Kurzbeschreibung
»Es gibt nichts Gutes außer: man tut es.« So formulierte Erich Kästner seine Lebensphilosophie. Er war Vernunftsmensch voller Skepsis, Aufklärer ohne Hoffnung auf die Macht der Vernunft, Pessimist mit pädagogischen Neigungen. Seine unnachahmliche Mischung aus Poesie und Sachlichkeit spiegelt sich in den Gedichten, Chansons und Lebenszeugnissen Kästners wider, die hier ein umfassendes akustisches Portrait des Autors bilden. Musikalisch begleitet von den »Foxtrottels«.
Über den Autor
Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung". 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.Klaus Harpprecht, geboren 1927, hat als Journalist unter anderem für RIAS, SFB und ZDF gearbeitet. Von 1966 bis 1969 war er Leiter des S. Fischer Verlags und von 1972 bis 1974 Chef der Schreibstube und Berater von Willy Brandt. Er lebt als freier Schriftsteller in Frankreich.Hanjo Kesting, geboren 1943, Studium der Philosophie, Geschichte und Literatur in Köln, Tübingen und Hamburg. Seit 1969 beim Norddeutschen Rundfunk. Dort seit 1973 Leiter der Redaktion Kulturelles Wort. Gründete 1977 die Reihe "Autoren lesen", 1981 das Kulturjournal "Texte und Zeichen".