Nanu? Kein Bild, keine Bewertung, Verkaufsrang 6-stellig? Das ist extrem schade! Dieses Album hat wirklich mehr verdient! Die drei Spanier Nacho Álvarez (bass), José Luis García (vocals, guitars), Xabel Vegas (drums) und der Exil-Deutsche Frank Rudow (elektronischen Elemente u.a.) sind eine nationale Indi-Größe, scheitern international jedoch an fehlendem Bekanntheitsgrad. Auf ihrem mittlerweile vierten Album sind die ehemaligen Noise-Rocker ruhiger geworden: nur selten lassen sie es noch so richtig krachen wie in "Monotonía". Die ausufernden Songs sind überwiegend instrumental, fundieren meist auf Gitarrenwänden und überraschen immer wieder durch plötzlich eingestreute Elemente, die die Stücke auflockern. Ähnlichkeiten mit "Appliance", "Trans Am", "Death In Vegas" und "The Music" kommen mir in den Sinn. Dieses Album sollte nicht vergessen werden!