Roy ist neu in Coconut Cove, einem Kaff in Florida, seine Eltern sind mit ihm nun schon zum zehnten Mal umgezogen und er hat sich bereits daran gewöhnt, keine Freunde zu haben. Dafür hat er bereits einen Feind gefunden: Den dicken und dummen Dana Matherson, der ihn quält und regelmässig vor und nach der Schule verprügelt. Wäre da nicht dieser unbekannte Junge, würde Roy sich dem langweiligen Alltag einfach ergeben. Aber wer ist das, der da regelmässig barfuß durch die Straßen rennt, keinen offiziellen Namen hat und genau wie Roy dringend einen Freund nötig hat? Und wer ist der heimliche Saboteur von "Mama Paulas Pfannkuchenhaus" und was haben die Eulen damit zu tun?
Carl Hiaasen hat hier einen sehr schönen Jugendkrimi geschrieben, mit vielen Vorbildern und kleinen Abenteuern für die jüngeren Leser, sowie leichter Unterhaltung für die Erwachsenen. "Eulen" ist ein Buch, das man liebgewinnen kann, weil die Figuren so sympathisch sind und weil die Geschichte größtenteils spannend angelegt ist. Für 5 Sterne fehlt der Geschichte um Roy jedoch meiner Meinung nach der letzte Biss, denn ich finde es immer schade, wenn man beim Lesen schon ahnt, wie die Geschichte wohl ausgehen wird - und bei "Eulen" ist das leider der Fall (auch wenn die Details natürlich nicht vorab klar sind).
Ein empfehlenswertes Buch für jugendliche Umweltfreunde und Vielleser - Jungen wie Mädchen.
mfG Martin