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Eschatologie - Tod und ewiges Leben: Mit einem neuen Vorwort von Papst Benedikt XVI [Gebundene Ausgabe]

Benedikt XVI.
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Januar 2012
Als sein am besten durchgearbeitetes Werk hat Kardinal Ratzinger seine Eschatologie bezeichnet, die hier in einer Neuausgabe der 6. erweiterten Auflage von 1990 vorgelegt wird. Wie wichtig ihm dieses Werk auch heute noch ist, zeigt am Besten die Tatsache, dass Papst Benedikt sich die Zeit nimmt, in einem ausführlichen neuen Vorwort die Knackpunkte der Diskussion um seinen Standpunkt noch einmal deutlich herauszustellen. Dieses Werk Joseph Ratzingers, erstmals erschienen 1977, gehört zweifellos zu den theologischen Standardwerken. Auch nach 30 Jahren beeindruckt die theologische Dichte, die Eigenständigkeit der Reflexion, die Tiefe der angebotenen Lösungen für die Fragen um Tod und Unsterblichkeit der Seele, Auferstehung der Toten, Wiederkunft Christi, Jüngstes Gericht, Hölle, Fegefeuer, Himmel.Die Eschatologie behält ihre Bedeutung als theologisches Grundlagenwerk ebenso wie als wichtiges Dokument, das tiefe Einblicke in das theologische Denken Papst Benedikts XVI. gewährt.In seinem bedeutendsten theologischen Werk klärt Joseph Ratzinger die Fragen um Tod, Unsterblichkeit der Seele, Auferstehung und ewiges Leben.

Wird oft zusammen gekauft

Eschatologie - Tod und ewiges Leben: Mit einem neuen Vorwort von Papst Benedikt XVI + Die Heilige Schrift: Meditationen zur Bibel + Jesus: Meditationen zu den Gleichnissen Jesu
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 231 Seiten
  • Verlag: Pustet, Regensburg; Auflage: Nachdruck der 2. Auflage 2007. (Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791720708
  • ISBN-13: 978-3791720708
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.007 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Joseph Ratzinger wurde 1927 in Marktl am Inn geboren. Er war Professor für systematische Theologie in Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg und jüngster theologischer Berater auf des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65). 1977 wurde er Erzbischof von München und Freising. 1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Glaubenskongregation. Am 19. April 2005 wurde er als erster Deutscher seit 482 Jahren auf den Heiligen Stuhl gewählt.
Am 28.2.2013 trat Benedikt XVI. vom Amt des Papstes zurück.

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5.0 von 5 Sternen Der Anker. 17. Mai 2007
Von Cittadino
Format:Gebundene Ausgabe
Gottlob ist dieses große Werk von 1977 neu aufgelegt worden. Joseph Ratzinger hat sich damals, wie man hört, den Zorn der überwiegenden Mehrheitsfraktion der Theologen deutscher Zunge zugezogen (und viele verzeihen ihm bis heute nicht), weil er, eigentlich UNWIDERLEGBAR (!), herausgearbeitet hat, dass die christkatholische Lehre von den letzten Dingen mitnichten platter Neuplatonismus ist, sondern DIE Botschaft; und dass keine Philosophie und keine gnostische Theologie postmoderner Machart imstande ist, adäquate "Erkenntnisse" zu liefern. In Kürze wird man aber jubeln, dass der heutige Papst den Mut fand, sich zur Wahrheit der dogmatischen Definitionen von 1336 (Benedikt XII.) zu bekennen: Die Kirche darf von den "letzten Dingen" nicht schweigen. Was seine brutalen Kritiker aber geflissentlich mit Schweigen übergingen, das ist die Tatsache, dass Ratzinger zugleich die Courage hatte, die überlieferte Dogmatik zu entstauben. (Traditionsbetonte Kleriker erwarteten vielleicht schon deshalb, dass im eucharistischen Lehrschreiben "sacramentum caritatis" von 2007 nur höchst verhalten zu Messfeiern für die Verstorbenen ermutigt wird.) Dreh- und Angelpunkt katholischer Religion ist nämlich nicht ein mit kitschig anthropomorphen Vorstellungen tapezierter, modifizierter "Ahnenkult", sondern die Liebe Gottes, wirkmächtig unter uns. Aber das geoffenbarte Glaubenswissen über das Schicksal der Seelen gehört dazu, zum depositum fidei und kann nicht zur Marginalie degradiert werden, weil die Abwertung dieser Dimension zugleich die Wahrheit der Liebe lädiert, die zu Tod und Vollendung immer Antwort fordern wird.

Mit diesem Buch ist der damals in Regensburg lehrende Dogmatiker sehr tief in die Materie eingestiegen. Man ahnt, was er auf anderen Teilgebieten des Fachs noch hätte leisten können, wenn nicht der Papst ihn zunächst 1977 quasi im Alleingang zum Münchner Erzbischof berufen (und sein Vorgänger als Papst ihn dann nach Rom "motiviert" hätte). Joseph Ratzinger hat einen unerhört wichtigen Dienst für Theologie und Kirche geleistet, längst bevor er zum "deutschen Papst" aufrückte. Auch dieses Schlüsselwerk hat einen Anker ausgeworfen, der dem Schifflein Petri noch heute beste Dienste leistet; aber, aber es ist schwer, schwer zu lesen.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen platonischer einschlag deutlich spürbar 24. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
diese eschatologie ist logisch gänzlich nachvollziehbar- jedenfalls dann, wenn man mit ihren axiomen einverstanden ist.
so beantwortet der autor in apologetischer weise die grundfragen der eschatologie und dies freilich nach röm.- kath. paradigma.
von daher ist dieses werk auch für protestanten ein paradebeispiel, wie katholische dogmatik funktioniert, welche vorteile das kath. traditionsprinzip hat und welche schwierigkeiten das den protestanten so liebe prinzip: "sola scriptura" gerade im hinblick auf logische zusammenhänge bereiten kann. andererseits muss sich diese eschatologie den vorwurf gefallen lassen die biblische anthropologie (auch wenn diese nicht einheitlich ist) zugunsten platonischer logik deutlich in den hintergrund verschoben zu haben, um eine einheitliche lehre ausarbeiten und vertreten zu können, sodass hier nun auch deutlich der nachteil gegenüber dem protestantischen pluralismus deutlich wird: die biblische vielgestaltigkeit wird aufgrund logischer zwänge deutlich verkürzt!
diese kritik, und das sei am ende allerdings nochmals gesagt, kann der sachlichen qualität dieses werkes aber keinen abbruch tun; die kath. sicht auf die letzten dinge wird aufs klarste dargestellt und dies in wahrlich virtuoser form.
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34 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nähe zur Naturwissenschaft 27. April 2007
Von Klaus Grunenberg VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn Joseph Ratzinger, unser Papst Benedikt XVI. etwas in die Hand nimmt, dann kann man davon ausgehen, daß er etwas daraus formt, was Bestand haben möchte.
Und genauso wie er im Blickfeld eines etwa genauen Beobachters auf der Erde läuft, eben mit einer katzenhaft anmutigen selbstsicheren Art, genau so beinhaltet er seine Werke, die er schreibt.
Und in seinem Alter sich wieder und wieder mit theologisch-philosophischen Gedankengängen zu befassen, das erfordert, da Neues (vom Leser!) nur geahnt werden kann, immer wieder Umwälzung schon mal bedachter Gedanken hin zu Ergebnissen. In diesem Werk ist es die Eschatologie, also die Vorstellung über die Endzeit, die ihn umtreibt und da ist er (natürlich!) befangen von katholischer Sichtweise (Parusie und linearem Verlauf der Zeit, also von der Schöpfung bis zur erwarteten Endzeit). Dabei wäre zu fragen, ob dieses Thema denn so wichtig wäre, oder ist es etwa gar so weit schon?

"Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt",
könnte man spaßhalber argumentieren, wenn man die immer wieder geübte Überarbeitung dieses Werkes im Auge hat.
Doch es ist ja mehr, was in diesem Buch zur Geltung kommt.
Um Leben und Tod geht es somit. Das ist viel, ja es ist dies das eigentliche Thema unseres Lebens.

Und hier kann ein Mann, der vieles gesehen, erlebt und mitgestaltet hat und der dem Tridentinum offensichtlich wohlwollend gegenüber steht, eben aus dem Vollen schöpfen.
Den Begriff der Seele wieder erneut ins Bewußtsein zu bringen, ist sein Verdienst. Und das ist ebenfalls viel.
Die Begegnung mit der modernen Wissenschaft, die auf dem Weg ist, das, was wir Leben nennen, zu erforschen, wird deutlich beim Lesen dieses profunden Werkes, nur der Umkehrschluß mag vielleicht noch ausbleiben, nämlich der, daß alles auch ohne messianische Vermittlung möglich, allein durch göttliches Dasein (Liebe!).
Und außerdem ist es doch erstaunlich, daß vielleicht die Alten es schon gewußt (besser geahnt) haben könnten, was die Wissenschaft so schwer nur bergen kann (nämlich den Grund und das Ziel entstehenden Lebens).

So betrachtet ist dieses Werk, besser seine jetzige Überarbeitung (sollte man vielleicht sagen) und vor allem das Vorwort dazu geeignet, die zuversichtliche Diskussion darüber, ob wir endlich sind oder eben unendlich (was uns erheblich erfreuen würde!), wieder anzufachen.
Dazu und zu neuen Werken kann man nur weiterhin Gesundheit wünschen!
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