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Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht
 
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Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht [Taschenbuch]

Udo Pollmer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492047912
  • ISBN-13: 978-3492047913
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 301.496 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Udo Pollmer
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wir essen zu viel, wir essen zu süß, wir essen zu fett. Wir wiegen zu viel. Zumindest ist das so, wenn man dem unversiegbaren Strom von Ernährungs- und Diätragebern Glauben schenkt und wenn man sich am zurecht retuschierten Maß der Hochglanz-Schönheiten misst. Alarmierende Studien warnen uns vor dem baldigen Tod unserer adipösen Kinder, die wir ernährungstechnisch natürlich völlig verkommen lassen. Essen macht krank, so die unterschwellige Botschaft, die laut Udo Pollmer für mehr Schaden gesorgt hat, als die wirklichen Ernährungssünden einer ganzen Generation.

Denn die vermeintliche Seuche Übergewicht existiert nicht, so der Ernährungsexperte und Leiter des Europäischen Institutes für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften. Doch die ständige Sorge ums Essen hat uns krank gemacht. Ein permanentes schlechtes Gewissen ist die noch harmlose Form davon, schwere Essstörungen, die Kinder bis in den Tod treiben, sind das andere Ende der Fahnenstange. Aber was steckt dahinter?

Udo Pollmer beleuchtet in seinem Buch eine ganz andere Seite der Diätindustrie. Die der düsteren Machenschaften, käuflichen Experten und parteiischen Interessensgruppen, die mit den Ängsten der Menschen geschickt Geschäfte machen. Vor allem Kinder werden zu Opfern, die in Anbetracht des Schlankheitswahns ein gesundes Verhältnis zum Essen verlieren und nicht selten gravierende Verletzungen der Psyche davon tragen. Deswegen ist das Buch vor allem Eltern zu empfehlen, aber auch jedem anderen, der interessiert ist und kritisch hinterfragt, was uns von Industrie und Wirtschaft so alles aufgetischt wird. Sandra-Kathrin Buck

Kurzbeschreibung

Die Krankenkassen, die Politiker, die Medien, die Diätbestseller - alle behaupten, die Zahl der Dicken steige explosionsartig, es drohe eine gefährliche Fettepidemie. Wir essen zu viel und zu fett, wir bewegen uns zu wenig. Desaströse Folge: Wir werden dick und krank. Pollmer, Knoll und Friebe belegen anhand von Zahlen und aus der Ernährungswissenschaft heraus, daß das Gegenteil der Fall ist: Wir machen uns verrückt, die ganze Diskussion über unsere übergewichtige Gesellschaft ist krank. Wer schon Kindern vermittelt, sie seien zu dick, verunsichert sie und fördert Eßstörungen. Hier droht die wirkliche Gefahr für unsere Gesundheit, vom psychischen Druck ganz zu schweigen. Der Kult um die Schlankheit läßt bereits die Hälfte aller erwachsenen Frauen und ein Viertel der Männer nicht mehr normal essen, müssen wir tatsächlich alle eßgestört werden?


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
64 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die andere Seite 18. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Seit mindestens 20 Jahren versuche ich zu verstehen, warum ich immer mal wieder dramatisch ab- und zunehme. Dieses Buch lieferte mir gleich mehrere sinnvolle Erklärungsansätze.
Herr Pollmer zeigt zwar polemisierend, jedoch sicherlich fundierter als der typische "Ernährungsratgeber", dass die jahrzehntelange bewusste oder unbewusste (nicht jeder Mediziner ist ein geborener Statistiker) Missachtung gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem geworden ist. Allerdings nicht, wie meist propagiert, weil wir alle immer dicker werden, sondern eher, weil wir genau davor zuviel Angst haben. Er warnt davor, Ursache und Wirkung zu verwechseln, und widerlegt nach und nach die meisten der populären Ratschläge, die jeder Dicke des Öfteren von seinen schlanken Zeitgenossen bekommt, als unnütz, unzulässig verallgemeinernd oder gar schädlich.
Auch für den interessierten Laien sind - wie in seinen anderen Büchern auch - vermutlich ein paar Neuigkeiten dabei, was das Buch generell lesenswert macht. Außerdem tragen der sarkastische Unterton sowie der gezielt eingesetzte Zynismus zu einem gewissen Unterhaltungswert bei.
Er schlägt dabei das erklärte Feindbild, die Pharmaindustrie, die Ernährungsindustrie und deren wissenschaftliche und politische Handlanger mit den eigenen Waffen: Durch Interpretation von Statistiken. - Leider schafft er damit ein Problem: Die Zielgruppe kann den Wahrheitsgehalt der Aussagen kaum überprüfen. Und selbstverständlich verdienen er und sein (übrigens gemeinnütziges) Institut mit dem Werk Geld. Aber: Er ist niemandes Lobbyist, und das ist etwas Wert angesichts enormer wirtschaftlicher Interessen, die mit diesem Thema assoziiert sind. Er redet auch nicht den Dicken (inklusive seiner selbst) nach dem Mund; er lässt sie vielmehr mit den gewonnenen Erkenntnissen allein. Genau dies ist ein weiteres Problem aus meiner Sicht: Wie können die Folgen des Schlankheitswahns bekämpft werden? Oder anders: Was macht ein magersüchtiges Mädchen (oder ein stark Adipöser) nach der Lektüre? Sozialverträglich ableben kann es doch wohl nicht sein. Da reichen auch die Hinweise in seinen anderen Büchern nicht aus.
Der Vorwurf, das Buch sei zu polemisch oder zu unwissenschaftlich kann meines Erachtens nicht gelten: Eine gewisse Massentauglichkeit kann erst erreicht werden, wenn Zusammenhänge verständlich erklärt werden, und es ist nur recht und billig, bei der Verteidigung des eigenen Standpunkts die gleichen Stilmittel einzusetzen wie die offizielle Gegnerschaft – wenn Frau Künast es vielleicht einfach auch nur nicht besser weiß, ebenso wenig wie Herr Seehofer übrigens.
Auch der Vorwurf, er erteile den Dicken einen Freibrief, auf dass sie weiterhin allen Müll in sich reinfressen sollen, ist haltlos: Er warnt bereits sehr lange vor den falschen Lebensmitteln. Und wenn bewiesen wurde, dass es nicht die Pommes sind, die Kinder verfetten lassen, sondern eher Eltern, die dieses verhindern möchten, und dass der Sportzwang nicht etwa schlank macht, sondern Aktivitäten im späteren Leben eher unterbindet, dann muss sich der Hausarzt von nebenan schon fragen lassen, ob er mit seinen bestimmt wohlgemeinten Ratschlägen nicht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung schafft.
Interessant wäre nun ein halbwegs öffentlich ausgetragener wissenschaftlicher Diskurs zum Thema. Dass dieser wohl mal wieder nicht entsteht, untermauert allerdings nur Pollmers Thesen. Er könnte ja Recht haben. Dann müssten in der Tat viele Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten und Personal Trainers umdenken und hätten in der Folge weit weniger interessante Verdienstquellen. Wer wollte das verlangen?
Bin ich nun geheilt vom Diätwahn? – Ganz sicher nicht. Werde ich wieder radikal abnehmen (wollen)? Ganz sicher nicht. Versuche ich, „normal“ zu werden? Ganz bestimmt. Deswegen meine hohe Wertung für dieses Buch.
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dickie TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Herr Pollmer hat bereits mehrere Bücher geschrieben, zwei davon habe ich gelesen. Seine früheren Bücher muß man im Hinterkopf haben, um dieses Buch nicht in den falschen Hals zu bekommen.
Herr Pollmer verherrlicht keinesfalls dicke Leute und ruft zum Sport-Boykott auf. Es geht darum, daß wir aufgrund jahrzehntelanger Propaganda von Seiten der Nahrungsmittelindustrie und der Medien verlernt haben, auf unseren Körper zu hören. Jeder Mensch ist individuell und so sind auch seine Bedürfnisse, was die Ernährung betrifft. Jeder hat ein persönliches Idealgewicht. Dieses liegt halt meistens weit über dem, was momentan "in" ist.
Schlußendlich geht es aber darum, gesund und glücklich zu sein. Viele Leute verwechseln "schlank und sportlich" mit "gesund".
Alle neueren, korrekten Studien aus den letzten 15-20 Jahren kommen aber nun mal zu dem Schluß, daß es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Sport, Ernährung und Gesundheit gibt.Es gibt aber sehr wohl einen Zusammenhang zwischen negativem Streß, Übergewicht und Krankheit. Und nur das beschreibt Herr Pollmer auch in seinem Buch. Auch daß es gesellschaftlich okay ist, auf Dicken "rumzuhacken", als eine Art Faschismus, da hat er absolut Recht, diesen fürchterlichen Mißstand anzuprangern. Wollen wir uns alle gegenseitig nach dem Gewicht beurteilen? Läuft da nicht irgendwas total schief?
Ich kenne Leute, die von klein auf "zu" dick waren. Die sind wegen der ständigen Hänseleien seelisch kaputt gegangen. Viele Frauen können ihre Figur nicht akzeptieren und ruinieren ihre Gesundheit auf der Jagd nach einer schlankeren Figur.
Es wurde höchste Zeit, sich dieses Themas anzunehmen.
Als kleine Kritik: das Buch ist mir über weite Teile etwas zu polemisch geraten. Aufgrund der Dringlichkeit und der Wichtigkeit dieses Themas: volle Punktzahl.
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woody
Format:Taschenbuch
... davon will unsere Gesellschaft nichts wissen.
Und doch gibt es einige davon,
wie Udo Pollmer in seinem Buch zu berichten weiß.
Erfolg und Gesundheit werden aber mit schlanken Menschen assoziiert.
Dicke genießen keine Wertschätzung in unserer Gesellschaft.
Sie sind hässlich, haben keine Selbstbeherrschung,
und schröpfen die Gesundheitskasse, wird propagiert.
Doch worüber kaum einer so richtig nachdenkt ist,
dass von den mannigfaltigen Maßnahmen,
den Fettgehalt im Menschen zu reduzieren,
etliche Wirtschaftszweige schon recht lange recht gut leben.
Pollmers Buch beschäftigt sich nicht mit Diäten,
sondern mit Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Er zeigt, wie eine Gruppe von Menschen stigmatisiert
und verunsichert wird.
Er zeigt, wie Leiden konstruiert wird
und andere von diesem Leid profitieren.
Ich habe es als Pollmers besonderes Anliegen empfunden,
darauf Aufmerksam zu machen, wie eine bestimmte
Menschengruppe aufgrund äußerer Merkmale in Person, Würde und Gefühlen verletzt wird.
Viele Fakten und Fragen klingen, noch lange nach dem
ich dieses Buch gelesen habe, in meinem Alltag nach.
Warum tun wir diesen Diätwahn unseren Mitmenschen
und uns selber an?
Sind es Profitgier, Gleichgültigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein, Belehrungswut oder Unwissenheit?
Udo Pollmer spricht in seinem Buch eine klare und deutliche Sprache.
So sollte nach der Lektüre dem Leser zumindest in Punkto Unwissenheit geholfen sein.
Wird Polemik, als gesuchte Auseinandersetzung
verstanden, deren Ziel Demaskierung/Offenlegung ist
und u.a. mit den Mitteln, der Übertreibung
und Ironie arbeitet, dann kann Pollmers Ausdrucksweise
punktuell gerne als polemisch bezeichnet werden.
Es ist eben an der Zeit für eine mutige Auseinandersetzung mit
einem gewichtigen Thema.
Darum volle Punktzahl für dieses Buch.
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Die neuesten Kundenrezensionen
entspannt und hilft mir wieder zu genießen
mir gefällt dieses buch. es ist aus einem heilsamen blickwinkel geschrieben und hilft wieder ein früheres verhältnis zum essen zu bekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Isabel Reckmann veröffentlicht
Trifft ins Schwarze!
Ich habe schon einige Bücher über Ernährung und auch von Herrn Pollmer gelesen. Aber noch kein Buch habe ich so fundiert empfunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2010 von Ursula Sch
Unterschichten Literatur
Ich bin dick. Sehr dick. Aber dieses Buch beleidigt mich!

Essen und das Selbstbewusstsein als Dicker und die Suche nach Anerkennung durch die Gesellschaft sind hoch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2009 von Karin
Echt informativ!
Ein sehr gutes Buch! Ich kann demjenigen, der sich für das Thema interessiert oder schonmal erfolglose Diäten gemacht hat, nur empfehlen dieses Buch zu lesen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2007 von F. Thol
Reine Polemik, schade ums Geld
Pollmer versteht es, polemisch und eloquent auf sich und seine Werke aufmerksam zu machen. Ganz nach dem Motto: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2007 von Joerg Handrock
Ein Genuss
Dieses Buch zu lesen ist ein unbeschreiblicher Genuss. Mit chirurgischer Präzision stellt Udo Pollmer wieder einmal gesellschaftlich-kommerzielle Fehlleistungen bloß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von V. Würstle
Wo sind sie denn, die vielbeschworenen dicken Kinder?
Schon lange bevor ich dieses Buch gelesen habe, ging mir immer mal wieder durch den Kopf: Wo sind sie denn nun, die vielen vielen Dicken, von denen in allen Medien durchwegs die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2006 von Winterkind
Auf Wiedersehen "Seuche"
Mit diesem Buch hat der Autor mit dem Übergewicht eine "Seuche" verabschiedet, die ein als Krankheit verkleideter Zustand ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2006 von Peter Raeggel
Eine Erleuchtung, die für mich zu spät kommt!
Dieses Buch von Udo Pollmer sollte jeder lesen, der sich auf den steinigen und erfolglosen Pfad der diversen Diäten begeben will oder bereits etliche Male darauf gescheitert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2006 von Renate Kronberg
stopp der angst
danke herr pollmer!ich wußte es schon immer, aber natürlich hab ich auch brav mitgemacht und mich durch den dschungel des diätwahnsinns und des gewichtkampfes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2006 von H. Angelika
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