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Sonic Youth Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Sonic Youth

Fotos

Abbildung von Sonic Youth

Biografie

1988 war ein hyperaktives Jahr für Sonic Youth. Eine Zeit der Nebenprojekte. Eine hoch produktive Findungsphase, die sie endgültig zu einer klassischen Band zusammenschweißen sollte. Als Ciccione Youth nahmen sie Coverversionen von Madonna wie das legendäre „Into The Groovy“ auf. Als Sonic Death blickten sie zurück auf ihre Frühphase, die mit einem avantgardistischen Lärmgewitter bei der „Symphony… Lesen Sie mehr im Sonic Youth-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (14. Juni 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Pid
  • ASIN: B0021MFB68
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 856.322 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Vom Major zum Indie, vom Soften zurück zu den Wurzeln: Sonic Youth erinnern mit „The Eternal“ wieder an ihre Noise geprägten Anfangszeiten mit eingängigen Melodien.

„The Eternal“ sprüht vor Abwechslung, Fantasie und Experimentierfreudigkeit. Auch nach 28 Jahren sind Sonic Youth kreativ wie eh und je. Auf ihrem regulären 15. Studioalbum schaffen die fünf Amerikaner endlich den schwierigen Spagat zwischen Noise-Rock Elementen und Poprock-Strukturen. Die Fans, die sich nach den letzten Sonic Youth-Alben über zu viel softe Klänge beschwert haben, kommen nun wieder mehr auf ihre Kosten. Denn die zärteren Töne wurden in den frühen, progressiveren Sonic Youth-Sound eingebettet. Die für die New Yorker Band typischen Feedbacks und Shoutings der Sängerin Kim findet man hingegen weniger vordergründig als früher. Behutsamer und pointierter setzen die Indie-Rock-Legenden ihre Elemente ein.

„The Eternal“ ist das erste Album nach dem Wechsel vom Major zum Indielabel Matador und wurde im bandeigenem Echo Canyon West Studio aufgenommen. Vielleicht ist das der Grund, warum Sonic Youth musikalisch zu ihren Wurzeln, dem Noise-Rock zurückfinden und wieder mehr experimentieren. Anzuhören ist dies vor allem den Songs „Sacred Trickster“, „Anti-Orgasm“ und „Calming The Snake“, die geprägt sind von Dissonanzen, Atonalität und fehlenden Songstrukturen. Hinzu kommen röhrende Gitarrensounds und diverse Rhythmuswechsel. Komplettiert werden die Titel durch moderne Spielereien, wie zum Beispiel kaum definierbare Geräusche und Effekte, welche zusätzliche Melodien und Rhythmen erzeugen. Die Schrägheit der Songs bewirkt das genauere Hinhören und sensibilisiert für ihre Feinheiten.

Atmosphärische Instrumentalparts schaffen den Ausgleich zu den experimentellen Teilen, wie in „Anti-Orgasm“ und „Antenna“. Aber auch die eingängigen Melodien der letzten Alben sind nicht verloren gegangen. Sie finden sich im ruhigen „Leaky Lifeboat“, im rockigen „What We Know„ und „No Way“. Eingebettet in dissonante Instrumentalisierung, behalten die Songs dennoch ihre eigenständige Sonic Youth-Note. Auch mit Songstrukturen scheint sich die amerikanische Band angefreundet zu haben, hier und da gibt es erekennbare Strophen, Refrains, Zwischenteile. Und trotz eingängiger Melodien und Songstrukturen driften die Titel nicht in Richtung Mainstream, sondern bleiben Musik für Liebhaber.

Mit „The Eternal“ bauen Sonic Youth die Brücke zwischen ihren frühen Werken und den letzteren. Sie binden Noise-Elemente in eingängige Rocksongs ein und schmücken das Ganze fantasievoll aus. Es entstehen extrem abwechslungsreiche Titel, die sich immer wieder aufs Neue aufbäumen. Man wird schnell in den Bann der Einzelheiten gezogen und entdeckt nach und nach die faszinierenden Klangelemente.

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Kundenrezensionen

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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... ist das so eine Sache, sie läßt sich einfach nur eine begrenzte Zeit aufrecht erhalten, irgendwann erliegt man ganz zwangsweise dem Drang, alle Beschränkungen fallen zu lassen. Das ist menschlich. Und irgendwann ist jetzt. Nach dem Besuch des phänomenalen Konzerts von Sonic Youth im Münchner Haus der Kunst habe ich noch schwer mit den Worten gerungen, um sie nicht ganz so kritiklos und liebedienerisch klingen zu lassen. Damit ist es mit dem neuen Album endgültig vorbei. Diese Platte, das muß einfach raus, ist besser fast nicht hinzubekommen, eine Offenbarung vielleicht, in jedem Falle aber ein perfektes Stück Musik. Sie enthält alle Ingredienzien, die Sonic Youth seit nunmehr 28 Jahren so unverwechselbar machen - und das ist in der heutigen Zeit vielleicht das größte Kompliment, was man einer Band machen kann. Sie klingen nicht "wie" oder "nach", sie sind Stil und Original in einem. Rückkopplungsorgien, kantige Breaks, atonale Verzerrungen, herzzerreißende Melodien - alles dabei und von allem genug. "Sacred Trickster" war als Appetizer in seiner Wucht schon nicht zu verachten, "Anti-Orgasm" bietet als Duett fast schon schwermetallische Riffs nebst bandtypischem Fadeout, ebenso grandios der Swing von "Malibu Gas Station", die fast schon befremdliche Harmonie bei "Walking Blue" und die winzige, augenzwinkernde Drumsession von "What We Know". Getreu dem Motto "Das Beste zum Schluß" haben sie mit "Massage The History" die Essenz ihres Schaffens ans Ende der Platte gelegt, knappe zehn Minuten zwischen Lamm und Biest, zwischen Leere und Lärm, Kim Gordon wimmert waidwund zum Gotterbarmen, der Rest sägt und hämmert die Einrichtung darnieder und am Ende steht wie so oft der atemlose, einzelne Ton als Monument. Ob das nun die Platte für die "Ewigkeit" ist, müssen andere entscheiden - für den Moment allerdings fällt mir weiß Gott keine Alternative ein. Wollen wir also hoffen, dass die Band dem alterstypischen Greisen-Casting von Rick Rubin so lange wie möglich widerstehen kann. Denn - Herrgott nochmal - wenn diese Welt gerecht ist, dann spielen sie in zwanzig Jahren keine Kammermusik, sondern immer noch diesen genialen Sound. Jawoll.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich wieder Noise! 8. Juni 2009
Von T.K.
Format:Audio CD
Nach "Rather Ripped" war man schon etwas verunsichert. Es war zwar schön und hatte seine Momente; aber es war halt nur "schön". Irgendetwas fehlte. Das Album wirkte irgendwie unfertig. Die Energie und der Zauber, der Sonic Youth seit 1981 umgibt, kam bei weitem nicht so rüber, wie man es sich erhofft hatte. Vor allem der Noise musste poppigen Riffs Platz machen.
Später erfuhr man, dass dies alles der Firmenpolitik des Major-Labels Geffen zu "verdanken" war. Und endlich stand der Labelwechsel zu dem Indie-Label Matador an.
Der Enthusiasmus und die wieder gewonnene Energie sind auf "The Eternal" unglaublich spürbar!

"Sacred Trickster" bietet einen energetischen Einstieg für das Album mit wunderschönen dissonanten Gitarren und einem bösen Ende (was auf der Platte sowieso an der Tagesordnung ist) und Kim Gordon zeigt, dass sie zumindest doch ein bisschen singen kann. Bei "Malibu Gas Station" und "Calming The Snake" möchte man seine Meinung gern revidieren; doch ganz ehrlich: Was wäre Sonic Youth ohne Kim Gordons Stimme und ihrem Nicht-Gesang ?!
"Leaky Lifeboat (for Gregory Corso)" zeigt endlich mal wieder wie gut Moores und Gordons Stimme harmonieren, ist aber melodisch eindeutig dem UK-Bonustrack "Eyeliner" von "Rather Ripped" entlehnt.
"Back To The Roots" gilt für den Song "Poison Arrow", welcher direkt von "The Velvet Underground and Nico" stammen könnte. Noch nie klang Thurston Moore so sehr nach seinem Vorbild Lou Reed wie hier. Auch der Refrain von Ranaldo und Gordon ist stilistisch dem Klassiker zuzuordnen.
Das Riff von "Thunderclap For Bobby Pyn" und das Arrangement von "Massage The History" sind eindeutig bei der Arbeit an Thurston Moores Soloplatte "Trees Outside The Academy" entstanden und es macht wahnsinnig Spaß sie zu entdecken; was übrigens für alle Lieder gilt!
Den Höhepunkt meiner Meinung nach markiert "Anti-Orgasm", der als Hommage an den Film "Das wilde Leben" und die darin verkörperte Gegen- alles- und- jeden- Einstellung entstanden ist. Mit seinen Noise-Attacken und dem psychedelischen Outro ist er ein Sonic Youth Song geworden, der einfach mal nicht besser hätte geschrieben werden können.

Alles in allem ist natürlich der Pop, gerade durch den Gesang, auf dem Album weiterhin vertreten. Deshalb und wegen der oben genannten entlehnten "Riffs" gibt es einen Punkt Abzug. Da es aber endlich wieder Noise (und zwar so richtig) gibt und Sonic Youth es wieder einmal geschafft haben ein Album zu produzieren, das so anders als alle anderen ist und trotzdem Sonic Youth, gibt es volle Punktzahl! Und außerdem: Sie sind Sonic Youth, damit das klar ist!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine gute Scheibe 18. Juli 2009
Von Geesmann
Format:Audio CD
da diese Band mich seit ein paar Jahren begleitet kann ich nur sagen,ja dieses Album ist gut!Sicherlich nicht so "trashig" wie manch einer ihrer Vorgänger,und ein wenig "poppig" klingt sie auch,was aber nicht weiter stört. Von mir aus können SONIC YOUTH weiter machen
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