Kurzbeschreibung
Schulzeit unterm Hakenkreuz
Welche Folgen hatte die nationalsozialistische Machtergreifung für Erziehung und Unterricht? Wie hat sich die Machtausübung der politischen Führung auf die Praxis der Jugenderziehung ausgewirkt?
Welche Folgen hatte die nationalsozialistische Machtergreifung für Erziehung und Unterricht? Wie hatten diese sich in den zwölf Jahren verändert? Harald Scholtz betrachtet nicht zuerst das Bildungs- und Erziehungssystem, sondern sieht die Jugenderziehung als einen Teilbereich der Umerziehung aller Deutschen, wie der Nationalsozialismus sie anstrebte. Das ermöglicht, die Einwirkungen der »Hitler-Jugend« auf die Heranwachsenden und die Veränderung von Erziehungsinstitutionen im Zusammenhang zu erfassen. Eigenart und Reichweite der nationalsozialistischen Machtausübung auf dem Erziehungssektor werden konkret beschrieben. Sachdarstellung und Interpretation verbinden sich zu einer zusammenfassenden Geschichte der Erziehung unter der Herrschaft des Nationalsozialismus.
Inhalt
1. Fragestellung: Nationalsozialistische Machtausübung im Erziehungsfeld und der Anspruch auf Verfügung über die Jugend als Gegenstand historischer Erziehungsforschung
2. Grundlegung: Voraussetzungen für die Machtergreifung auf dem Erziehungssektor
3. Überblick: Phasen der Machtergreifung auf dem Erziehungssektor und Stufen einer machtpragmatischen Instrumentalisierung der Schulpolitik
4. Politische Entscheidungen: Agenturen zur Umstrukturierung des Erziehungsfeldes
5. Reichweite der Umerziehung: Hebel zur Umfunktionierung von Erziehungs- und Ausbildungsprozessen
6. Zwischenbilanz: Die Umerziehungspraxis der totalitären Bewegung
7. Auswirkungen und Ergebnisse: Sozialer Wandel in der Jugenderziehung unter dem Anspruch der Umerziehung
Anmerkungen
Verzeichnis der benutzten Quellen und der Literatur
Personenregister
Dr. Harald Scholtz (1930-2007) war Professor für Erziehungswissenschaft an der FU Berlin und einer der besten Kenner der nationalsozialistischen Pädagogik. Er hat zahlreiche Studien und Aufsätze zur politischen Bildung, zur Zeitgeschichte und zur Erziehungsgeschichte veröffentlicht.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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Klappentext
Welche Folgen hatte die nationalsozialistische Machtergreifung für Erziehung und Unterricht? Wie haben diese sich in den zwölf Jahren verändert? Harald Scholtz betrachtet nicht zuerst das Bildungs- und Erziehungssystem, sondern sieht die Jugenderziehung als einen Teilbereich der Umerziehung aller Deutschen, wie der Nationalsozialismus sie anstrebte. Das ermöglicht, die Einwirkungen der «Hitler-Jugend» auf die Heranwachsenden und die Veränderung von Erziehungsinstitutionen im Zusammenhang zu erfassen. Eigenart und Reichweite der nationalsozialistischen Machtausübung auf dem Erziehungssektor werden konkret beschrieben. Sachdarstellung und Interpretation verbinden sich zu einer zusammenfassenden Geschichte der Erziehung unter der Herrschaft des Nationalsozialismus.