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Eugen Onegin: Roman in Versen Gebundene Ausgabe – 1. September 1981

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Eugen Onegin
OT Jewgeni Onegin OA 1825–32 (erste Gesamtausgabe 1833) DE 1840Form Versroman Epoche Romantik
Der Versroman von Alexander Puschkin (entst.1823–30; kapitelweise publiziert 1825–32) gilt als das Nationalpoem der Russen. Er führt ein in die Welt junger russischer Adliger um 1820 und stellt die komplexe kulturelle Situation des Landes dar.
Inhalt: Des gesellschaftlichen Lebens und der Liebesabenteuer in Petersburg überdrüssig, zieht sich Eugen Onegin auf ein geerbtes Landgut zurück. Sein Nachbar und Freund Wladimir Lenski, ein dichtender Epigone der deutschen Romantik, führt ihn bei den Larins ein, eine nach alter russischer Art lebende Familie, in der volkstümliche Bräuche gepflegt werden. Die junge Tatjana Larina versteht die Begegnung mit Onegin als schicksalhaft und reflektiert dies in einem Brief, den Onegin als Liebesbekenntnis und Heiratsantrag versteht und zurückweist.
Das Onegin-Lenski-Verhältnis trübt sich, als Onegin seine Geringschätzung für Tatjanas jüngere Schwester Olga zu erkennen gibt, damit aber spöttisch auf Lenskis Dichtung zielt, da Lenski Olga zu seiner Muse erklärt hatte.
Als Onegin auf einem Ball bei den Larins scheinbar Olga den Hof macht (in Wahrheit aber nur ihre Koketterie provoziert und bloßlegt), bleibt Lenski, seines »Ideals« beraubt, nichts, als ein Duell zu fordern; in ihm kommt er zu Tode. Onegin tritt eine Reise in den Süden Russlands an. Als Olga einen neuen Bräutigam ehelicht, gibt Tatjana den Widerstand gegen ihre eigene Verheiratung auf und wird die Frau eines Generals. Nach Jahren begegnet Onegin in der Petersburger Gesellschaft der gereiften Tatjana, verliebt sich in sie und gesteht ihr seine Liebe in einem Brief, den nun Tatjana ihrerseits schroff verurteilt, obwohl sie gleichzeitig ihre nie erloschene Liebe für Onegin bekennt.
Aufbau: Puschkins an französischen Vorbildern geschulte erzählerische Raffinesse expliziert bisweilen wesentliche Zusammenhänge der Handlung nicht und lässt die Leser-Vorstellungen von den Geschehnissen im Roman zudem von den Bildern beeinflussen, die sich die Figuren voneinander machen. Das Bewusstsein der Figuren aber ist nachhaltig durch die Erfahrung mit Literatur geprägt. In Lenski erfährt dieses Thema seine offene Verwirklichung, in den Wirrnissen des Onegin-Tatjana-Verhältnisses ist es unterschwellig präsent: Bei der Abfassung der Briefe verwenden die Schreiber eine ihnen geläufige »literarische« Sprache, die der jeweilige Adressat auf den Kontext bezieht, aus dem sie stammt. Wenn Tatjana ihre Vorstellungen von Schicksalsbestimmtheit lediglich »hilfweise« in der Sprache sentimentaler Romane (Jean-Jacques Rousseaus Julie oder die Neue HeloÏse, 1761) ausdrückt und Onegin auf eine sentimentale Verträumtheit des jungen Mädchens schließt, die er nicht ernstnehmen kann, missversteht er Tatjana ebenso, wie er selbst missverstanden wird, als er in seinem Brief Formeln aus dem Verführungsroman Adolphe (1816) von Benjamin Constant (1767–1830) verwendet, die Tatjana als Anzeichen unlauterer Absichten lesen muss. Die fehllaufende Kommunikation zwischen den Hauptfiguren verweist auf das eigentliche Thema des Romans: auf den russischen kulturellen Dualismus, wie er sich in Tatjana darstellt, die sowohl den russischen Volks- und Aberglauben als auch die Vorstellungswelt westeuropäischer Hochliteratur (die Idee der »Seelenverwandtschaft«) in sich aufgenommen hat.
Wirkung: Das subtil komponierte, aber literarische Bildung und eine hohe Leseraufmerksamkeit erfordernde Werk ist in der Wahrnehmung des Publikums, befördert auch durch die Opernbearbeitung Peter Tschaikowskis (1879), auf eine romantische Liebesgeschichte voller Entsagungen verkürzt worden. A. E.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alexander Sergejewitsch Puschkin wurde 1799 als Spross eines alten Adelsgeschlechts in Moskau geboren. Wegen seiner politischen Lyrik wurde der dichtende Graf, der im Außenministerium eine Stelle innehatte, 1820 nach Südrussland strafversetzt, später verbannt auf das väterliche Gut. Er starb 1837 an den Folgen eines Duells.


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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
neben der Übersetzung von Puschkins Vers Roman durch Rolf-Dietrich Keil ist die Nachdichtung durch Ulrich Busch eine der gelungendsten Varianten.Im Vergleich zu Keil's Text ist Busch's Version etwas schwungvoller,weniger verschnörkelt(anfangs fehlt der Prolog "Verleger-Dichter"),jedoch stellenweise auch weniger poetisch(siehe Textstellen unten).

Dennoch: die mit großem Abstand schönste Nachdichtung des Werkes stammt von Charles Johnston,dessen englische Übersetzung an Poesie weit über den deutschen Texten steht.

Als Vergleich einmal Vers 15 des 1.Kapitels:

Keil:

"Zunächst,gekleidet für den Morgen
Mit einem breiten Bolivar,
Fährt mein Onegin zum Boulevard,
Dort zu flanieren ohne Sorgen,
Bis,nimmerschlummernd unterm Kleid,
Die Uhr erklingt zur Essenszeit."

Busch:

"Bis dahin geht er noch spazieren
mit seidig frischgelocktem Haar
auf dem geräumigen Boulevard,
wo auch die Damen gern flanieren,
dann schlägt die Uhr,es ist soweit,
zum Abendessen drängt die Zeit."

Johnston:

"Meanwhile,attired for morning strolling
complete with broad-brimmed bolivar,
Eugene attends the boulevard,
and there at large he goes patrolling
until Breguet's unsleepimng chime
advises him of dinner-time."

oder Onegins Antwort auf Tatjanas Brief:

Keil:
"Es ist kein Süßholz,wenn ich sage:
Fänd darin ich mein Ideal,
Auf Sie allein fiel' meine Wahl
Als Freundin meiner trüben Tage,
Die mir für alles Schöne steht,
Und ich wär glücklich...
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Format: Ledereinband
In der Gestalt des Onegin erfaßte Puschkin charakteristische Züge der Jugend seiner Zeit. Der Rausch der Vergnügungen vermag Onegin auf die Dauer nicht zu befriedigen; da ihm aber trotz aller Begabung die Fähigkeit zu sinnvollem Tun fehlt, gewinnt das Gefühl der Langenweile und des Weltüberdrusses die Oberhand.
Die Erschütterung, die Onegin erleidet, als er seinen Freund, den romantischen Lenskij, in einem aus nichtigem Anlaß heraufbeschworenen Duell tötet und die jäh aufbrechende Liebe zu Tatjana, deren tief empfundene Zuneigung er anfänglich nicht erwidert hat, lassen ihn reifen.
Elegant und spritzig wie Champagner perlt dieser Versroman dahin. Puschkin ironisiert auf geniale Weise das Leben dieses Dandys. Die bezauberndste Stelle dieses Buches ist die Liebeserklärung Tatjanas. Dieses Buch gehört in die erste Reihe der Weltliteratur. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Amy am 5. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
dieses buch zu lesen lohnt sich wirklich: es trägt zur allgemeinbildung bei und man kann unglaublich oft lächeln! wer also seinen horizont ein wenig erweitern will oder sich mit theatralität beschäftigt, sollte definitiv zugreifen!
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Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 20. Juni 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Der einzige Rat, den ein Mensch einem anderen in puncto Lesen geben kann, ist der, auf keinen Rat zu hören, dem eigenen Instinkt zu folgen, den eigenen Verstand zu gebrauchen, eigene Schlüsse zu ziehen. Wenn man sich darüber einig ist, so Virginia Woolf in ihrem Essay: "Wie sollte man ein Buch lesen?", dann ist man frei als Rezensent, Ideen und Anregungen zu äußern. Dieses nur, weil der Ausgangspunkt klar ist, nämlich, dass Sie sich in der Unabhängigkeit nicht einschränken lassen. Eben Ihre wichtigste Eigenschaft als Leser.

Ein Genie ist stark, wenn die Zeit schwach ist und die Stärke schöpfen die, die folgen. Goethe mutmaßte, das vollkommene Bilder einen verstörenden Einfluss haben, weil sie notwendige Stufen der Bildung zu überspringen helfen. Auch sagt er, dass Vorbilder Spiegel sind für das eigene Selbst. Es gibt also keinen Grund davor zurückzuschrecken, Blumen in des Nachbars Garten zu pflücken. "Es ist soviel von Originalität die Rede, aber worauf läuft es hinaus? Sobald wir geboren werden, beginnt die Welt Einfluss auf uns zu nehmen, und das geht weiter bis zum Sterben", schrieb Goethe an Eckermann. Unser eigen sind dann Energie, Kraft und Wille. Harold Bloom hat sich dieser Verbindung von Einflüssen gewidmet und in Nietzsche den Partner gefunden, den zufälligen Reiz zu finden, das Genie in die Welt zu rufen.
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1 Kommentar 1 von 3 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
naja, ich habe schon bessere Romane gelesen, insbesondere auch von russischen Autoren.
Puschkin schreibt seinen Roman in Versen, dadurch werden viele Textzeilen eingefügt die keinen relevanten Inhalt haben, nur einen passenden Reim.
Das macht die Geschichte schwer verständlich und die eigentliche Aussage des Romans kommt nicht wirklich durch
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