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Esra
 
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Esra [Gebundene Ausgabe]

Maxim Biller
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 213 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (2003)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3462032135
  • ISBN-13: 978-3462032130
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 886.404 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Buch wie ein französischer Liebesfilm – elegant, rasant, romantisch!

Maxim Biller hat einen Liebesroman geschrieben, wie es ihn lange nicht mehr gegeben hat – den Roman von Adam und Esra, die zusammen das Glück suchen, es fast finden und ihre Liebe auch dann nicht verraten, als sie ihnen für immer zu entgleiten droht. Warum lieben die Menschen von heute so sehr die Liebe? Ist sie die letzte Utopie, die wir noch haben? Adam, der junge Schriftsteller, kann sich ein Leben ohne Esra nicht mehr vorstellen. Doch Esra zögert, und je mehr sie zögert, desto größer wird seine Leidenschaft für sie. Ohne Esra, denkt Adam, ist mein Leben verloren und der Boden, auf dem ich stehe, trägt mich nicht mehr. Aber was denkt Esra? In einer einfachen, virtuosen Sprache nimmt uns Maxim Biller in eine Welt mit, in der Gefühle wieder so wichtig sind wie Gedanken, in der Zuneigung und Vertrauen zu einem Geliebten etwas ersetzen sollen, woran viele zu lange und zu blind geglaubt haben: Die Glücklichmachung des Menschen durch die richtige politische und gesellschaftliche Ideologie. Dieses Buch ist kein Zufall, in ihm klingt der Herzschlag unserer Zeit.

Über den Autor

Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Er ist Schriftsteller und Journalist. Seine Werke u.a.: Erzählbände "Wenn ich einmal reich und tot bin" (1990), "Land der Väter und Verräter" (1994) und "Harlem Holocaust" (1998) sowie die Essaysammlung "Die Tempojahre" (1991).

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21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Privatleben als Literatur, 12. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Esra (Gebundene Ausgabe)
Maxim Biller verwurstet schon seit ewigen Zeiten sein Privatleben zu Literatur. Mal gelingt ihm die Transformation, mal nicht. Also: Seine gesamte literarische Produktion entstammt seinem Privatleben. Da ist es schon seltsam, wenn eine Ex-Freundin (samt Mama) zum Kadi rennen, weil sie sich in den Figuren eines Buches wieder erkennen. Wie sollte es bei Biller anders sein? Und dann wird geklagt - bis zu den höchsten Gerichten. Vielleicht sollte sich die Frau vor der Aufnahme eines Verhältnisses erkundigen, was der neue Partner eigentlich zum Broterwerb so treibt. Andererseits hätte Biller ihr auch aus seinem Tagebuch vorlesen können, dann hätte ihr klar werden können, was passieren wird.

Für regelmäßige Biller-Leser ist das Buch ein Genuss - falls sie überhaupt ein Exemplar in die Hand bekommen. Für Leute, die Biller nicht kennen, sowie Biller-Verächter (wie hier auf der Site) dürfte während der Lektüre Übelkeit angesagt sein.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bitteschön: Bitterschön!, 17. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Esra (Gebundene Ausgabe)
Es ist ein Kreuz mit der Liebe: "Follow a shadow, it still flies you. Seem to fly it, it will pursue you. So court a mistress, she denies you. Let her alone, she will court you", wusste schon Shakespeares Zeitgenosse Ben Jonson.

ESRA erzählt die bekannte Geschichte von Anziehung und Abstoßung. Davon, dass zwei Menschen nicht zueinander finden, weil das richtige Gefühl stets zur falschen Zeit ankommt. Das tut auf Dauer der Liebe nicht gut, und deshalb ist ESRA auch keine Lovestory mit tragischem Schluss, sondern eine fast banale Geschichte über den langsamen Verlust der Liebe. Am Ende bleibt nur Bitterkeit.

Das alles erzählt Biller sehr gelassen, sehr lakonisch, sehr resigniert. So schreiben Menschen, die die Liebe überlebt haben. Ein Buch, das einen fertigmacht.

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24 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Belanglos, 8. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Esra (Gebundene Ausgabe)
Viel Heiho wurde über dieses Buch gemacht. Einen Tag nachdem ich es gekauft hatte, las ich in der Zeitung, daß der weitere Vertrieb durch eine einstweilige Verfügung gestoppt worden war. Streitpunkt war, daß sich einige der dort geschilderten Personen wiedererkannten und unangemessen dargestellt fühlten. Ob dies stimmt oder nicht kann ich natürlich nicht nachvollziehen.

Das Buch handelt von einer Beziehung zwischen dem Ich-Erzähler und der im Titel genannten Esra. Also ein altes Thema, wahrscheinlich genauso so alt wie die erste Erzählung, die noch aus "ughs" und "oghs" bestand. Die Beziehung scheint daran zu kranken, daß die Frau eine zögerliche, unentschlossene und seltsam lethargische Person ist, während der Ich-Erzähler eine egozentrische, krankhaft dominate Person ist. Die Erzählung schleppt sich mehr schlecht als recht durch die Beziehung, die immer wieder zwischen Trennung, Versöhnung und Sex pendelt.

Natürlich kannte ich bei der Lektüre den Hintergrund, aber ich glaube auch ohne ihn, wäre mir dieses Buch etwas seltsam vorgekommen. Alles wird erzählt wie bei einem Kneipengespräch. Wenn man von solchen Erzählungen nicht betroffen ist, erscheinen sie belanglos. Genauso ist es hier. Stellen Sie sich vor, Sie säßen auf einer Parkbank und jemand erzählt Ihnen seine Lebensgeschichte. Daß mag ja ganz nett sein, interessant ist es nicht. Es wird Sie kaum berühren. Dieses Buch hat mich nicht berührt. Ich habe es gelesen, war aber im Endeffekt nicht stärker gefangen als wenn ich die Sportnachrichten im Lokalteil einer Zeitung gelesen hätten, wobei ich dies aus gutem Grunde nicht tue.

Maxim Biller schafft es in den "Moralischen Geschichten" in der F.A.Z. am Sonntag immer wieder nette Geschichte zu entwickeln. Hier hat er dies m.E. nicht geschafft. Vielleicht war er zu stark in der Realität gefangen um erfolgreich in die Fiktion zu schreiten.

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