfalt ging im Vergleich zu AOWSM recht deutlich zurück. Das muß man fairerweise als Nachteil des Spiels nennen, wie sehr das den einzelnen stört ist geschmacksache.
Alle Rassen produzieren sehr ähnliche Einheiten nur das es dann eben "elven archer" anstatt "human archer" heißt - und natürlich sind auch einige der Attribute und Fähigkeiten etwas anders jeweils aber man kann schon von starker Einschränkung sprechen.
Dafür gibt es jede Menge interessanter Einheiten zu beschwören ODER in neuen Recruitment sites zu produzieren wie z.B. den Menhiren (allerlei Riesen-Kreaturen) oder den Dragonpeaks (Wyverns und Drachen) etc...

7) Minen und nodes: Gibts weiterhin. Man hat das neue Prinzip von HoMM 6 adaptiert, sprich, eine Mine oder node produziert nur für mich wenn sie in meinem Dunstkreis - sprich - in meiner Domain ist. Das erspart das ständige stehlen und zurückerobern von diesen Stätten - auch hier gilt: Geschmacksache was einem besser gefallen hat. Ich persönlich glaube, ich hätte das nicht übernommen von HoMM aber es stört mich auch nicht wirklich.

8) Aber DAS stört mich: Flyer units fliegen nicht mehr! zumindest nicht im Kampf - so wirklich ;) Ja doch, sie fliegen - aber dann landen sie am Zielort... und können dort von JEDEM angegriffen werden - auch Nahkämpfern. Einer DER größten Kritik & Streitpunkte um Forum. Man gewöhnt sich dran. Aber am Anfang fällt es einigen schwer zu akzeptieren, das Flugeinheiten jetzt eben nicht mehr so strategisch eingesetzt werden können wie früher - weder in der taktischen noch strategischen map.

9) AI (bzw KI): Die AI im Kampf ist einsame Spitze! Da gibts nichts auszusetzen. Die strategische AI auf der Weltkarte kann ich - trotz knapp 100 Spielstunden - deswegen immer noch nicht richtig bewerten, weil diese auch erst kurz vor VÖ richtig fertig wurde und somit noch einen gewaltigen Sprung gemacht haben könnte! Ich KANN aber sagen, daß sie nicht schlechter ist, als bei anderen Fantasy TBS Spielen. Und mal ehrlich: Wer fühlt sich denn von AI's herausgefordert? Der wahre Spaß dieser games liegt doch im MIT- bzw GEGENeinander zocken aber nicht gegen den dämlichen Computer...

10) last but not least: Grafik & Sound:Beides erste Sahne! vor allem die Musik ist super und die Grafik ist schmuck und natürlich nicht state of the art aber wer erwartet das bei einem TBS? Absolut ausreichend auf jeden Fall.
Eine tolles Tome of wonders gibt es noch - quasi das schlaue Buch was Tick, Trick und Track immer konsultierten wenn sie nicht mehr weiterwußten. Einfach anklicken und suchen - es enthält alles - Alle Units mit ihren Attributen, Fähigkeiten, Zaubersprüche, allg. Dinge zum Spiel etc... einfach alles. Ein integriertes AOWpedia sozusagen. Nur die Berechnungsformeln zu Schaden etc sind nicht drin glaub ich ;) aber die kann man erfahren wenn man will ;)

Wie gesagt - ich habe lange nicht alles erwähnt was man hätte erwähnen können (wie z.B. die neue und sehr ausgeklügelte "flanking" Mechanik im Kampf) aber ich wills nicht übertreiben um nicht manche Spieler im Vorfeld mit zu vielen Details zu belasten ;)

Ich kann das Spiel jedem der die Vorgängerteile mochte besten Gewissens empfehlen und natürlich auch allen HoMM und warlords etc... fans (wenn diese die AOW Reihe tatsächlich nicht eh schon kennen sollten...)

Man wird seine Zeit brauchen, alles zu entdecken und das ist auch gut und schön so.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2015
Age of Wonders war für mich immer etwas Besonderes ! Ich habe alle Teile mit Begeisterung gespielt und habe die Idee und Ausführung der Vorgängerversionen sehr geschätzt. Als ich mir AOW3 dann direkt nach Release kaufte war mein erster Eindruck zwiespältig. Grafik und Aufmachung waren der aktuellen Leistung auf PC's angepasst worden - das Spielprinzip grundsätzlich auch beibehalten, aber dennnoch wirkte mir das Ganze dennoch irgendwie zu seelenlos. Es war kein schlechtes Spiel - im Gegenteil- aber auch kein wirklich herausragendes...
Mittlerweile gibt es bei Steam eine Erweiterung die man dort für einen durchaus angemessenen Betrag (z.B. mittels Steam Guthabenkarte) runterladen kann. Davon habe ich dann auch Gebrauch gemacht und bin jetzt wieder so begeistert beim Spielen wie in alten Tagn mit den Vorgänger-Versionen !!!
Es ist schade, daß mittlerweile diese Updates in den Medien kaum noch Beachtung finden - früher war das bei käuflich erworbenen "Regalspielen aus dem Laden" anders...
Ich kann jedem AOW3 Fan nur dringend empfehlen sich das Upgrade bei Steam zu holen - das Spiel hat deutlich an Reiz gewonnen und schafft es tatsächlich wieder das alte Flair zu vermitteln, mit dem es auch berühmt geworden ist.
Neue Einheiten, neue Landstriche - eine ausgewogenere Spielintelligenz, bessere Effekte und vieles mehr - ein Lob an den Publisher, der hier ganze Arbeit geleistet hat.
Wer also momentan noch schwankt was er sich für ein Spiel kaufen möchte, oder AOW3 läönger nicht mehr angefasst hat, sollte definitiv zugreifen - es lohnt sich.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2014
Ich reihe mich nicht gerne ein in die ewigen Nörgler- "früher war alles besser", aber bei AoW II im Gegensatz zu AoW III muss ich leider auch sagen, dass ich mit dem neuen Spiel nicht so viel anfangen kann, wie mit dem alten.

Alt: es gab 14 Rassen
Neu: nun gibt es nur noch 6 Rassen

Alt: Die Kampfeinheiten waren Einzelne Kreaturen/Kämpfer mit logischer Schadensabzug bei Treffern.
Neu: Teilweise bestehen Kampf-Einheiten aus 8 Kämpfern, wobei ein Kämpfer genauso viel Schaden erzeugt, wie 8 von denen.

Alt: Die Funktion zum selber Welten-Zusammenstellen war auf deutsch, leicht verständlich und extrem geil.
Neu: Für das Erstellen von eigenen Welten muss man studiert haben. Alles auf englisch und nicht verständliche Fachbegriffe.

Ich habe dem neuen Spiel viel Zeit gewidmet. Aber ich muss sagen, dass ich jetzt wieder aufs alte umgestiegen bin.
Außerdem noch die Anmerkung, dass auch ich viel Zeit gebraucht habe um das Spiel zum starten zu bringen. Da bekomme ich immer schlechte Laune bei sowas.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2014
Nach wenigen Stunden Spielzeit ausschließlich im HotSeatModus auf folgendem System: Win7, 8 GBRam, Grafikkarte 560TI, hier mein Ersteindruck.
Die Erwartungen meinerseits waren hoch aufgrund der Presseberichte und Foreneinträgen von Leuten, die bereits als Betatester aktiv waren. Auch die guten Rezensionen hier, steigerten die Vorfreude nochmals.
Vorweg: ich hatte keinen einzigen Absturz, die Installation war schnell und verlief ohne Komplikationen - wir konnten sehr schnell loslegen. Eine ausführliche Beschreibung spare ich mir in so fern, da hier z.B. GeneralGonzo" dies schon ausführlich beschrieben hat.

Bugs sind mir bislang ebenfalls keine schwerwiegend aufgefallen.
Das teilweise gedengleutscht wird, also manchmal Buttons auf Englisch dastehen statt auf Deutsch (close" statt schließen") oder es kleine Textmischungen gibt, tat unserem Spielerlebnis keinen Abbruch.
Anfangs, vielleicht weil ich die Vorgänger nicht gespielt habe, wirkt AoW3 so komplex wie es ist. Ich befürchtete zunächst, dass daher lange Wartezeiten im HotSeatModus entstehen würden weil es wahnsinnig viele Möglichkeiten und Optionen zu prüfen geben würde, bevor man seinen Zug beendet (man kann ein Zeitlimit pro Spieler einstellen, was wir jedoch bewusst nicht getan haben). Und entgegen dieser Befürchtung: nach zwei oder drei Runden geht es flüssig und zügig im Wechsel weiter - klar, in diesem Spielmodus entstehen Wartezeiten, aber keineswegs nervig lange. AoW3 spielt sich (überraschend) flüssig, trotz der vielen Möglichkeiten beim Städte- und Einheitenbau.
Der Städtebau ist logisch" gemacht in der Wirkung seiner Gebäude und auf die Umgebung, und man freut sich tierisch, wenn der eigene Einflussbereich wächst (ab 6000 Einwohner, dann wieder ab 10000 usw.).
Die Weltkarte finde ich gut gemacht, hier steckt Liebe im Detail. Ein kleiner Kritikpunkt ist vielleicht, dass man Feindarmeen nicht immer sofort gut erkennen kann, wenn sie z.B. auf Ruinen sitzen.

Die Schlachten:
auch hier hätte ich mir gewünscht, dass die Einheiten eine Spur größer dargestellt werden und sich besser von de Umgebung abheben. Der Kampf an sich - die Zauber und der Nahkampf - hätten wie schon ein anderer Rezensent treffend beschrieb, etwas mehr Wumms" vertragen, etwas effektvoller ausfallen können. Im Gegensatz zu Heroes of Might and Magic, sind die Kämpfe aber sehr viel taktischer. Nicht nur, dass verschiedene Fähigkeiten (z.B. aufgrund der Rasse) stärker ins Gewicht fallen, auch die Umgebung und die taktisch kluge Bewegung der eigenen Einheiten sind jetzt von Bedeutung. Hier macht Aow3 für mich extrem viel richtig. Dem Gegner in den Rücken zufallen, ihn zu flankieren -das kann nun über Sieg oder Niederlage entscheiden und macht richtig viel Spaß, insbesondere wenn der Gegner eigentlich stärker war als man selbst. Es zählt eben nicht mehr nur, wer den größten Knüppel zur Prügelei mitbringt, sondern ganz stark auch, wer ihn richtig zu nutzen weiß. Die KI ist dabei - und das ist wirklich auch ein riesiger Pluspunkt - nicht nur so *strunzdoof" einfach auf die nächstbeste Einheit loszugehen, sondern versucht ebenfalls entsprechend Geländevorteile zu nutzen, einem in die Seite zu fallen etc. pp. . Es macht einfach Spaß.
Nach gewonnener Schlacht ist die besondere Belohnung, wenn der eigene Held aufsteigt und aufgelevelt werden kann, Fähigkeiten hinzugewinnt oder Lebenspunkte, das Sahnehäubchen welches den Sieg nochmal versüßt.
Die Steuerung insgesamt, wenn man die AoW-Serie nicht kennt, ist gewöhnungsbedürftig: man braucht etwa 15 Minuten, bis man sich das Gehen-mit-linksklick"-abgewöhnt hat (ich jedenfalls).

Für alle, die zu zweit oder mit mehr Familienmitgliedern oder Freunden spielen wollen und KEIN Gelegenheitsspiel suchen, sondern bereit sind sich einzufuchsen, Zeit mitbringen und für die nicht nur das sofortige Erfolgserlebnis zum Abschalten" nach Schule oder Arbeit schnell herbeigeführt werden muss, ist AoW3 genau das richtige Spiel. Für lange Abende, wenn die Eltern aus dem Haus sind. Für lange Abende, wenn die Kinder im Bett sind. Für lange Abende, an denen man sich durch jeden Anruf gestört fühlen wird, weil die Welt und das Geschehen von AoW3 einen Aufsaugen und man dem Gefühl verfällt, nur noch diese Runde schnell zu machen - dafür steht AoW3.
Müde Augen in Schule oder Arbeit am nächsten Tag garantiert.
Klare Kaufempfehlung!
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am 17. August 2015
Hatte mir persönlich etwas mehr von dem Spiel erhofft. Vllt. habe ich mich auch zu wenige mit dem Game beschäftigt aber es hat mir nach 4-5 Stunden spielen einfach keinen Spaß bereitet. Daher liegt es seitdem in der Schublade :(

Grafisch: 3 von 5
Spiel: 2 von 5

Daher in Summe (aufgerundet): 3 von 5
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2014
Bei Age of Wonders 3 wurde eine Menge Potential verschenkt. Zu Anfangs fällt einem die Orientierung schwer anhand all der vielen Fähigkeiten und Einheiten, die es zu entdecken gibt. Doch schon nach kurzer Zeit stellt man fest, dass all dies leider nicht von Bedeutung ist, da man mit taktischer Raffinesse, oder geschickter Kombination von Einheiten und Skills nichts bewirkt. Schuld ist das schlechte Einheitenbalancing. All die schön ausgearbeiteten Fähigkeiten und Skills von Helden und Kreaturen sind damit zu 90% nutzlos, von Interesse sind stets nur die höchststufigen Einheiten und Zauber. Damit ähnelt ein Spiel dem anderen unabhängig davon, welche Rasse und Klasse man wählt.
Der gerne herangezogene Vergleich mit Civilization ist da schon extrem frech um ehrlich zu sein. Weder gibt es unterschiedliche Möglichkeiten einen Karte zu gewinnen, noch kann man von einer richtigen und vorallem vom Spieler gesteuerten Entwicklung seines Volkes und Klasse sprechen.
Ebenfalls negativ ist, dass auf den Maps kaum Geschwindigkeit und Spannung aufkommen vermag. Häufig ist ein gewisser Punkt erreicht indem man bereits mit Sicherheit weiß die Karte gewonnen zu haben. Wenn man die Karte aber fertigspielen möchte, muss man noch Stunden Städte erobern bis auch der Siegbildschirm angezeigt wird, obwohl längst klar ist, dass einem die KI den Sieg nicht mehr streitig machen kann. Das ist ermüdend und zermürbernd.
Für 10€ aus der Spielepyramide bekommt man einige Stunden Spaß, da die scheinbare Spieltiefe zunächst den Entdeckergeist des Spielers anspricht. Wer mehr ausgibt wird sich nach 20std. höchstwahrscheinlich ägern nicht zu einem anderen Produkt gegriffen zu haben.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2014
Verglichen mit den alten 2D Vorgängertitel kann AoW3 diese nur mit der 3D Grafik überbieten.
Schmucke 3D Optik und ein hoher Schwierigkeitsgrad (wie in den alten Teilen) erfreuen das Hardcorestrategiespielerherz.
Aber mir wurde zuviel verändert und das nicht mal zum Guten.Vieles aus den alten Teilen vermisse ich.
Z.B.
-Rassenspezifisches Aussehen der Städte
-die Zaubertürme
-Verzauberte Wälle
-Stadtschutzschild
-Jede Rasse hatte unterschiedliche Gebäude
-Jede Rasse hatte Heiler/Priester
-die Dampfpanzer der Zwerge
-die Feendrachen der Elfen
-Wenn mehrere Helden in einer Armee waren konnten sie alle ihre Zaubersprüche anwenden.Jetzt nur noch der Hauptheld.
-Minen und Mühlen konnte man erobern oder zerstören.Jetzt gehören Rohstoffe immer zum Einflussgebiet der Stadt und können nicht separat erobert werden.
-Einheitengeräuschevielfalt bei Kämpfen.In den alten Teilen musste man immer über das Gegröle,Geschrei,Gegrunze,Geblubbere schmunzeln.In AoW3 fallen viele Einheiten lautlos um.Helden sterben ohne einen Ton von sich zu geben.
-Angriffe auf Städte von 4 Seiten.Jetzt funktioniert nur noch von einer Seite.Ähnlich wie bei HoM&M.Vermute aber das es techn.wegen der 3D Grafik nicht mehr möglich ist.
-Standardwaffen die alle Fraktionen bauen konnten wie Katapulte und Kanonen.Jetzt nur noch Katapulte.Kanonen nur noch bestimmte Fraktionen.Und auch die können nur alle 2 Runden schießen.
-Bei Globalen Zaubern wurde früher mit angezeigt wie lange und für was sie wirken.Z.B. ob einmaliger Zauber oder Dauerwirkend.Steht jetzt nicht mehr dabei und man muss es durch ausprobieren herausfinden.
-Im Kampfmodus gabs früher eine kleine Übersichtskarte wo man farblich die Einheiten erkennen konnte.Fehlt jetzt völlig.Das führt bei größeren Gefechten mit vielen Einheiten dazu das man den Überblick verliert wer Freund und wer Feind ist.

Im Multiplayer kann man vie Internet zwischen Kooperativ,Free For All oder Team Match auswählen.Allerdings sollte man wirklich nur mit Freunden zocken.In Freien Spielen quitten die Gegner zu schnell wenn sie am verlieren sind.Dafür ist dann die Aufbauzeit zu kostbar wenn nach ca.2 Stunden einfach die Gegner aufgeben.

Ansonsten ist das Spiel aber sehr gut gemacht.Die Musik passend zum Genre und ein harter Schwierigkeitsgrad.Auf "normal" fangen schon viele an zu schwitzen.r࿬
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