Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Ethik, Werbung, Mediengewalt
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Ethik, Werbung, Mediengewalt [Broschiert]

Thomas Bohrmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Produktinformation

  • Broschiert: 300 Seiten
  • Verlag: Fischer (Reinhard), München (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3889272118
  • ISBN-13: 978-3889272119
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.085.148 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gewalthaltige Filme stehen nach wie vor am Pranger. Besorgte Eltern, Pädagogen und Politiker erheben immer wieder ihre Stimmen und warnen vor schädlichen Medieneinflüssen, die besonders seit der Einführung des Privatfernsehens in Deutschland Kinder und Jugendliche zu gefährden scheinen. In letzter Zeit wird aber nicht nur das Fernsehen für Aggressivität und Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft verantwortlich gemacht, sondern auch die werbungtreibenden Unternehmen, wenn sie im Umfeld von Science fiction-, Action- oder Horrorfilmen werben.
Die vorliegende sozialethische Studie möchte klären, ob die Werbewirtschaft auf die Programmgestaltung Einfluß nehmen darf, wie das Verhältnis von Werbung und Medien ethisch zu bewerten ist und welche Prinzipien einerseits für die Werbegestaltung und andererseits für die Darstellung von Gewalt gelten sollen.

Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Mit seinem Buch "Ethik - Werbung - Mediengewalt" hat Th. Bohrmann eine Arbeit vorgelegt, die im medienethischen Diskurs bisher so nicht zu finden war: Die Frage nach der Bewertung von Werbung im Allgemeinen und, als aktuelle Anfrage, im Umfeld von Gewalt im Fernsehen. Der Autor legt dabei strenge Kriterien, die ihm seine wissenschaftliche Herkunft, die Theologie und die Soziologie, vorgeben, an. Zuerst wird Werbung in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen sachlich beschrieben, gefolgt von einem modernen Bild des Menschen, das Grundlage aller weiteren Überlegungen ist. Ausführlich werden die verschiedenen Verantwortungsträger innerhalb der Werbung vorgestellt und mit ihrer werbeethischen Funktion in Beziehung gesetzt. An einigen Beispielen wird abschließend das entwickelte ethische Instrumentarium überprüft. Im folgenden Teil geht es zwar zu allererst um "die Gewaltdarstellung in den audiovisuellen Medien", Th. Bohrmann bietet aber auch eine umfassende Einführung in die drei exemplarischen Genres Sience-fiction-("Terminator"), Action-(Hard-Boiled"), und Horrorfilm ("Friedhof der Kuscheltiere"), mit zum Teil überraschenden Interpretationsansätzen. Der Autor stützt sich dabei v.a. auf die grundlegende Arbeit von Th. Hausmanninger("Die Kritik der medienethischen Vernunft"), die er immer wieder aufgreift und deren zentrale Inhalte (z.B. der "delectatio"-Begriff als legitimes Bedürfnis der menschlichen Natur)er als grundlegend für die Bewertung gewalthaltiger Filme übernimmt. Auch in diesem Teil werden die Verantwortungsträger innerhalb der Mediengesellschaft genannt. Abschließend folgt die Entwicklung einer "ethischen Kriteriologie für die Präsentation von Mediengewalt im Fernsehen", in der der Autor u.a. zu so bemerkenswerten Ergebnissen wie einer "Ethik der Schnittbearbeitung" kommt. Das Buch schließt mit drei "sozialethischen Plädoyers für eine offene Mediengesellschaft", in denen der Autor die vorangegangenen Ergebnisse sichtet und die positive Rolle "freier" Medien, die seiner Ansicht nach durch die vorhandenen Organe hinreichend kontrolliert werden können, für die Gesellschaft herausstreicht. Eine verbesserte und auf alle Bereiche ausgerichtete Medienpädagogik könnte hier einen entscheidenden Betrag zum "vernünftigen" Umgang schaffen. Das Buch beeindruckt den Leser nicht nur durch seine ausführlichen Beschreibungen der aktuellen Medienwelt, bei denen er ganz nebenbei sehr kompetent in einige zentrale Begriffe der Soziologie und Filmphilologie einführt, es ist außerdem ganz explizit normativ ausgerichtet und möchte so dem modernen Menschen angemessene Kriterien zur Beurteilung von Werbung und Mediengewalt zur Hand geben. Das Buch ist also nicht nur für Fachleute aus den Bereichen Werbung, Medien und/oder Ethik, sondern für alle, die sich umfassender mit dieser äußerst aktuellen Thematik befassen wollen, sehr zu empfehlen (und sei es nur, um das persönliche Faible für Actionfilme endlich auch intellektuell verantworten zu können). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:











Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar