oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 2,40 eintauschen?
Eugen Onegin: Roman in Versen
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Eugen Onegin: Roman in Versen [Gebundene Ausgabe]

Alexander Puschkin , Ulrich Busch
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Eugen Onegin
OT Jewgeni Onegin OA 1825–32 (erste Gesamtausgabe 1833) DE 1840Form Versroman Epoche Romantik
Der Versroman von Alexander Puschkin (entst.1823–30; kapitelweise publiziert 1825–32) gilt als das Nationalpoem der Russen. Er führt ein in die Welt junger russischer Adliger um 1820 und stellt die komplexe kulturelle Situation des Landes dar.
Inhalt: Des gesellschaftlichen Lebens und der Liebesabenteuer in Petersburg überdrüssig, zieht sich Eugen Onegin auf ein geerbtes Landgut zurück. Sein Nachbar und Freund Wladimir Lenski, ein dichtender Epigone der deutschen Romantik, führt ihn bei den Larins ein, eine nach alter russischer Art lebende Familie, in der volkstümliche Bräuche gepflegt werden. Die junge Tatjana Larina versteht die Begegnung mit Onegin als schicksalhaft und reflektiert dies in einem Brief, den Onegin als Liebesbekenntnis und Heiratsantrag versteht und zurückweist.
Das Onegin-Lenski-Verhältnis trübt sich, als Onegin seine Geringschätzung für Tatjanas jüngere Schwester Olga zu erkennen gibt, damit aber spöttisch auf Lenskis Dichtung zielt, da Lenski Olga zu seiner Muse erklärt hatte.
Als Onegin auf einem Ball bei den Larins scheinbar Olga den Hof macht (in Wahrheit aber nur ihre Koketterie provoziert und bloßlegt), bleibt Lenski, seines »Ideals« beraubt, nichts, als ein Duell zu fordern; in ihm kommt er zu Tode. Onegin tritt eine Reise in den Süden Russlands an. Als Olga einen neuen Bräutigam ehelicht, gibt Tatjana den Widerstand gegen ihre eigene Verheiratung auf und wird die Frau eines Generals. Nach Jahren begegnet Onegin in der Petersburger Gesellschaft der gereiften Tatjana, verliebt sich in sie und gesteht ihr seine Liebe in einem Brief, den nun Tatjana ihrerseits schroff verurteilt, obwohl sie gleichzeitig ihre nie erloschene Liebe für Onegin bekennt.
Aufbau: Puschkins an französischen Vorbildern geschulte erzählerische Raffinesse expliziert bisweilen wesentliche Zusammenhänge der Handlung nicht und lässt die Leser-Vorstellungen von den Geschehnissen im Roman zudem von den Bildern beeinflussen, die sich die Figuren voneinander machen. Das Bewusstsein der Figuren aber ist nachhaltig durch die Erfahrung mit Literatur geprägt. In Lenski erfährt dieses Thema seine offene Verwirklichung, in den Wirrnissen des Onegin-Tatjana-Verhältnisses ist es unterschwellig präsent: Bei der Abfassung der Briefe verwenden die Schreiber eine ihnen geläufige »literarische« Sprache, die der jeweilige Adressat auf den Kontext bezieht, aus dem sie stammt. Wenn Tatjana ihre Vorstellungen von Schicksalsbestimmtheit lediglich »hilfweise« in der Sprache sentimentaler Romane (Jean-Jacques Rousseaus Julie oder die Neue HeloÏse, 1761) ausdrückt und Onegin auf eine sentimentale Verträumtheit des jungen Mädchens schließt, die er nicht ernstnehmen kann, missversteht er Tatjana ebenso, wie er selbst missverstanden wird, als er in seinem Brief Formeln aus dem Verführungsroman Adolphe (1816) von Benjamin Constant (1767–1830) verwendet, die Tatjana als Anzeichen unlauterer Absichten lesen muss. Die fehllaufende Kommunikation zwischen den Hauptfiguren verweist auf das eigentliche Thema des Romans: auf den russischen kulturellen Dualismus, wie er sich in Tatjana darstellt, die sowohl den russischen Volks- und Aberglauben als auch die Vorstellungswelt westeuropäischer Hochliteratur (die Idee der »Seelenverwandtschaft«) in sich aufgenommen hat.
Wirkung: Das subtil komponierte, aber literarische Bildung und eine hohe Leseraufmerksamkeit erfordernde Werk ist in der Wahrnehmung des Publikums, befördert auch durch die Opernbearbeitung Peter Tschaikowskis (1879), auf eine romantische Liebesgeschichte voller Entsagungen verkürzt worden. A. E.

Pressestimmen

«Diejenigen von uns, die Puschkin wirklich kennen, weihen ihm einen Kult von unvergleichlicher Intensität und Reinheit, und in uns verbreitet sich Glanz, wenn die Überfülle seines Lebens unsere Seele heute überschwemmt.» (Vladimir Nabokov )

Kurzbeschreibung

Mit brillanter Ironie erzählt Alexander Puschkin die Geschichte des zynischen Dandys Eugen Onegin, der seinen Weltschmerz vergeblich mit flüchtigen Genüssen zu betäuben versucht. Dieser virtuose Versroman, dem wir den schönsten Liebesbrief der russischen Literatur verdanken, ist ein Meisterwerk, elegant und mit Leichtigkeit komponiert.

Der junge Adelige Eugen Onegin lässt sich nonchalant von einem gesellschaftlichen Amüsement zum anderen treiben, schwelgt in Luxus und Genüssen. Er ist ein «überflüssiger Mensch»: Sein Leben verstreicht in der selbstsüchtigen Suche nach Ablenkung und Zerstreuung. Seine seelische Leere vermag Onegin jedoch nicht auszufüllen, die tief empfundene Distanz zum oberflächlichen Treiben der Gesellschaft nicht zu überbrücken. Die nachdenkliche Träumerin Tatjana, Außenseiterin wie er, scheint für ihn bestimmt zu sein. Doch seine Liebe zu ihr entdeckt Onegin erst, als es zu spät ist.

Als Alexander Puschkin (1799–1837) «Eugen Onegin» niederzuschreiben begann, war er vierundzwanzig Jahre alt. Im Laufe von sieben Jahren entstand nach und nach sein wichtigstes Werk, dessen kunstvolle Sprache die nachfolgenden Dichtergenerationen maßgeblich beeinflusste. In seiner leichtfüßigen poetischen Form verdichtet der Roman auf knappem Raum eine «Enzyklopädie russischen Lebens»: Nicht nur der Alltag im Russland des frühen 19. Jahrhunderts, sondern auch die Natur des Landes ist auf außergewöhnliche und mitreißende Weise beschrieben.

Klappentext

Puschkins »Roman in Versen« erzählt die Geschichte der ungleichen, unglücklichen Liebe zwischen dem eitlen Müßiggänger und Dandy Onegin und der scheuen, tiefempfindenden Tatjana Larin. Die Liebesgeschichte weitet sich zum ersten russischen Gesellschaftsroman. Der Dichter macht sich seinen geistreich-ironischen Vers auf die Menschen, die Moden und Marotten der Zeit. Nicht zu Unrecht hat man Eugen Onegin eine »Enzyklopädie des russischen Lebens« genannt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Alexander Sergejewitsch Puschkin wurde 1799 als Spross eines alten Adelsgeschlechts in Moskau geboren. Wegen seiner politischen Lyrik wurde der dichtende Graf, der im Außenministerium eine Stelle innehatte, 1820 nach Südrussland strafversetzt, später verbannt auf das väterliche Gut. Er starb 1837 an den Folgen eines Duells.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de