Rockwell Torrey (John Wayne), von seinen Freunden kurz "Rock" genannt, ist der Captain eines Zerstörers, der das Glück hatte, dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor zu entgehen. Ihm zur Seite steht sein Führungsoffizier Paul Eddington (Kirk Douglas). Leider erleidet das Schiff der beiden bei dem Versuch eines Gegenangriffs einen Torpedotreffer. Da Torrey den Befehl verweigert hatte, sich der Feindflotte im Zickzack-Kurs zu nähern, wird er des Kommandos enthoben und zum Schreibtischdienst versetzt. Während er sich mit der routinierten Krankenschwester Maggie Haynes (Patricia Neal) anfreundet, erfährt er, dass auch sein Sohn Jeremiah "Jere" Torrey (Brandon de Wilde) mittlerweile bei der Marine seinen Dienst tut. Beide haben sich allerdings entfremdet und verstehen sich nicht gut. Im Laufe der nächsten Monate gelingt es Rock, sich mit Hilfe von Commander Powell (Burgess Meredith), einem ehemaligen Hollywood-Autoren, zu rehabilitieren. Admiral Chester Nimitz (Henry Fonda) bringt den alten Haudegen in einer Schlüsselstellung unter und erhebt ihn sogar in den Admiralsrang. Torreys Freund Eddington, dessen mannstolle Gattin bei dem Bombardement auf Pearl Harbor umkam, ist in der Zwischenzeit mehr und mehr dem Alkohol verfallen. Als die attraktive Krankenschwester Annalee (Jill Haworth), die sich mehr zu Rocks Sohn hingezogen fühlt, seine Leidenschaft nicht erwidert, vergewaltigt er sie. Dies alles macht vielleicht die Hälfte des Plots aus. In diversen Nebenhandlungen tauchen als weitere Stars Hugh O'Brian, Paula Prentiss, Patrick O'Neal, Slim Pickens, Larry Hagman, George Kennedy, Bruce Cabot, Dana Andrews, Carroll O'Connor, Tom Tryon und Stanley Holloway auf. Auch Franchot Tone erscheint kurz als Admiral Kimmel. Das Melodrama ist in der typischen Manier Otto Premingers erzählt: lang, komplex und überladen - aber gut gespielt. Es gibt auch beeindruckende Kampfszenen, wobei jedoch einige Spezialeffekte, die mit großen Modellschiffen gedreht wurden, nicht ganz überzeugen können. Absolut authentisch wirken jedoch die Bilder des (fiktiven) Navy-Kreuzers "Old Swayback" - kein Wunder, der Film entstand teilweise direkt an Bord des echten Kreuzers "USS St Paul". Die ungewöhnliche Geschichte basiert auf dem Roman von James Bassett, der im Krieg zum Stab von Nimitz gehört hatte und eigene Erinnerungen mit viel Pathos vermengte. Der Originaltitel - eine heute viel verwendete Redewendung - basiert auf einem Marine-Ausdruck: Schiffe, die "in harm's way" vertäut oder verankert sind, liegen nahe oder auf der Route anderer Schiffe bzw. vor der gewöhnlichen Hafeneinfahrt. Torreys Kreuzer und Torpedoboote verlegen in diesem Fall dem japanischen Flottenverband mit dem Riesenschlachtschiff "Yamato" den Durchlass. Zwar sind die dargestellten Kampagnen fiktiv, aber doch eng angelehnt an die amerikanischen Landungen auf den Salomonen, also Guadalcanal,Tulagi, Gavutu und Tanambogo, sowie die Seeschlachten im Sund zwischen Guadalcanal und Savo, die im November 1942 tatsächlich dort tobten und zu großen Verlusten auf beiden Seiten führten. - Die DVD bietet für einen Film solchen Alters ein erstklassiges Bild (sw). Eine Originaldokumentation und drei Trailer sind enthalten, einige bisher in Dtschl. gekürzte Szenen recht gut nachsynchronisiert worden.