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Essen und Trinken im Mittelalter Gebundene Ausgabe – September 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 440 Seiten
  • Verlag: Primus; Auflage: 1., Aufl. (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896785788
  • ISBN-13: 978-3896785787
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17,2 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 794.401 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernst Schubert, 1941-2006, war Professor für niedersächsische Landesgeschichte und Direktor des Instituts für historische Landesforschung an der Universität Göttingen. Im Primus Verlag erschienen von ihm u.a. »Menschen im Schatten der Kathedrale« (zusammen mit Gerd Althoff und Hans-Werner Goetz) und 2002 »Alltag im Mittelalter«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Brigitte Hilgner am 25. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Abgesehen von dem leicht irreführenden Titel - es geht im Buch vorwiegend um Nahrungsmittel und Getränke, nicht um den eigentlichen Verzehr - ein rundum gelungenes Buch. Ernst Schubert versteht es, fundiertes Wissen in köstlichen Häppchen zu servieren (um im Bild zu bleiben). Da der Autor es ausdrücklich betont, sei es auch hier erwähnt: das Buch bietet keine (pseudo-mittelalterlichen) Kochrezepte - allen, die einen halbwegs realistischen Eindruck von der mittelalterlichen Kochkunst gewinnen möchten, rät Prof. Schubert zu Haferbrei auf Wasserbasis.

Ganze Jahrhunderte sind vom generellen Mangel an Nahrungsmitteln geprägt, und auch der Adel konnte sich nur selten Feste leisten - die heutigen "Ritteressen" spiegeln ebenso wenig die Realität des Mittelalters wider wie Burg Neuschwanstein. Hunger war eine ständige Bedrohung, das Konservieren von Nahrungsmitteln eine Herausforderung, und das Essen überwiegend von Eintönigkeit geprägt. Wein und Bier waren lebensnotwendige Getränke, da Wasser vielerorts ungenießbar war - kein Wunder, gab es doch noch keine effektive Abwasserentsorgung. Frischfleisch war generell Mangelware, und so diente Hering aus der Ostsee in ganz Deutschland als Eiweißlieferant. Wir sollten unseren Vorfahren Hochachtung zollen, dass sie es mit aus unserer Sicht primitiven Mitteln geschafft haben, Jahrhunderte lang zu überleben und die Basis für unser heutiges Wohlergehen zu schaffen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kai Leuner am 2. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Vor ein paar Wochen wollte ich mich näher mit dem Thema "Ernährung im Mittelalter" beschäftigen, zu dem es bereits mehrere Darstellungen im Internet gibt. Nach einigem Stöbern bei Amazon entschied ich mich für für Fossiers vielgerühmte Darstellung des mittelalterlichen Lebens insgesamt (Das Leben im Mittelalter)und für Schuberts detaillierte Abhandlung über das Essen und Trinken dieser Epoche (Essen und Trinken im Mittelalter).

Als Einstieg ist Fossiers Werk, das nicht zuletzt durch seinen bemerkenswerten Preis und sein wunderschönes Design besticht, bestens geeignet. Höchst anschaulich und ungeheuer atmosphärisch beleuchtet der Autor den Alltag der "einfachen" Leute, vom Familienleben über das Wohnen und Arbeiten, Tiere und Pflanzen bis eben - genau - hin zum Essen und Trinken. En passant räumt er mit dem einen oder anderen Vorurteil auf, etwa was die Stellung der Frau oder die Rolle der Kirche angeht. Der Leser erfährt, wie karg der mittelalterliche Mittagstisch in der Regel gedeckt war, weshalb der regelmäßige Genuss von Wein nicht unbedingt ein Zeichen von allzu großer Freude am Rausch war, sondern eine Frage der Gesundheit angesichts des häufig unreinen Wassers und dass die Frage, welches Wild gegessen wurde, nicht unbedingt vom jeweiligen Stand abhing. Fossier schreibt locker und durchaus launig und macht das Mittelalter lebendig. Leider - und das ist mein einziger Kritikpunkt (wenn auch nicht gerade ein kleiner) - gilt das nur für den ersten Teil des Buches.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 20. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Essen und Trinken als Triebfeder von Politik, Wirtschaft und Kultur eines ganzen Kontinents? Nach der Lektüre des Buchs lässt sich der Zusammenhang zwischen diesen Faktoren der Geschichte nicht von der Hand weisen. Knappe Ressourcen haben immer Entwicklungen, vor allem Produkttransfers, angestoßen, und das Mittelalter war in der Tat eine Epoche des Mangels.

Das Buch ist klar und logisch gegliedert und besteht aus übersichtlichen Kapiteln. Der Autor legt Fakten und Interpretationen knapp, doch ausreichend flüssig dar; seine gelegentlichen Entschuldigungen für möglicherweise langweilige Passagen wirken ein wenig wie “Koketterie“, weil der Text an keiner Stelle langatmig oder gar uninteressant ist, sofern sich der Leser für Mediävistik und Kulturgeschichte interessiert. Vor allem handelt es sich um das wohl umfassendste Buch zu diesem Thema, insbesondere bezüglich der Orientierung auch an der Ernährung und der Nahrungsmittelproduktion des “kleinen Mannes“, die sich gründlich von jener des Adels, des aufkommenden Bürgertums und des Klerus unterschied. Die sehr fundierte Ausführung der genannten, für die mittelalterliche Wirtschaft unerlässlichen Verflechtungen zwischen bäuerlicher oder handwerklicher Produktion und Grundbedarf, Handel, wirtschaftlichen Prozessen und Beeinflussung der Politik, bezogen auf die unterschiedlichsten Nahrungsmittel, liefert eine völlig neue Sicht der Geschichte. Der Autor verzichtet als guter Historiker weitestgehend auf Spekulation, was auch die 120 Seiten mit vielseitigen Anmerkungen und Quellen- beziehungsweise Literaturangaben beweisen.
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