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99 Euro Films
 
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99 Euro Films

Alexandra Maria Lara , Richy Müller , Esther Gronenborn , Mark Schlichter    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Alexandra Maria Lara, Richy Müller, Oliver Korittke
  • Regisseur(e): Esther Gronenborn, Mark Schlichter, Martin Walz, Frieder Schlaich, RP Kahl
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2003
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000YTXUE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 117.458 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"...der Kult-Erfolg des jüngsten Deutschen Kinos. 12 deutsche Regisseure präsentieren 12 ganz individuelle Kurzfilme: Dramatisch, komisch, cool! Eröffnungsfilm Perspektive Deutsches Kino Berlinale 2002. Eine internationale Fortsetzung kommt ins Kino!"

VideoMarkt

"Hauen sie mir in die Fresse für 20 Mark" steht auf dem Schild, das die jämmerlich anmutende Gestalt mit dem Kopfschutz neben sich stehen hat. Und sie meint es ernst... Die kleine Leila Lohmeier läuft über die Insel Pellworm und macht dabei zauberhafte Bekanntschaften... Zwei Typen hängen auf einer Motorhaube eines Autos ab und spielen mit dem Gedanken, GEMA-Gebühren für die Stille zu verlangen... So weit drei Inhalte der zwölf fünfminütigen Kurzfilme, für die deutsche Nachwuchsregisseure je 99 Euro Produktionsbudget erhielten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die "99 Euro Films" waren ein Highlight auf der Berlinale 2002 und lief dort als Eröffnungsfilm unter dem Motto "Perspektive Deutsche Kino". Es handelt sich um 12 Kurzfilme von 12 verschiedenen Regisseuren / Filmemachern. Dabei gab es folgende Einschränkungen:
- Budget jeweils 99 Euro
- Aufnahmematerial MiniDV
- Laufzeit jeweils 5 Minuten
Die Idee ist übrigens nicht neu. Sie kommt eigentlich aus den USA und wird dort seit mehreren Jahren unter dem Name "99 Dollar Films" im Rahmen des Sundance Filmfestival (DAS Independent Filmfest, daß von Roberd Redford organisiert wird) umgesetzt.

Auf dieser DVD finden sich alle der 12 Kurzfilme und es finden sich nicht zur Recht bekannte Filmemacher darunter (z. B. Nicolette Krebitz und Peter Lohmeyer) sondern auch bekannte Schauspieler wie z. B. Richy Müller, Oliver Korittke, Julia Hummer, Marek Harloff und Minh-Khai Phan-Thi.

Bei den einzelnen Filmen handelt es sich hier auf keinen Fall um "klassisches Deutsches Mainstreamkino" sondern um Independent-Filme, die schon einen gewissen "Intellektuellen Anspruch" haben.
Die Bandbreite der Themen und die Art der Präsentation ist breit und es kann gut sein, daß nicht jedem alle Filme gefallen werden. Deshalb werde ich kurz meine ganz persönliche Meinung über die einzelnen Filme notieren. Sie ist auf gar keinen Fall repräsentativ und soll nur einen ganz kleinen Überblick geben über das, was einen erwartet:
Sehr gut fand ich folgende Kurzfilme:
- "Leila": Ein Film von Peter Lohmeier. Es geht um die kleine Leila die für Ihre Eltern einen Lottoschein beim heimischen Edeka-Laden abgeben soll. Gedreht wurde dieser Film auf Pellworm und zeigt sehr schöne Landschaften und ist der wohl "eingängiste" Film.
- "Ein Mann boxt sich durch": Dieser dokumentarisch anmutender Film begleitet einen Mann der sich mit dem Schild "Hauen Sie mir in die Fresse für 20 DM" auf den Alexanderplatz stellt. Deklariert als "Minidrama" - dem kann ich mich nur anschließen.
- "Die schöne Fremde": Ein Kammerspiel mit Marie-Lou Sellem ("Nicht bereuen"). Es geht um ein Paar kurz vor Ihrer Eheschließung. Ein Zitat aus der Filmbeschreibung: "Selbst die entfernteste Vergangenheit bleibt spürbar und beeinflusst die Gegenwart." Schauspielerisch sehr stark !
- "Ein kurzer Film über das Hüpfen": Dieser Film ist witzig, weil der Name schon den ganzen Filminhalt preisgibt. Absolut DADA und zeigt: Immer wenn es einen Gewinner gibt, gibt es auch immer einen Verlierer.
- "Balkan Rhapsody": Witzig und schauspielerisch Erstklassik ist dieser Kurzfilm. Es geht um 2 ältere Damen, die im osteuropäischen Ausland Urlabu machen und im Hotel einer jungen Frau helfen wollen. Klassische Fall von Völker-miss-verständigung.
- "Loreley S.": Ein kleiner Märchenfilm. Ein Mann in der Midlife-Crisis will sich im See ertränken und wird von Nixen geretten. Tolle Musik übrigens...

Ganz gut gefallen hat mir noch der Film "(TM)". Rein visuell nicht beeindruckend, da er "nur" 2 Typen auf der Motohaube eines PKWs Bier trinken sieht. Aber die Dialoge sind witzig, da sie Intelligent und witzig zugleich sind.

Es gibt aber auch Filme, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte:
- "Privat": Es geht um mehrere Personen, die in einer WG leben. Der Film ist mir persönlich ZU hektisch. Hier spielt übrigens unter anderem mit Richy Müller mit.
- "Ich schwöre": Tut mir leid. Damit konnte ich leider gar nichts anfangen. Der Film hat mich nur genervt.
- "So Billig": Wirkt wie ein Film von der "Film AG", 7 Klasse Gymnasium. Für mich "Zu Billig". Zuerst noch witzig, dann fing er nach 3 Minuten an zu nerven.
- "Die Selbsttötung der Sara W.": Eine Anklage an die Blockbuster-Movies aus Hollywood. Die Hauptdarstellerin (die hier nur Englisch spricht) geht mir zu sehr auf die Nerven. Aber das Grundthema ist nicht schlecht.
- "Mon Cherie": Dieser Film ist von Nicolette Krebitz und zeigt uns 4 junge Frauen, die sich einen Stricher für 99 Euro "greifen". Die Kamera spielt hier zu sehr den Beobachter und man dringt zu wenig in die "Handlung" ein. Ich konnte damit auch nicht so viel anfangen. Der Film wirkte für mich eher wie ein "Bildschirmschoner" für den Fernseher".

Fazit: Diese Eindrücke sind rein subjektiv. Insgesamt eine sehr Interessante Zusammenstellung und ich hoffe, es gibt bald mehr davon.

Zur Technik der DVD:
Erschienen ist die DVD auf dem Label Filmgalerie 451. Ein vorher für mich unbekanntes Label. Die technischen Daten im einzelnen:
- Bild: 4:3 in Farbe
- Sprache: Deutsch (Tonformat: Dolby Stereo)
- Untertitel: Nur Englische !
- Ländercode: 0
- Lauflänge: Rund 70 Minuten. Hinzu kommt noch ein Abspann mit allen Beteiligten. Besonders interessant: Es wird hier aufgelistet, wo die 99 Euro jeweils "geblieben" sind.
Bild und Ton sind dem Ausgangsmaterial entsprechend. Das einzig Auffällige ist der leichte grünstich, der aber nur auffält, wenn das Bild komplett schwarz ist. Ansonsten stört es nicht. Insgesamt ist die technische Umsetzung in Ordnung. Allerdings darf man nicht vergessen, daß es sich beim Ausgangsmaterial um MiniDV-Bänder handelt. Also bitte keine Kinoqualität erwarten.
Als Extras gibt es Biographien und das "99euro-films-Manifest" als Texttafeln.

DVD-Fazit: Rund 20 Euro kostet die DVD. Für den Film-Interessierten sicherlich eine lohnende Investition. Die Technik ist "den Umständen entsprechend" o. k. Das Bonusmaterial zu knapp. Ich hätte mir Statements von den Regisseuren gewünscht. Sie fehlen mir richtig auf der DVD. Den Kauf habe ich nicht bereut. Aber bitte: Keinen Mainstream erwarten !

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kimkino
Format:DVD
Zwölf jungen deutschen Regisseuren werden 99 Euro in die Hand gedrückt. Damit sollen sie einen Kurzfilm drehen: Drehen in der kleinst-möglichen Konstellation, zurück zur Idee des Films an sich. Denn es geht um Geschichten und Gefühle im Kino, nicht um teure Effekte und Vermarktungsstrategien. So üben die 99euro-films Kritik am aktuellen Mainstream, der sich so weit von der Ursprungsidee des Kinos entfernt hat.

In den zwölf Episoden von Regisseuren wie RP Kahl, Michael Klier, Matthias Glasner, Martin Walz und Esther Gronenborn entsteht deshalb ein tolles, abwechslungsreiches Mosaik des aktuellen deutschen Films, der auch ohne Geld von großem Ideenreichtum und interessanter (hier eben nicht Hochglanz sondern MiniDV-)Ästhetik zeugt. Die Ideen sind frisch, unkonventionell, offen und individuell ? inhaltlich wie stilistisch. Und ganz besonders spannend ist auch zu beobachten, wie sich bekannte Schauspieler wie Nicolette Krebitz und Peter Lohmeyer zum ersten Mal aufs Regie-Parkett wagen.
Hier ist für jeden Zuschauer etwas dabei: manche Episoden sind leicht und komödiantisch, andere nachdenklicher und künstlerischer - immer aber sind sie sehr filmisch.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Idee, mit99euro Budget einen Kurzfilme zu dehen und drauseinen Kinofilm zusammenzuschneiden ist fair und originell.
Das Ergebnis ist eher strittig, denn vieles ist doch eher billigramsch, anstatt Kinokost.

Lachhaft z.B BeitragNr. 8 über die fanatistische Cineastin. Was wohl Scientologist Tom Cruise dazu sagen würde, als sie mit einem Mikrofon auf einem Berliner Häuserdach runterbrüllt, sie hatte was mit ihm (ausgerechnet so eine...), als er bei der Mission Impossible2-Preview in Berlin war, und sich dann vom Dach stürzte.?!
Dass Nicolette Krebitz eine tolle Regisseurin ist, hat sie mit ihrem Filmdebut "Jeans" bereits gezeigt und das bestätigt ihr Beitrag hier nochmals.
Ausserdem lustig: Antonio Wanneck, den man noch aus "Wie Feuer und Flamme" kennen könnte.
Der liebevollste Beitrag stammt allerdings von Peter Lohmeier: "Leila rennt".

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