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Escudo
 
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Escudo [Gebundene Ausgabe]

Thomas Gifford
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (2003)
  • ISBN-10: 3785720963
  • ISBN-13: 978-3785720967
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,6 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.443.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Gifford
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Artur Virgilio Alves Reis, geboren um die Jahrhundertwende in Lissabon, wusste von Kindheit an, dass er zu Höherem befähigt war, als seinen Vater in dessen Betrieb als Leichenbestatter zu beerben. Nachdem er über seinem Stand geheiratet hatte, wartete er nur noch auf die Gelegenheit, sich zu beweisen. Und wenn sie nicht kommt, muss man sie erzwingen. Mit einem gefälschten Diplom der Universität Oxford in der Tasche reist Alves, begleitet von seiner jungen Frau, in die portugiesische Kolonie Angola. Dort hat man auf einen jungen Ingenieur mit seiner Qualifikation gerade gewartet. Binnen kurzem ist er nicht nur Direktor des Amtes für öffentliche Aufgaben, sondern auch Chef der angolanischen Eisenbahnen. Sein Glück könnte vollkommen sein, wäre da nicht die Furcht, das sein Schwindel irgendwann einmal aufgedeckt werden könnte. Als ihm darum das Angebot unterbreitet wird, die Eisenbahngesellschaft zu kaufen, fordert er sein Glück mit einem ungedeckten Scheck in Millionenhöhe heraus - und seine ganze Geschichte fliegt auf. Alves ist wieder dort, wo er hergekommen ist. Schlimmer noch, er sitzt im Gefängnis. Dort hat er viel Zeit zum Nachdenken. Und er fragt sich, wo eigentlich das Geld herkommt, nach dem er sich so sehnt. Nun, es wird ausgegeben durch die Bank von Portugal, und die ist in jenen Jahren zum überwiegenden Teil in Privatbesitz. Tatsächlich ist das Geld, das die Bank herausgibt, durch die dortigen Einlagen in keiner Weise gedeckt. Die beste Methode, wirklich reich zu werden, wäre somit, eine Bank zu gründen, mit der Lizenz zum Gelddrucken. Richtiges Geld, Escudos. In derselben Druckerei, mit denselben Druckstöcken, ganz - oder zumindest fast - offiziell. Mit Hilfe eines alten Kumpels aus Lissabon, eines undurchsichtigen Deutschen und eines zwielichtigen belgischen Bankiers gelingt der Coup. Die vier machen sich die Tatsache zunutze, dass die Wirtschaft Angolas derart bankrott ist, dass es dort keine legitime Währung mehr gibt. So wird Geld für Angola gedruckt, doch man ""vergisst"" dabei den zusätzlichen Aufdruck, sodass die Scheine nun von portugiesischem Geld nicht mehr zu unterscheiden sind. Ein perfekter Plan. Und niemand wäre Alves Reis auf die Schliche gekommen, wäre da nicht jene faszinierende skandinavische Schauspielerin gewesen, die ihn in die Mysterien der Liebe einführte und ihn blind machte für alles, was ihm bislang wichtig gewesen war. Zum Beispiel Geld ..."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Als Leser aller anderen Bücher von T. Gifford war ich auf sein neuestes Buch ziemlich gespannt und war... zunächst entäuscht. Die erste Hälfte des Buches liest sich teilweise wie ein Buch über Volkswirtschaft und hat mich durch die ausführliche Darstellung, die durchaus auch Längen hat, etwas verwirrt.
Allerdings etwickelt das Buch ab der zweiten Hälfte eine Eigendynamik und eine Spannung, dass es schwerfällt, es wegzulegen. Man will dann unbedingt wissen, wie die Geschichte um Alves Reis weitergeht! Kann so ein gigantischer Schwindel gut gehen?
DAS soll hier natürlich nicht offen gelegt werden. Bleibt nur anzumerken, dass es Alves Reis und die anderen tätsächlich gegeben hat...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jamur
Format:Taschenbuch
Escudo von Thomas Gifford ist anders als sein bekanntester Roman Assassini oder Gomorrha und Protector, die ich ebenfalls schon gelesen habe. Wer diese Bücher kennt, könnte einen Thriller erwarten. Tatsächlich ist Escudo nicht mal ein Krimi. Es erinnerte mich von seiner Art eher an den Film "Der Clou", also einer Ganovengeschichte.

Alves Reis wächst in ärmlichen Verhältnissen in Portugal um 1900 auf. Schon in jungen Jahren macht er sich auf, mit seiner schlitzohrige kriminelle Energie die Welt zu erobern. Anfänglich erschleicht er sich mit einem gefälschten Zeugnis einen guten Posten in der Kolonie Angola. Nach einem kurzfristigen Absturz plant er den Coup seines Lebens: er möchte die Lizenz zum Gelddrucken und gründet eine eigene Bank.

Ich finde das Buch einfach Klasse! Eine nette, sehr unterhaltsame Geschichte, die mich an einige Stellen zum Schmunzeln angeregt hat. Dabei wird die Geschichte im Flair der zwanziger Jahre beschrieben. Und gerade das macht dieses Buch aus, nur dieser Zeit können Ganoven so angenehm sympathisch wirken. Empfehlenswert!

Die Geschichte klingt fantastisch, sie beruht aber auf wahre Tatsachen. Alves Reis, seine Komplizen und ihr Coup hat es tatsächlich gegeben. Reis hat sogar ein Buch geschrieben. Und die Portugiesen-Banknoten-Krise führte tatsächlich zum Sturz der Regierung. Siehe englische oder portugiesisches Seiten von Wikipedia (Suchbegriff: "Alves Reis")
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kalaha
Format:Taschenbuch
"Escudo" ist das erste Buch, dass ich von Thomas Gifford gelesen habe.

Ich finde das Buch gelungen, weil es auch Lesern, die nicht so sehr mit den Gesetzen, Verflechtungen und Gepflogenheiten der Wirtschaft vertraut sind, der Handlung gut folgen können. Da der Protagonist sich vieles im Selbststudium aneignen muss, nimmt T. Gifford diese Gelegenheit wahr, dem interessierten Leser das Rüstzeug an die Hand zu geben, das der Leser braucht, um die weitere Geschichte zu begreifen. Auch die Beschreibungen der Städte, Häuser, Räume etc. hat mich fasziniert. Ich habe selten die örtlichen Gegebenheiten so plastisch beim Lesen vor mir gesehen.

Also: keine Angst vor diesem Wirtschaftskrimi, sondern lesen!
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