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Erzähler der Nacht: Roman Gebundene Ausgabe – 17. Dezember 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 276 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Neuausgabe (17. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407810903
  • ISBN-13: 978-3407810908
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,6 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 365.453 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die aktuelle Sonderausgabe ist ein toller Anlass, diese Märchen neu zu entdecken.« Gong/ Bild+Funk

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Erzähler der Nacht
OA 1989 Form Roman Epoche Gegenwart
Das Thema des Romans Erzähler der Nacht ist das Erzählen selbst. Rafik Schami, der vor diesem Roman nur einzelne Märchen und Geschichten geschrieben hat, verbindet seine Texte in Erzähler der Nacht erstmals durch eine Rahmenhandlung. Ähnlich wie im Decameron (1470) von Giovanni R Boccaccio oder in der Novelle Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter (1795) von R Goethe kommt eine Erzählergemeinschaft zusammen, um eine Katastrophe abzuwenden.
Entstehung: Die Geschichten, die Schami in dem Buch sammelt, sind nicht am Schreibtisch entstanden. Der Autor erzählte sie auf seinen vielen Lesungen und entwickelte sie so lange weiter, bis sie schließlich für die Buchveröffentlichung reif waren. Schami lässt seine Erzählung im Jahr 1959 spielen – kurz vor dem Einzug des Transistorradios in Syrien, das ebenso wie der zunehmende Einfluss westlicher Traditionen dazu geführt habe, dass die Erzählkunst heute auch im Orient nicht mehr so weit verbreitet ist wie noch Ende der 1950er Jahre.
Inhalt: Kutscher Salim, der beste Geschichtenerzähler von Damaskus, verstummt. Seine mit ihm gealterte Fabulier-Fee hat ihn verlassen, um in den Ruhestand zu gehen. Da sie den Kutscher aber besonders sympathisch findet, hat sie sich mit dem Feenkönig darauf geeinigt, Salim noch eine Chance zu geben: Wenn es ihm gelingt, innerhalb von drei Monaten sieben einzigartige Geschenke zu erhalten, will der König eine junge Fee schicken, die ihm beim Erzählen hilft. Scheitert Salim, wird er nie mehr erzählen können.
Seine sieben Freunde – der Schlosser Ali, der Geografielehrer Mehdi, der Friseur Musa, der Ex-Minister Faris, der Kaffeehausbesitzer Junis, der amerikanische Emigrant Tuma und der Händler Isam – überlegen, wie sie Salim helfen können. Sie laden ihn zum Essen ein, kredenzen ihm sieben hervorragende Weine und sieben ausgesuchte Parfums. Selbst eine ausgedehnte Reise durch sieben Städte und über sieben Berge hilft nicht. Endlich, acht Tage vor Ablauf der Frist, kommen die Freunde auf die Idee, Salim die schönsten Geschichten vorzutragen, die sie kennen. Reihum soll jeder einen Abend mit Erzählen bestreiten.
Nach dem klassischen Reigenschema zieht jede Geschichte die nächste nach sich, und jeder Erzähler bemüht sich, seinen Vorredner zu übertreffen. Am letzten Tag ist Ali, der wortkarge Schlosser, an der Reihe. Er bringt seine Frau Fatmeh mit und lässt sie an seiner Stelle erzählen. Als sie geendet hat, ruft Salim »So eine Geschichte habe ich noch nie im Leben gehört!« – und hat die Sprache wiedergefunden.
Wirkung: Schamis Romanerstling wurde sofort ein Erfolg. Der Kritiker Jens Brünning lobte im Sender Freies Berlin: »Rafik Schamis Märchen, Fabeln und fantastische Geschichten sind die Fortsetzung von Tausendundeiner Nacht (entst. 8.–16. Jahrhundert) in unserer Zeit«. Schami, ein gewandter Propagandist in eigener Sache, stellte Erzähler der Nacht in zahlreichen Lesungen vor. Das Buch wurde mit vielen Preisen bedacht, darunter der Rattenfänger-Literaturpreis der Stadt Hameln. Zum Verkaufserfolg trug gewiss auch die sorgfältige Ausstattung des Buchs mit Zierleisten, farbigem Vorsatzpapier und Einband von Dorothea Göbel bei; die Stiftung Buchkunst wählte es dafür zu einem der schönsten Bücher des Jahres 1989. Es wurde in über zehn Sprachen übersetzt. M. E. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Salim aus Damaskus war früher Kutscher. Nun ist er alt geworden, seine geliebte Frau ist gestorben, und er versüßt sich den Lebensabend damit, regelmäßig ein paar Männer aus der Nachbarschaft zu treffen. Doch eines Tages passiert ihm etwas Sonderbares: Ihm erscheint seine Fee, seine Muse, könnte man sagen, und diese erklärt ihm, sie habe ihn nun lange begleitet, er habe dank ihrer Hilfe viele schöne Geschichten erzählen können, doch nun sei sie alt und könne nicht mehr bei ihm bleiben. Er habe noch ein paar letzte Worte, dann würde er stumm. Zunächst weiß der alte Kutscher nicht, was er davon halten soll, dann aber versammelt er die Freunde um sich, berichtet ihnen von der Fee, von seinem drohenden Verstummen und daß er nur eine junge, frische, neue Fee bekäme, wenn ihm sieben gute Dinge widerführen. Dann verstummt er tatsächlich. Die Freunde denken sich vieles aus, schließlich kommen sie auf die Idee, ihm Geschichten zu erzählen, jeder eine. Und so treffen sie sich nachts, um zu erzählen: schöne und traurige, witzige und märchenhafte Geschichten...
Rafik Schami läßt eine Welt aufleben, die sich wie eine Mischung aus "1001 Nacht" und dem arabischen Kulturkreis zur Zeit des Nasser-Regimes ausmacht. Zeitlich situiert wird die Handlung allein dadurch, daß immer wieder in den Gesprächen auch die Angst vor dem Geheimdienst deutlich wird und über die Politik geschimpft wird. Dies ist aber nur Rahmen, wenn er natürlich auch zum Lokalkolorit dazu gehört und das Buch insgesamt auch bereichert.
Wunderschön für Leute, die sich gern von Märchen verzaubern lassen, auch zum Vorlesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 1. September 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Nicht nur ein wenig erinnert Rafik Schamis "Erzähler der Nacht" an gediegene Rahmenerzählungen, an Hauffs Märchenalmanache vielleicht, vor allem aber an "Tausendundeine Nacht", und zwar im positiven Sinne: Eine Sammlung verschiedenster Erzählungen, die ihrerseits zusammengehalten werden von einer Rahmenerzählung, die es auch schon in sich hat.
Dem altehrwürdigen Kutscher Salim, einem begnadeten Geschichtenerzähler, erscheint eines Nachts seine treue Fee, die ihm Unheil ankündigt. Diese Fee ist nämlich auch nicht mehr die jüngste und wird demnächst pensioniert (respektlos formuliert) -- mit der Konsequenz, dass dem guten Salim ab sofort nur noch 21 Wörter bleiben. Hat er die gesprochen, wird er stumm sein für alle Zeiten. Und diese 21 Worte hat er schnell gesprochen... Aber wie's so üblich ist im Märchen, gibt es doch noch einen allerletzten Ausweg: Erhält der traurig Verstummte "sieben einmalige Geschenke in den nächsten drei Monaten, dann wird eine junge Fee" den Job übernehmen, und Salim wird weiter Geschichten erzählen können... Jetzt wird's natürlich spannend: Was für Geschenke sind da nur gemeint? Salims sieben Freunde haben so einige Ideen, doch auf die richtige Spur kommen sie natürlich erst im allerletzten Moment: Sieben Geschichten soll er erzählt bekommen! Bereits bei der allerersten kurzen Vorstellung der sieben Freunde ahnt man: Allein deren Biographien wären abenteuerlich genug. Was werden sie zu erzählen haben! Um's kurz zu machen: Einiges.

Sieben Nächte bleiben, jede Nacht für eine Geschichte...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "winklersylvia77" am 21. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Mein erstes Buch von Rafik Schami und schon bin ich süchtig. Schami erzählt eine einfache Geschichte so, dass man sich in 1001 Nacht versetzt fühlt.
Der Kutscher Salim ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, aber seine Erzählfee will in den Ruhestand und der König der Feen möchte für eine neue Fee eine Gegenleistung und das binnen drei Monaten. Salim erzählt seinen Freunden davon und verstummt danach. Die kommen auf alles mögliche, um ihm zu helfen, jedoch sind es am Ende Geschichten, die sie als Geschenke machen sollen. Also werden sieben verschiedene Geschichten erzählt. Man verliert sich in den sieben erzählten Geschichten, aber auf angenehme Weise.
Es ist ein Buch zum Abtauchen in eine andere Welt und zum Vergessen des Stresses.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 1. September 2011
Format: Taschenbuch
Nicht nur ein wenig erinnert Rafik Schamis "Erzähler der Nacht" an gediegene Rahmenerzählungen, an Hauffs Märchenalmanache vielleicht, vor allem aber an "Tausendundeine Nacht", und zwar im positiven Sinne: Eine Sammlung verschiedenster Erzählungen, die ihrerseits zusammengehalten werden von einer Rahmenerzählung, die es auch schon in sich hat.
Dem altehrwürdigen Kutscher Salim, einem begnadeten Geschichtenerzähler, erscheint eines Nachts seine treue Fee, die ihm Unheil ankündigt. Diese Fee ist nämlich auch nicht mehr die jüngste und wird demnächst pensioniert (respektlos formuliert) -- mit der Konsequenz, dass dem guten Salim ab sofort nur noch 21 Wörter bleiben. Hat er die gesprochen, wird er stumm sein für alle Zeiten. Und diese 21 Worte hat er schnell gesprochen... Aber wie's so üblich ist im Märchen, gibt es doch noch einen allerletzten Ausweg: Erhält der traurig Verstummte "sieben einmalige Geschenke in den nächsten drei Monaten, dann wird eine junge Fee" den Job übernehmen, und Salim wird weiter Geschichten erzählen können... Jetzt wird's natürlich spannend: Was für Geschenke sind da nur gemeint? Salims sieben Freunde haben so einige Ideen, doch auf die richtige Spur kommen sie natürlich erst im allerletzten Moment: Sieben Geschichten soll er erzählt bekommen! Bereits bei der allerersten kurzen Vorstellung der sieben Freunde ahnt man: Allein deren Biographien wären abenteuerlich genug. Was werden sie zu erzählen haben! Um's kurz zu machen: Einiges.

Sieben Nächte bleiben, jede Nacht für eine Geschichte...
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