Wir selbst sind Hovawartbesitzer und wir haben uns gefreut mal ein Buch lesen zu können, wo jemand seine Erfahrungen mit dieser Rasse erzählt. Wir kennen einige andere Hovibesitzer und deren Flegel" und wundern uns immer wieder wie ähnlich sich doch alle sind. Daher dachten wir, dass es sicher auch interessant wäre, die Geschichten und Erfahrungen in einem Buch von jemand völlig fremden zu lesen.
Uns hat das Buch bitter enttäuscht.
Das Buch ist ziemlich unpersönlich geschrieben. Ich konnte mich zu keiner Zeit mit der Autorin identifizieren und in sie hineinversetzen. Sie schreibt Streiche auf, die der Welpe gemacht hat aber alles sehr unpersönlich, so dass ich als Leser dachte, ja und dann hat der Hund eben das Hemd geklaut und angekaut. Es fehlte mir der persönlich Touch, die Emotionen. Zu keiner Zeit im Buch dachte ich mir, oh je was hat die Hündin jetzt wieder angestellt oder was erwartet die Besitzer nun schon wieder. Da war nichts von Spannung zu spüren.
Auch die diversen Verletzungen an den Pfoten, die wir von unserem auch sehr gut kennen, wurden sehr platt beschrieben und völlig emotionslos.
Auch fehlen sehr viele Hovawarttypsiche Eigenschaften, die Sturheit, die Intelligenz, das Überlegen, das immer wieder Herausfordern, ...
Der Hund der Autorin ist plötzlich erwachsen und das Buch hört auf. Wo bleiben die Erfahrungen mit der erwachsenen Asta? Wie anders war sie als erwachsene Hündin und wie war es als sie älter wurde. Die letzten Seiten gingen mir viel zu schnell.
Uns hat das Buch nicht gefallen und wir würden es niemandem weiter empfehlen. Für jemanden der sich einen Hovawart anschaffen will, ist dieses Buch nichts. Es spiegelt viel zu wenig die Eigenschaften des Hovawarts wider. Auch fehlt die Zweifelung die jeder Hovawartbesitzer besonders in der Flepgelphase hat. Über das Leben mit dem Hovawart gibt es sovieles zu erzählen und vorallem lustiges, das hätte man viel besser verpacken können. Es fehlt in dem Buch an allen Enden und Ecken. Die Tipps", wenn man sie denn als solche bezeichnen kann, sind total überflüssig und fehlanplatz.
Mein Mann und ich haben uns die ganze Zeit über beim Lesen gefragt, ob die Autorin auch wirklich einen Hovawart hatte. Es hätte auch irgendein Hund sein können.
Hätte das Buch einen anderen Titel, wäre es sicherlich eine nette Geschichte über eine Hündin, wenn auch sie etwas langweilig geschrieben ist und nicht wirklich spannend.