Mal wieder begleitet man Lelle ein paar Tage durch ihr Leben, man wird Zeuge von „feucht-fröhlichen" Parties, vom ersten Sex, von familiären Problemen u.v.a, aber natürlich geht es hier in erster Linie um die „Erste Liebe".
All diese Zutaten wurden von der Autorin in einer locker-leichten Sprache zu einem Roman verarbeitet, dass es eine wahre Freude ist dieses Buch zu lesen. Viele Leser werden sich in der ein oder anderen Szene definitiv selbst wiederfinden, manche vielleicht sogar im ganzen Buch. Manche Stellen sind zum Schmunzeln, manche eher ernst und machen somit nachdenklich. Die Mischung macht es eben und genau die stimmt absolut bei „Erste Liebe".
Hinzu kommt die vorteilhafte Erzählperspektive, hier kommt nämlich Lelle selber zu Wort, was dazu beiträgt, alles viel intensiver wahrzunehmen. Man wird geradezu in das Buch hineingesogen. Wer einmal anfängt, wird so schnell nicht aufhören, zumal das Buch sich mit seinen 157 Seiten ja auch sehr dazu eignet es an einem Abend durchzulesen. Was andererseits aber auch schon wieder schade ist...
Auf jeden Fall ein Buch für jedermann, seien es Jugendliche die sich mit Lelle gut identifizieren können (teilweise oder auch ganz) oder seien es Erwachsene, um sich vielleicht mal wieder an die eigene Jugend erinnert zu fühlen. Völlig egal, dieses Buch wird jedem Spass machen.
Ein wirklich schönes, kleines Buch das Alexa Hennig von Lange da geschrieben hat.