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Es waren Habichte in der Luft: Roman [Taschenbuch]

Siegfried Lenz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1969
Als 1951 dieser erste Roman von Siegfried Lenz erschien, war sich die Kritik spontan einig: hier kündigt sich ein Erzähler an, der eine eigene Sprache spricht, eindrucksvoll und unverwechselbar. Der Roman spielt kurz nach dem Ersten Weltkrieg im russisch-finnischen Grenzgebiet. Ein Lehrer versucht nach dem politischen Umsturz seinen Verfolgern zu entgehen. Seine Tarnungsmanöver werden jedoch von den Bewohnern des Grenzdorfes durchschaut. Das Ganze ist so unsentimental scharf und richtig gesehen, so klar profiliert und in der Aktion motiviert, daß man dem jungen Autor Siegfried Lenz einen Platz unter den Hoffnungen unserer jungen erzählenden Literatur einräumen muß.Karl KornInzwischen hat Lenz seinen Rang in der deutschen Nachkriegsliteratur durch ein kontinuierlich gewachsenes Werk eindrucksvoll bestätigt.

Wird oft zusammen gekauft

Es waren Habichte in der Luft: Roman + So zärtlich war Suleyken: Masurische Geschichten + Der Geist der Mirabelle: Geschichten aus Bollerup
Preis für alle drei: EUR 23,75

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 1969)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423005424
  • ISBN-13: 978-3423005425
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 277.414 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Siegfried Lenz gehört zu den wichtigsten Vertretern einer Autorengeneration, die die Zeit des Dritten Reiches und ihre Auswirkungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft literarisch verarbeitet hat. Seine Romane, allen voran "Die Deutschstunde" von 1968, machten ihn einem internationalen Publikum bekannt und gehören heute längst zum Lesekanon nicht nur an deutschen Schulen. Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und studierte nach dem Krieg Philosophie, Anglistik und Deutsche Literaturgeschichte in Hamburg. Er war zunächst als Journalist für "Die Welt" tätig, bevor er sich 1951 entschied, als freier Schriftsteller zu arbeiten.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt. Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich. Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es waren Habichte in der Luft.

Roskow bemerkte sie nicht; er stand am Fenster seines Gasthauses und beobachtete ein Sperlingsweibchen, das über das Geländer der Holzbrücke flog, hart am Wasser des engen, energischen Baches entlangsegelte, plötzlich aber kehrtmachte und sich in unvermuteter Entscheidung auf einen häßlichen, verrunzelten Stein am Rand des Baches niederließ.

Der Vogel hat gewiß Durst, dachte Roskow.

Er irrte sich. Der Vogel tauchte seinen harmlosen Schnabel nicht ein einziges Mal ins Wasser. Der Vogel bewegte seinen kleinen leichten Kopf als ob er jemand erwartete. Roskow blieb am Fenster stehen. Er ließ sich die Sonne, die uralte Sonne, auf seine Bartflechte und auf sein schwarzes Haar scheinen und wartete. Da kam, auch über das Geländer der Holzbrücke, ein Sperlingsmännchen angeflogen. Während des Fluges, vielleicht aber auch schon früher, hatte es das Sperlingsweibchen auf dem verrunzelten Stein entdeckt. Die beiden Tiere stürzten aufeinander los, bissen sich, schlugen mit den Flügeln, zitterten wie in großer Erwartung und flogen plötzlich davon, jedes in eine andere Richtung.

So, so, dachte Roskow. Es ging ihn eigentlich nichts an, aber er ärgerte sich, daß die Vögel auseinanderflogen, als ob gar nichts geschehen wäre. Roskow murmelte halblaut: "Mir scheint, die Vögel haben ein schlechtes Gedächtnis. Außerdem sind sie gewissenlos."

"Das stimmt", sagte da jemand unter seinem Fenster, "das stimmt haargenau."

Roskow beugte sich über die Fensterbrüstung. Er bemerkte einen schmalbrüstigen, kleinen Mann in einem sehr zerschlissenen russischen Kittel. Er trug einen Pappkarton in der Hand und lächelte zu Roskow hinauf. Er lächelte oder grinste. Roskow konnte das nicht genau erkennen.

"Hast Du auch die Vögel beobachtet?"

"Ja", sagte der Mann mit dem Pappkarton. "Und?"

"Sie haben kleine Köpfe."


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lenz' Erstlingswerk - Es waren Habichte in der Luft 29. Februar 2004
Format:Broschiert
Ein wunderbar geschriebender Roman, der allen Freude machen wird, die Sprache lieben! Das Bild der Habichte zieht sich wie ein roter Faden durch die kurze Leidensgeschichte des politisch verfolgten finnischen Lehrers Stenka, der versucht, in einem engmaschigen Dorfumfeld seinen Peinigern zu entkommen. Lenz' Sprache erweckt in zahlreichen Personifizierungen die Natur zu neuem Leben und rankt sie einprägsam um die Haupthandlung.
Dass Lenz erst 26 Jahre alt war, als er diesen Roman verfasste, trägt nur noch mehr zum dankbaren Erstaunen über dieses wortkräftige Werk bzw. dessen Handlung bei. Ein Roman, dessen Qualität sich leider in seinen letzten Arbeiten ("Fundbüro") nicht wieder finden lässt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste zuerst! 30. Dezember 2006
Format:Taschenbuch
Lenz schrieb sein bestes Buch gleich zu Beginn seiner Laufbahn als einer der besten deutschen Nachkriegsautoren. Unglaublich, mit welchen Sprachbildern er ganz alltägliche nebensächliche Dinge wiedergeben kann. Und nichts wiederholt sich. Wer Freude an der Sprache von Stefan Zweig hat, wird hier eine Steigerung erfahren. Leider hat Lenz das Niveau in dieser Hinsicht nicht halten können, trotz großartiger Romane wie Deutschstunde und Heimatmuseum. Hervorragend auch die Charakterisierung der handelnden Personen, bis hin zu den Nebenfiguren wie der Witwe im Hause von Leo oder dem Korporal. Man kann mit dem Erkki förmlich mitfühlen, der den gesuchten Lehrer Stenka (anfangs) eigentlich anŽs Messer liefern will, es aber dann doch nicht fertig bringt und später mit ihm flieht. Auch er wird plötzlich zum Gejagten. Und über allen kreisen ständig die Habichte. Für mich eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Thomas Kolb, Hattingen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Finnische Bürgerkrieg als Kulisse 9. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Mit diesem Roman startet Siegfried Lenz im Jahr 1951 als 25-Jähriger seine literarische Laufbahn. Die Zutaten sind relativ einfach: Verfolgung politischer Abweichler, Flucht, eine Liebesgeschichte, und das alles im bäuerlichen Umfeld des finnisch/russischen Grenzgebietes vor dem Hintergrund des Finnischen Bürgerkriegs. Dieser völlig vergessene Krieg fand Anfang 1918 statt, nachdem Finnland von den russischen Bolschewiki in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Er dauerte keine vier Monate und endete - anders als in Russland - mit dem Sieg der bürgerlichen Kräfte. Kann Siegfried Lenz aus diesem Szenario ein gutes Buch schaffen? Die geschichtlichen Ereignisse bleiben Kulisse, auch kommt der Roman nur langsam in Fahrt; im letzten Drittel gewinnt er aber an Tempo und Spannung und lässt das literarische Talent des Autors erkennen.
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