Alle möglichen Bücher handeln nur davon, wie man hingelangt. Dann endet der "Beistand". Dieses Buch hier hilft einem aber weiter. Wie gehe ich damit um ,was kommt ..(komm ich jetzt in die "Klappsmühle"?)-vielleicht bin ich ängstlich oder mein Ego kämpft sehr stark aber ich fühlte mich aufgehoben, unterstützt und bestätigt beim Lesen. Und auch ermutigt.
Wer nicht so richtig weiter weiß oder sich für andere Menschen interessiert, die erwacht sind und ihr Leben nun versuchen neu zu ordnen oder ihren Weg einfach weitergehen, der ist bei Kornfield richtig gut aufgehoben.
Außerdem tut es gut, das er diese Erfahrungen nicht so hochhebt, als wäre der Mensch nun etwas ganz Besonderes, eine unumstößliche Autorität sozusagen, wie ich es oft in der Literatur wahrnehme. Sondern das es ganz normal ist. Sich dem Leben hinzugeben und Erfahrungen innerlich zu integrieren bedeutet eigentlich das Gegenteil von Autorität. Letztendlich findet kein Streben mehr statt, denn man weiß das alles gut ist wie es ist. Das Erwachen ist vielleicht nichts Absolutes weil diese Wahrnehmung sich schwer bestätigen läßt. Und wird meiner Meinung nach ganz unterschiedlich erlebt, je nach Erkenntnisstand -vielleicht auch mit Selbstzweifeln, weil einen keiner mehr zu verstehen scheint, bei anderen mit absoluter Glückseeligkeit weiter nichts.
Diese Erfahrungen sind nicht immer das Endgültige sie verändern sich, da sich alles zu verändern scheint und es gilt, nicht festzuhalten, absolut loszulassen, im Alltag zu bestehen bis man von allein versteht, das es diesen nicht mehr gibt..-
Über sich Hinauswachsen mit dieser Öffnung.