Auch wenn man vielleicht nicht gerade überbordende Härtegerade erwarten sollte: Endlich mal wieder ein Album, das sich trotz aller Lala-Freundlich-Singles, die die Musiksender haben wollen, traut, durchweg eine knappe Stunde edler Depression zu zelebrieren.
Das Album beeindruckt ungemein, gerade weil man die durchweg klasse daher kommenden Singles gewohnt ist und eigentlich erwartet, dass das die mit Abstand besten Songs des Albums sein sollen. In Wahrheit befindet sich unter den 12 Songs kein einziger, der auch nur streckenweise enttäuscht, der nicht eine Single hätte werden können, oder der die Atmosphäre vermissen lässt, die so ein melancholisch-flottes Album haben muss.
Vor allem merkt man aber, dass die Songs vom guten Gesang leben - Eva B. zieht sich wirklich einen Strauß von Göttermelodien aus dem Hals, dass man einmal mehr nur ungläubig staunend zuhören kann.
Warten auf die nächste CD ist erlaubt...