Das nicht ganz komplette Werk eines großen Komponisten, den man meist nur Häppchenweise bekommt. Er füllt Lücken auf CDs, zwischen Tchaikovsky und Ende, Lücken auf LPs zwischen Korsakov und Ende und Lücken in Konzerten zwischen Mussorgsky und Ende. Hier wird ein von jedem mal angefressenes Werk auf beeindruckende Weise wieder zusammen gekocht. Auch wenn DECCA viele verschiedene Dirigenten und Orchester aneinander fügt, kling es, abgesehen von der leicht abweichenden Tonqualität, fast wie ein ganzes. Besonders hervorzuheben ist die Perfektion des 2. Streichquartettes. Ich habe bisher keine zweite Einspielung gehört, die an diese heran reicht.
Wer alles auf einmal möchte kann hiermit nichts falsch machen.