Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Es irrt nicht nur der Chef
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Es irrt nicht nur der Chef [Taschenbuch]

Annette Krenovsky , Wilfried Reiter
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Haben Sie sich heute schon geirrt? Eine falsche Entscheidung getroffen, voll danebengegriffen? Manche Fehler im Beruf lassen sich zwar unter den Teppich kehren, schönreden oder der harten Konkurrenz, der schlechten Konjunktur oder den bösen Mitarbeitern in die Schuhe schieben. Sie ärgern sich aber trotzdem über diese Fehler und wollen sie künftig vermeiden. Kein Problem: 90 Prozent aller Fehlentscheidungen sind unnötig!

In diesem Buch lernen Sie die verbreitetsten Fehler der Entscheidungsfindung kennen: Entscheidungen, wo (noch) keine Entscheidungen anstehen, Entscheidungen, bei denen Sie es sich zu leicht oder zu schwer machen. Viele praktische Erfolgsregeln, Beispiele und Checklisten helfen Ihnen, sicher und zielorientiert zu entscheiden und vom Erfolgskurs nicht abzukommen.

Über den Autor

Annette Krenovsky wurde 1956 geboren und ist Diplom-Psychologin. Seit 20 Jahren arbeitet sie als Trainerin/Beraterin und Coach im Bereich Führungsverhalten und Personalauswahl. Seit 1996 ist sie Geschäftsführerin des “KK-Mediationsteams“ in Egmating/Obb. Außerdem ist sie Autorin des Buches Es irrt nicht nur der Chef. Erkennen Sie die fatalsten Denkfehler im Beruf und entscheiden Sie richtig, das auch im Kösel-Verlag erschienen ist. Beide Autorinnen sind Mitglied der Circlegroup.

Wilfried Reiter, geb. 1958, ist Diplom-Ingenieur (FH) und arbeitet als Berater, Trainer und Coach in systemischer Organisationsberatung und Projektmanagement-Methodik. 1999 gründete er in Wolnzach/Oberbayern die Gesellschaft für Management Design »In2ition«.

Auszug aus Es irrt nicht nur der Chef. von Annette Krenovsky, Wilfried Reiter. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort

Fehlentscheidungen sind ärgerlich –und unnötig.

Haben Sie sich heute schon geirrt?

Wann haben Sie Ihre letzte Fehlentscheidung getroffen, einen Bock geschossen, voll danebengetippt? So etwas macht Sie wütend, nicht wahr? »Das hätte ich mir doch gleich denken können!« Machen Sie sich manchmal diesen Vorwurf? Dann sind Sie hier richtig. Fehlentscheidungen sind ärgerlich – und unnötig. Viele Menschen halten gelegentliche Fehlentscheidungen für unvermeidbar: »Man kann nicht immer richtig liegen!« Das ist die Ausrede der Unwissenden. Tatsache ist: Neun von zehn Fehlentscheidungen lassen sich vermeiden. Sie ahnen das wohl schon. Deshalb halten Sie dieses Buch in Händen.
Müssen Sie es auch lesen? Nicht unbedingt. Zwar sind Fehler manchmal ärgerlich und haben schwere Konsequenzen. Doch nicht jeder Fehler fällt tatsächlich auf. Dank jahrelanger Übung gelingt es meist tadellos, eigene Fehler unter den Teppich zu kehren, schönzureden oder der Konjunktur, den unkundigen Kunden, den bösen Kollegen oder dem Management in die Schuhe zu schieben. Fehler fallen auch deshalb oft nicht auf, weil andere sie wohl oder übel ausbügeln. Macht der Chef einen Fehler, bügeln ihn seine Mitarbeiter stillschweigend aus. Machen die Mitarbeiter Fehler, schiebt’s ein guter Chef auf die böse Konkurrenz oder den Lieferanten.
An dieser Stelle könnten Sie die Lektüre beenden und künftig so weitermachen wie bisher. Fehler gemacht? Tarnen und Täuschen! Oder wie die Amerikaner sagen: »Cover your ass!« Leider hat die Sache einen Haken: Die meisten Menschen hassen Fehler. Sie möchten – so unglaublich das in unserer Zeit für manche klingen mag – das, was sie machen, gut machen. Sie leiden unter schlampiger Arbeit, geplatzten Projekten, Fehlentscheidungen und dem ständigen Nacharbeiten der Folgen mangelhafter Entscheidungen. Wenn wir bei der Beratung, im Coaching oder im Seminar solche Fehlentscheidungen ausbügeln helfen, sind gewissenhafte Menschen zunächst einmal dankbar. Doch sofort danach kommt regelmäßig die Frage »Hätten wir das nicht von vornherein vermeiden können?«. Die traurige Antwort: in 90 Prozent der Fälle: ja! Fehlentscheidungen sind kein hinzunehmendes Übel. Sie lassen sich vermeiden.
Um Fehler zu vermeiden, liegen viele Menschen vor schwerwiegenden Entscheidungen nachts wach, wälzen sich im Bett und ihre Entscheidungsoptionen im Kopf hin und her. Sie ärgern sich, wenn sich herausstellt, dass sie danebengetippt haben. So viel sei schon verraten: Wenn Sie vor schweren Entscheidungen nicht schlafen können oder den Appetit verlieren, machen Sie etwas falsch – nämlich das Entscheiden. Entscheiden ist ein Handwerk. Wenn man es nicht beherrscht, hat man Bauchweh dabei – und trifft zu allem Übel auch noch die falschen Entscheidungen. Beherrscht man dieses Handwerk dagegen, schüttelt man die korrekten Entscheidungen quasi aus dem Handgelenk. Ein seltsamer Zusammenhang: Wer sich schwer tut mit Entscheidungen, trifft meist auch noch die falschen. Die richtigen Entscheidungen fallen leicht – wenn man weiß, wie’s geht.
Das ist das ganze Problem: Die meisten wissen’s nicht. Sie tun täglich, was sie nie gelernt haben: Entscheidungen treffen. Zwar ist eine Entscheidung das Selbstverständlichste, was ein Mensch fällen kann. Trotzdem hat uns niemand jemals gezeigt, wie man zu einer korrekten Entscheidung kommt. Alle Menschen treffen Entscheidungen. Doch nur die wenigsten wissen, wie man das richtig macht. Die meisten wissen noch nicht einmal, dass es so etwas wie Entscheidungsregeln gibt, die richtige Entscheidungen garantieren!

Entscheidungsfehler sind die wirksamste Art der Selbstsabotage.

Kein Wunder, dass der Entscheidungsprozess des uninformierten Menschen nur so vor Fehlern strotzt. Denkfehler, die nicht nur hin und wieder auftauchen, sondern so regelmäßig wie eine schlechte Angewohnheit den Menschen, seine Karriere und sein Unternehmen sabotieren. Entscheidungsfehler sind die wirksamste Art der Selbstsabotage. Sie ist vermeidbar. Denn Entscheidungen lassen sich schnell, einfach, sicher, zuverlässig und vor allem mit Erfolg fällen, wenn man die typischen Entscheidungsfehler vermeidet. Auf den folgenden Seiten finden Sie 17 der häufigsten Entscheidungsfehler. Wenn Sie diese Fehler vermeiden, werden Sie schnell, einfach und zuverlässig Entscheidungen fällen.
Im Endeffekt bedeutet das: sicherer, schneller und einfacher Erfolg haben. Und das wollen wir schließlich alle. Nicht nur beruflich, sondern auch privat. Das ist das erschreckend Schöne an den 17 typischen Entscheidungsfehlern: Sie sind universell. Sie passieren überall, wo Entscheidungen getroffen werden: im Beruf, in der Familie, im Verein, im Stadtrat ... Die meisten unserer Seminarteilnehmer berichten, dass sie mithilfe der optimalen Entscheidungsfindung nicht nur beruflich, sondern auch privat und familiär Etliches, was im Argen lag, wieder zurechtgebogen haben.
Es gibt einen optimalen Entscheidungspfad. Wer von ihm abweicht, versetzt sich selbst in Unsicherheit, Zweifel und Entscheidungsdruck, trifft Fehlentscheidungen und erleidet Schiffbruch. Wer dagegen den optimalen Entscheidungspfad wählt, trifft die richtigen Entscheidungen. Klingt einfach? Alles, was funktioniert, ist einfach. Sonst würde es nicht funktionieren.
Überzeugen Sie sich.

‹  Zurück zur Artikelübersicht