Kurzbeschreibung
Die beiden von Deutschland angezettelten Weltkriege endeten mit dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches als europäische Großmacht. Neben politischen und gesellschaftlichen Veränderungen haben diese Kriege auch das Bewußtsein der Deutschen hinsichtlich Krieg und Militär verändert.
In vergleichender Perspektive analysieren international renommierte Autoren, wie sich der Krieg selbst unter den Bedingungen potentiell totaler Kriegführung wandelte, wie diese Veränderungen von den Miterlebenden wahrgenommen wurden und welch unterschiedliche Deutungen der erlebten Kriegswirklichkeit es danach gab.
Über den Autor
Dr. Bruno Thoß, geboren 1945 in Dresden, ist wissenschaftlicher Direktor am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam; seit Frühjahr 2001 Leiter des Forschungsbereichs "Militärgeschichte der Bundesrepublik im Bündnis".
Veröffentlichungen u.a.: Der Ludendorff-Kreis 1919-1923, München 1976; Der Erste Weltkrieg als Ereignis und Erlebnis, in: Der Erste Weltkrieg. Im Autrag des MGFA hrsg. von Wolfgang Michalka, München 1994, S. 1012-1043; Militärische Entscheidung und politisch-gesellschaftlicher Umbruch. Das Jahr 1918 in der neueren Weltkriegsforschung, in: Kriegsende 1918. Im Auftrag des MGFA hrsg. von Jörg Duppler und Gerhard P. Groß, München 1999, S. 17-37.Hans-Erich Volkmann, geboren 1938 in Montabaur, Direktor und Professor am Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
Veröffentlichungen u.a.: Die NS-Wirtschaft in Vorbereitung des Krieges, in: Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik, Stuttgart 1979 (= Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 1), S. 177-370; als Hrsg.: Ende des Dritten Reiches - Ende des Zweiten Weltkrieges. Ein perspektivische Rückschau, München, Zürich 1995; als Hrsg. gemeinsam mit Rolf-Dieter Müller: Die Wehrmacht. Mythos und Realität, München 1999.