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The Essays (Penguin Classics)
 
 
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The Essays (Penguin Classics) [Englisch] [Taschenbuch]

Francis Bacon , John Pitcher
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Penguin Classics (14. Januar 2011)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0140432167
  • ISBN-13: 978-0140432169
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Francis Bacon
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

One of the major political figures of his time, Sir Francis Bacon (1561-1626) served in the court of Elizabeth I and ultimately became Lord Chancellor under James I in 1617. A scholar, wit, lawyer and statesman, he wrote widely on politics, philosophy and science - declaring early in his career that 'I have taken all knowledge as my province'. In this, his most famous work, he considers a diverse range of subjects, such as death and marriage, ambition and atheism, in prose that is vibrant and rich in Renaissance learning. Bacon believed that rhetoric - the force of eloquence and persuasion - could lead the mind to the pure light of reason, and his own rhetorical genius is nowhere better expressed than in these vivid essays.

Synopsis

One of the major political figures of his time, Sir Francis Bacon (1561-1626) served in the court of Elizabeth I and ultimately became Lord Chancellor under James I in 1617. A scholar, wit, lawyer and statesman, he wrote widely on politics, philosophy and science - declaring early in his career that 'I have taken all knowledge as my province'. In this, his most famous work, he considers a diverse range of subjects, such as death and marriage, ambition and atheism, in prose that is vibrant and rich in Renaissance learning. Bacon believed that rhetoric - the force of eloquence and persuasion - could lead the mind to the pure light of reason, and his own rhetorical genius is nowhere better expressed than in these vivid essays.

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1579 February. His father dies, and (in June) he returns to England. Lesen Sie die erste Seite
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Einige Bücher muss man nur kosten, andere verschlingen, einige wenige verdauen."
(Francis Bacon)

Seneca, Vorbild für Bacon, wählte die Briefform, um die Gedanken der Stoa ins breite Wissen zu tragen. Montaigne wie Bacon die Form von Essays (Essais), wobei Montaigne deutlich aus seiner privaten, subjektiven Sicht die Dinge beleuchtete, Bacon hingegen sich ausschließlich der Sache zuwandte und auf Resultate achtete. Seine Essays sind ein Meer knapper Sätze, er beherrscht das Formprinzip der Triade, er bildet nahezu ständig Sätze in Dreiergruppen.
So wie studieren (1) Spaß macht, (2) den Geist bildet und (3) die Fähigkeiten erhöht. Sie sehen, es geht einfach. Und so einfach ist dann auch das Verständnis der Leser, wenn sie hören, was dem Leben, dem Denken, dem Handeln zuträglich ist. Bacon ist ein Praktiker, keine hohen Sätze, sondern dem Volk aufs Maul geschaut, in die Seele gesehen und formuliert oder zitiert. Bacon wie sein besonderer Vorgänger Montaigne leben von deren beider Vorgänger, Römer und Griechen der Antike gaben beiden das Rüstzeug für deren kluge Gedanken. Die eigene Beschreibung rankt sich, wenn man so will, um manches Zitat, als wenn es in seiner Aussage veredelt werden müsse.

Bacon beginnt mit der Wahrheit, etwas, wonach Sokrates sein Leben lang suchte, was Pilatus nicht abwarten konnte und die die Menschen insgesamt im Wettstreit zu ihrer heimlichen Liebe, der Lüge betrachten. Es folgt das Essay über Herrschaft, das zum sicheren und verständnisvollen Umgang zwischen Menschen und deren Führung beiträgt. Bacon berichtet über Freundschaften, über Verhandlungen, deren größter Beitrag die eigene Persönlichkeit ist (Emerson griff dieses auf), vom Ehrgeiz, von der Schlauheit im Gegensatz zur Klugheit; eine sehr interessante Interpretation übrigens.

Vom Aufschub und dem Glück berichtet ein Essay, welches den Menschen rät, Dinge und Aufgaben zur rechten Zeit zu beginnen. Hier sehe ich Sallust als Pate, denn er sagte: Bevor man beginnt, bedarf es der Überlegung, und wenn man überlegt hat, rechtzeitiger Ausführung.
Wenn Gefahr drohe, solle man ihr entgegen gehen, denn dann begegnet man ihr nicht in der ganzen Wucht. So wie Hesse sinngemäß sagte, Dem Leben entgegentreten heißt die Hölle überwinden, so sieht auch Bacon in der Rechtzeitigkeit beste Position. So wie in der Schnelligkeit, denn die ist dienlich der besten Verheimlichung.

Die Beratung ist der größte Vertrauensbeweis zwischen Menschen. Hier werden nicht Teile des Lebens in fremde Hände gelegt, sondern alles wird mit dem Berater besprochen. Die Sage von Jupiter und Metis zeigt, wie mit dem Rat und der Weisheit umzugehen ist. Als besten Ratgeber nennt das Sprichwort die Toten, auch die Bücher, denn diese sprechen offen zu jeder Sache und erbleichen niemals.

Nun lässt sich jedes weitere Kapitel, Essay in gleicher Weise schmackhaft machen. Doch dieses ist nicht nötig, geben doch die ersten Zeilen Einblick genug. Über Reichtum in all seinen Facetten, von Heuchelei und Verstellung mögen sie gerne lesen, denn Bacon hält auch hier sachlich vernünftig das Handeln im Leben als Erzählung bereit, ob Sie den Spiegel darin entdecken, hängt allein von der Reflexion des Textes ab.

Interessant ist, dass es niemanden gibt, der das Essay nicht gelesen hat, in alten Tagen und heute noch in England. Gesagt wird, das es ein muss ist, aber auch, dass es einmal reiche.

Wie wahr, sage ich, ist es doch von unbestechlicher Klarheit. Und gibt damit sich selbst noch heute Recht. (siehe Überschrift)
Eine Empfehlung.
--
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Philosoph Francis Bacon ( 1561-1626) erteilt in seinen Essays praktische und moralische Ratschläge in allen Lebensbereichen.
Dazu sollte man wissen, dass Bacon der Ratgeber und außerordentliche Rechtsbeistand Elisabeths I von England war.
Während ihrer fast 45 jährigen Herrschaft wurden die Grundlagen gelegt für den Aufstieg Englands zur Weltmacht.
Das elisabethanische Zeitalter gilt als der Inbegriff für eine Periode kluger Politik, die alle Gebiete des Lebens umfasste.
Mit ihrer Herrschaft ist aber auch die kulturelle Blüte Englands verbunden, die zum Beispiel im Bereich der Literatur in erster Linie von William Shakespeare repräsentiert wurde.
Lange glaubte man , dass Bacon und der große Dichter ein und die selbe Person seien. Die 1885 gegründete Bacon-Gesellschaft vertritt die These noch heute.
Der Essayist ließ sich bei seinen vorliegenden Texten von Plutarch und Montaigne anregen. Auf diese beiden Herren nimmt er immer wieder Bezug.

Der erfahrene Ratgeber der Queen weist darauf hin, wie man sich in Verhandlungen verhalten möge. Bacon rät Dinge stets gut vorzubereiten und sie allmählich reifen zu lassen. Dabei könne man durchaus zu Mitteln greifen, die man heute mit dem Wort Manipulation umschreiben würde.
Bacon zeigt sich in diesem Essay bemerkenswert zweckorientiert, eben so wie sich Elisabeths Politik auch darstellte.
Obgleich seine praktischen Ratschläge immer erfolgsausgerichtet sind, bezieht er allerdings stets auch ethische Überlegungen in sein Denken mit ein. Insofern sind ihm keineswegs alle Mittel heilig.
Bacon schreibt u.a. über Kolonien und lässt nicht unerwähnt, dass es schändlich und beschämend sei, wenn der Abschaum der Gesellschaft zur Gründung von Kolonien herangezogen werde. Damit übt er Kritik am diesbezüglich faktischen Handeln seiner Zeit.
Kritisch ist er auch gegenüber all zu großer Sparsamkeit,( die man Elisabeth bekanntermaßen nachsagte). Bacon findet, dass die Menschen hierdurch von Großzügigkeit und Edelmut abgehalten werden. Diese Eigenschaften gelten für ihn jedoch als erstrebenswert.
Im gleichen Essay gibt er zu bedenken, dass großer Reichtum mehr Menschen zu Sklaven gemacht als befreit habe und man sich diese Tatsache stets vor Augen führen solle, insbesondere wenn pekuniärer Reichtum das angestrebte Lebensziel eines Menschen sei.
Über Rache, das Unglück, die Verstellung und die Heuchelei reflektiert Bacon und hält fest, dass es drei Stufen gibt, wie einer sein eigentliches Wesen verbergen und verhüllen kann: diese sind Verschlossenheit, Zurückhaltung und Verschwiegenheit, - gemeint ist sich keine Blößen zu geben, die demonstrieren, wie man wirklich ist -. Gleichwohl auch Verstellung in negativer Form: Hier wird so getan , als sei man nicht der, für den man gehalten werde. Last not least die Heuchelei in positiver Form, bei der man vorgibt das zu sein, was man nicht ist.
Heuchelei hält Bacon für ein Laster , das entweder natürlicher Falschheit und Feigheit oder einem Gemüt, das mit Grundfehlern behaftet sei, entspringe.
In der Folge wägt Bacon ab, ob es Sinn macht das " vornehmste Werkzeug" zum Handeln zu rauben, nämlich nach Treu und Glauben zu agieren und kommt zu dem Ergebnis, dass es Sinn mache im Ruf der Offenheit zu stehen, Verschwiegenheit zu üben, jedoch sich mit Maßen verstellen und heucheln zu können, falls nichts anderes übrig bleibt. Bei diesem Satz haben gewiss die Erfahrungen Bacons am Hofe der zwar hochintelligenten aber wetterwendischen Elisabeth Pate gestanden.
Bacons thematische Bandbreite innerhalb seiner Essays ist riesig. So reflektiert er beispielsweise die wahre Größe der Königreiche und Staaten, denkt über Adel und die Untugenden der Machthaber nach, welche hauptsächlich im Verzug, in der Bestechlichkeit, in der Barschheit und der Nachgiebigkeit liegen .
Er schenkt den Begriffen Güte und Gutmütigkeit Beachtung und überlegt, wie man Aufstände und Unruhen verhindern kann. Bacon hatte den aufständischen , vormaligen Favouriten der Königin Lord Essex zum Tode verurteilt und berichtet auch hier gewissermaßen aus seinem Erfahrungsschatz.
In punkto Glauben stellt er fest, dass oberflächliches Philosophieren den Menschen zur Gottesleugnung bringe, hingegen tiefes Philosophieren zur Religion zurückführe. Diesen Gedanken begründet er ausführlich.
Über Freundschaft und Liebe denkt der Philosoph ebenfalls nach und bezieht sich dabei zunächst auf Plutarch, den er mit den Worten zitiert, dass es unmöglich sei zu lieben und weise zu sein.
Nur freundschaftliche Liebe veredelt nach Bacons Ansicht den Menschen, während wollüstige Liebe diesen vergiften und erniedrigen würden.
Dieser Satz dürfte der "jungfräulichen Königin" besonders gefallen haben, obschon man sich bis heute über ihre tatsächliche Beziehung zu Robert Dudley nicht einigen kann.
Ein hochinteressanter Text, den man inhaltlich aus seiner Zeit bewerten und in dem Elisabeth I immer mitbedacht werden sollte. Sie nämlich spiegelt durch ihr Gesamtverhalten in Vielem Bacons Zeilen.
Empfehlenswert
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a timeless classic 20. Juni 2000
Format:Taschenbuch
Along with Shakespeare's works, Bacon's "Essays" is the supreme achievement of the English Renaissance. Philosopher, statesman, author, Bacon made all knowledge his province, and in the "Essays" is to be found more worldly wisdom than in any other book. "My essays come home, to men's business and bosoms." And Pope penned the epitaph, "If parts allure thee think how Bacon shined, The wisest, brightest, meanest of mankind." These essays, though, need a gloss for the modern reader to understand Bacon's cramped yet erudite prose and Latin quotations, as is provided in Pitcher's edition.
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