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Die Ersten und die Letzten. Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg
 
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Die Ersten und die Letzten. Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg [Gebundene Ausgabe]

Adolf Galland
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 392 Seiten
  • Verlag: Flechsig (1. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3881895884
  • ISBN-13: 978-3881895880
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 15,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Adolf Galland
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Verfasser, während der entscheidenden Phase des Luftkrieges "General der Jagdflieger", füllt mit seinem Buch eine Lücke in der Kriegsliteratur. Es wird berichtet von den mutigen und in den letzten Kriegsjahren hoffnungslosen Einsatz der Jagdflieger. Galland beschreibt die Entstehung der Jagdwaffe, ihren Einsatz in Spanien und ihre Erfolge im Polen- und Westfeldzug.
Über die entscheidenden Phasen, der Luftschlacht um England, bis hin zum Ende erfährt der Leser die Zusammenhänge und Hintergründe eines der spannendsten und erschütterndsten Kapitel des Zweiten Weltkrieges.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vom Jagdflieger im spanischen Bürgerkrieg zum Düsenfliegerpilot gegen Ende des WK II, vom Staffelführer und Oberleutnant 1939 bis zum Jagdfliegergeneral und Staffelkapitän 1945 reicht das Spektrum des vorliegenden Buches.
Adolf Galland beschreibt,nach einem Exkurs über sein argentinisches Exil, die Anfänge seiner Fliegerei in den späten Zwanzigern mit der Leidenschaft zur Segelfliegerei. Diese Liebe teilte er mit einem Teil der sportbegeisterten deutschen Jugend. Daraus bildete sich das Potential, aus dem Göring später seine Flugzeugführer rekrutierte.
Die Anfänge der deutschen Luftwaffe werden verständlich dargelegt. Die Erlebnisse im spanischen Bürgerkrieg, an dem er 37/38 teilnahm, schildert er in packender Weise. Guernica wird nicht ausgespart.
Erstmals wurden Piloten und Flugzeuge in scharfem Schuss erprobt, was den deutschen Verbänden zunächst am Anfang des WK II einen nicht zu unterschätzenden Vorteil verschaffte. Außerdem war die Me109 das damals fortschrittlichste Jagdflugzeug.
Ab September 1939 nahm er am Krieg bis zum letzten Tage im Mai 45 teil. Ausschließlich an der Westfront eingesetzt, schoß er 104 Feindflugzeuge ab und gehörte zu den höchstdekorierten Soldaten des Krieges.
Die Entwicklung der Luftwaffe, von einer luftbeherrschenden Waffe am Anfang des Krieges über die Luftschlacht um England 1940, den Kampf gegen die Royal Air Force 1941, als immer mehr Verbände gen Osten verlegt werden mußten, über die beginnenden Bombereinflüge 42, das Auftreten der 8.USAAF ab 1943, den Kanaldurchbruch "Cerebus" der Marine unter Luftschirm, bis hin zu den vernichtenden Luftschlachten der Jahre 44 und 45 in denen die Luftwaffe vollends "verheizt" wurde, finden alle relevanten Entwicklungen Platz.Das Ende bildet die Düsenjägertragödie, der Waffe, die die vernichtenden Bombardements deutscher Städte verhindern helfen konnte. Falsch eingesetzt, entwicklungsverzögert, da man 41 bald mit dem siegreichen Kriegsende rechnete,konnte die Me262, obwohl technisch allen alliierten Jägern vorraus, nicht adequat eingesetzt werden.
Diese rein militärische Sichtweise zieht sich durch das ganze Buch. Galland beschreibt die Entstehung, den Kampf und den Untergang seiner Waffe, die Politik bleibt außen vor.
Dies ist auf einer Seite ein Reiz des Buches, das man aus den rein militärischen Schilderungen sein Bild der dt. Luftwaffe im II.WK
bilden kann.
Die politische Aufarbeitung aber fehlt.Dies ist der Schwachpunkt, deshalb "nur" vier Sterne.Aber Galland stellt sich eben als reinen militärisch handelden Soldaten dar, der die ihm übertragene Aufgabe nach besten Wissen und Gewissen auszufüllen suchte.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr interessant 28. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
fand ich das Buch von Adolf Galland, in dem er weniger auf die Erlebnisse eines Piloten eingeht, sondern viel mehr auf die Geschichte der Luftwaffe vor und während des WWII, mit der sein Werdegang eng verflochten war.
Er schildert die Erlebnisse im spanischem Bürgerkrieg als "Freiwilliger" der Legion Condor. Geht auf die "Schlacht um England" ein, und dann beleuchtet er Geschehnisse, die er als Inspekteur der Luftwaffe in den oberen Stäben hautnah mitbekamm; die schwiriege Nachschublage der Luftwaffe, die Unfähigkeit von Göring, Mangel an gut ausgebildeten Piloten und auf fragwürdige Entscheidungen seitens OK.
Ist jedem zu empfelen, der mehr über die Hintergründe wissen möchte.
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich fand das Buch spannend, historisch interessant und menschlich bemerkenswert. Es zeigt uns erstens einen Mann, der in seinem Leben nie etwas anderes sein wollte als Pilot, und der vermutlich nie eine größere Leidenschaft hatte als zu fliegen. Weder die Beeinträchtigung seines Augenlichts durch einen Crash mit entsprechender dienstärztlich bescheinigter Fluguntauglichkeit (!), noch seine spätere Stellung als General der Jagdflieger haben ihn je am Boden halten können.

Das Buch zeigt uns zweitens einen Mann, der sich in erstaunlicher Weise immer wieder seinen direkten Vorgesetzten Hermann Göring aber auch Hitler widersetzt hat. Er wies die Nazi-Führung, zu welcher er doch in "zweiter Reihe" mit gehörte, nahezu schonungslos auf ihre militärischen und taktischen Versäumnisse und Fehlentscheidungen hin. Dies hat ihn später letztlich seine Stellung, aber zum Glück nicht sein Leben gekostet. Bekanntlich war dies im 3. Reich nicht die Norm.

Es zeigt uns aber drittens auch einen kalten Militär-Technokraten, für den tausende abgeschossener Flugzeuge und umgekommener Besatzungen vor allem eine Rechengröße im Planspiel-Sandkasten sind. Und dessen Analyse der damaligen Geschehnisse zu dem m.E. zweifelhaften Ergebnis kommt, die Wehrmacht hätte auf Grundlage anderer, von ihm für richtig gehaltener taktischer und rüstungspolitischer Entscheidungen durch die Luftwaffe im Kampf gegen die übermächtigen alliierten Gegner eine reelle Chance gehabt. Dieser aus dem Buch sprechende Aspekt der (von mir bewunderten) Person Galland hat mich etwas enttäuscht, denn letztlich waren es unreflektierte Technokraten wie er, die den rasanten Aufstieg und Erfolg der Nazis erst ermöglicht haben. Man hat den Eindruck, Galland habe stets bedauert, dass die von ihm vermeinte Überlegenheit deutscher Technik und deutschen Könnens ("Wunderwaffe" Me262) wegen Versagens von Hitler und Göring nicht effektiv gegen die Alliierten genutzt werden konnte.

Da Galland das Buch 15 Jahre nach dem Krieg schrieb, und dabei viele Nachkriegs-Erkenntisse (auch der Alliierten) hat einfließen lassen, hätte ich mir insoweit jedenfalls ein Körnchen kritische Distanz gewünscht. Einen (Fort-)Schritt des Soldaten und Fliegergenerals Galland zum Privatmenschen Galland, der (vielleicht, hoffentlich?) auch irgendwann erkannt hat, dass das Ende des Krieges 1945 und der Untergang der Nazis für Deutschland ein Segen war, kann man zumindest aus dem Buch leider nicht ersehen.
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