Dieses Buch bietet nicht nur Informationen über die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas, es lässt den Leser direkt mit Esther (und auch mit Gilbert) mitfühlen. Dadurch kann man nachvollziehen, was die Zeugen Jehovas so stark an ihren Glauben bindet, denn irgendwas muss sie doch dazu bringen, dieser Sekte anzugehören.
Anfangs ist Esther noch begeistert von ihrer Glaubensgemeinschaft. Sie ist damit aufgewachsen und hält es für richtig, was sie dort tun. Doch irgenwann beginnt sie zu zweifeln (Warum ist ihre soviel verboten, was ihren Mitschülern erlaubt ist?), trotzdem hält sie noch immer an ihrem Glauben fest. Und dann fängt sie an, mit Gilbert (der katholisch ist) über Glauben und Religion zu sprechen. Es entwickelt sich Liebe zwischen den beiden.
Da Esther und Gilbert versuchen, dem anderen ihren eigenen Glauben näher zu bringen und den Glauben des anderen besser zu verstehen, erfährt der Leser viel über die beiden Religionen. Das ist es, warum das Buch mir so gut gefallen hat. Außerdem ist die Liebesgeschichte der beiden schön.